Goldene Flammen
von Leigh Bardugo
"Die Welt in Leigh Bardugos historischem Fantasy Roman ist stark vom früheren Russland inspiriert und ergänzt die beiden Vorgänger-Bände aus dem GrishaVerse um eine spannende Schilderung mitten aus Ravka. Man erfährt in „Goldene Flammen“ viel über die Magie und Macht der Grisha und verfolgt Alinas abenteuerliche und beschwerliche Reise durch eine Umgebung, in der von allen Seiten Gefahr droht.“
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Goldene Flammen
von Leigh Bardugo
"Die Welt in Leigh Bardugos historischem Fantasy Roman ist stark vom früheren Russland inspiriert und ergänzt die beiden Vorgänger-Bände aus dem GrishaVerse um eine spannende Schilderung mitten aus Ravka. Man erfährt in „Goldene Flammen“ viel über die Magie und Macht der Grisha und verfolgt Alinas abenteuerliche und beschwerliche Reise durch eine Umgebung, in der von allen Seiten Gefahr droht.“
Aktuelle Rezensionen(23)
Ich mag das Buch einfach in allen Facetten. Die Welt ist durch ihr russisch angehauchtes Setting unverbraucht, die Magie ist spannend durch die intensive Dunkelheit/Licht Thematik, Charaktere begeistern durch ihre Züge, Eigenschaften und Eigenheiten. Und es hat im Gegensatz zu den Folgebänden eine perfekte Länge.
Klassische Zero to Hero Fantasy Geschichte, fand ich gut unterhaltsam schnell zu lesen. Werde denk ich zweiten Teil lesen. Hätte es cool gefunden wenn Protagonist voller zaubern kann.
als Auftakt gut, etwas vorausschaubar, zieht sich in die Länge, sehr starker Charakterwechsel von Alina
Der Auftakt der Grisha-Trilogie von Leigh Bardugo, entführt einen in das vom Zaren regierte Land Ravka, das durch die düstere und gefährliche Schattenflur in Ost- und Westravka geteilt wird. In dieser undurchdringlichen Finsternis lauern grausame Kreaturen (Volcra), die jedes Lebewesen angreifen, das es wagt, die Schattenflur zu durchqueren. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Alina Starkow, eine Waise, die als Kartographengehilfin in der Ersten Armee dient. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Mal, einem talentierten und attraktiven Fährtenleser, ist sie im Waisenhaus aufgewachsen. Während Alina heimlich Gefühle für Mal hegt, scheint er sie lange Zeit nur als Freundin wahrzunehmen. Als sie mit einem Skiff die Schattenflur durchqueren, wird Mal von einem Volcra angegriffen – und in diesem Moment bricht aus Alina plötzlich ein gleißendes Licht hervor. Dieses Licht vertreibt die Kreaturen und offenbart ihre wahre Natur: Sie ist eine Grisha mit der seltenen und mächtigen Gabe des Sonnenlichts. Von diesem Augenblick an verändert sich Alinas Leben schlagartig. Zunächst wird sie wie eine Gefangene behandelt, doch bald erkennt man in ihr die langersehnte Sonnenkriegerin. Sie wird an den Kleinen Palast gebracht, den Ausbildungsort der Grisha, wo sie lernt, ihre Kräfte zu kontrollieren und wo sie dem geheimnisvollen und charismatischen Dunklen immer näherkommt. Doch je mehr sie über ihre Macht und ihre Rolle im Schicksal Ravkas erfährt, desto drängender wird die Frage: Sind die Pläne des Dunklen wirklich so edel, wie sie scheinen, oder verbirgt sich hinter seinem Ziel eine noch tiefere Dunkelheit? Besonders überzeugend ist Alinas Entwicklung im Laufe der Geschichte. Obwohl sie die „Auserwählte“ ist, fällt ihr ihre neue Rolle keineswegs leicht. Sie kämpft mit ihren Kräften, mit Selbstzweifeln und mit dem Gefühl, nicht dazuzugehören. Gerade diese Unsicherheiten machen sie greifbar und authentisch. Sie ist keine sofort übermächtige Heldin, sondern muss hart für ihre Stärke arbeiten. Auch Mal durchläuft eine spürbare Entwicklung. Seine Beziehung zu Alina verändert sich im Laufe der Handlung, und beide müssen sich fragen, was ihnen wirklich wichtig ist. Besonders schön ist, dass sie grundsätzlich für das Gute einstehen – selbst wenn es sie viel kostet. Nur wenn sie einander verlieren könnten, geraten sie ins Wanken. Das Magiesystem ist kreativ und faszinierend. Die Grisha manipulieren verschiedene Elemente und Materialien – fast wie eine Mischung aus Avatar – Der Herr der Elemente und klassischer Zauberei. Diese klare Struktur verleiht der Welt Tiefe und Glaubwürdigkeit. Ravka selbst ist atmosphärisch dicht beschrieben, mit russisch inspirierten Einflüssen, die der Geschichte eine besondere Note verleihen. Sobald man etwa 50 Seiten gelesen hat, wird man regelrecht in die Welt hineingezogen. Der Einstieg fiel zwar etwas schwer, doch danach entwickelt sich die Handlung rasant und fesselnd. Insgesamt ist „Goldene Flammen“ ein spannender Fantasy-Auftakt mit einer glaubwürdigen Protagonistin, einer komplexen moralischen Frage rund um Macht und Verantwortung und einem faszinierenden Magiesystem. Ein Buch, das man – nach einem etwas langsameren Beginn – kaum noch aus der Hand legen kann.
Nachdem ich die wunderbare Serie „Shadow & Bones“ auf Netflix gesehen habe und das Ende dort so unbefriedigend für mich war (eine dritte Staffel wird es nicht geben), setzte ich all meine Hoffnung in die Bücher. Goldene Flammen ist der erste Band vom Grishaverse und hat mich nicht enttäuscht. Auch wenn ich die Story durch die Serie bereits kenne, finde ich das Buch richtig gut. Ich bin gespannt auf das, was da noch folgt!