Empfehlungen basierend auf "Gnadenlos Deutsch"

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von Edward Snowden

Edward Snowden riskierte alles, um das System der Massenberwachung durch die US-Regierung aufzudecken. Jetzt erzhlt er seine Geschichte.Mein Name ist Edward Snowden. Sie halten dieses Buch in Hnden, weil ich etwas getan habe, das fr einen Mann in meiner Position sehr gefhrlich ist: Ich habe beschlossen, die Wahrheit zu sagen.Mit 29 Jahren schockiert Edward Snowden die Welt: Als Datenspezialist und Geheimnistrger fr NSA und CIA deckt er auf, dass die US-Regierung heimlich das Ziel verfolgt, jeden Anruf, jede SMS und jede E-Mail zu berwachen. Das Ergebnis wre ein nie dagewesenes System der Massenberwachung, mit dem das Privatleben jeder einzelnen Person auf der Welt durchleuchtet werden kann. Edward Snowden trifft eine folgenschwere Entscheidung: Er macht die geheimen Plne ffentlich. Damit gibt er sein ganzes bisheriges Leben auf. Er wei, dass er seine Familie, sein Heimatland und die Frau, die er liebt, vielleicht nie wiedersehen wird.Ein junger Mann, der im Netz aufgewachsen ist. Der zum Spion wird, zum Whistleblower und schlielich zum Gewissen des Internets. Jetzt erzhlt Edward Snowden seine Geschichte selbst. Dieses Buch bringt den wichtigsten Konflikt unserer Zeit auf den Punkt: Was akzeptieren wir und wo mssen wir anfangen Widerstand zu leisten

von Jürgen Pettinger

Jürgen Pettinger, geboren 1976 in Linz, hat Wirtschaft & Management in Innsbruck studiert und als Redakteur und Moderator von Tirol heute im ORF- Landesstudio Tirol gearbeitet. 2012 wechselte er ins ORF-Zentrum Wien. Er moderiert die ZIB18, die ZIB Flashes, ZIB Nacht und gestaltet regelmäßig TV- und Radio-Reportagen. Für das Ö1-Radiofeature Mit einem Warmen kein Pardon. Der Fall Franz Doms wurde er mit dem Prof. Claus Gatterer-Preis und dem deutschen dokKa-Preis geehrt.

von Andreas Hartinger

Der Großvater erzählt dem Enkel vom 2. Weltkrieg - so wie er ihn erlebt hat - ohne Umschweife und verklärten Pathos.Was den Leser erwartet:"Meine Feuertaufe war das einschneidendste Ereignis meines Lebens. Nichts war mehr wie zuvor. Meine jugendliche Unbekümmertheit war unter dem Eindruck der unmittelbaren Todesangst und des orchestrierten Massensterbens mit einem Mal verflogen.""Er lebte dann noch den ganzen Tag und verstarb schließlich in der darauffolgenden Nacht. Während dieser Zeit rief er immerzu um Hilfe. Kurz vor dem Tod glaubte er, seine Mutter zu sehen und beruhigte sich etwas. Ich legte noch einmal meine Hand auf seine Schulter, um ihn nicht alleine sterben zu lassen. Mit starr geöffneten Augen und beide Hände auf die Gedärme gedrückt verließ er schließlich unsere Welt.""Tief geschockt und herzstarr vor Trauer, schlugen wir uns weiter durch. Ich hatte genug von allem. Genug vom Töten. Genug vom Sterben. In den Augen des Elsässers sah ich die Frage, die auch ich mir stellte. Wann würde dieser schreckliche Krieg ein Ende haben, die Kriegstrommeln verstummen und die Waffenschmieden erlöschen? Wann würden wir uns endlich dem Leben zuwenden können und nicht dem Kriechen, Erschlagen und Zerstören?"SynopsisDie Fehler der Herrschenden werden stets von den einfachen Leuten mit Blut bezahlt. Das war schon zu allen Zeiten so. Nicht anders erging es einem steirischen Bergbauernsohn, der, in der Blüte seiner Jugend stehend, in den Fleischwolf der Ostfront geschmissen wurde. Das in einer Phase, wo der Zweite Weltkrieg für das Dritte Reich so gut wie verloren war.Im Greisenalter erinnert sich der Bergbauernsohn an jene dunklen Stunden zurück, die ihn Zeit seines Lebens verfolgt haben. Ob am Maschinengewehr im erbarmungslosen Ringen gegen einen übermächtigen Feind oder Mann gegen Mann, in einem auf die niedrigsten Instinkte menschlichen Daseins reduzierten Überlebenskampf. Er erinnert sich auch an die felsenfeste Kameradschaft in seiner Gebirgsjägertruppe, Gesten der Menschlichkeit und wahnwitzige Zerstörungswut in einer Zeit, als die Welt aus den Fugen geraten war.Der schonungslose, ehrliche und berührende Tatsachenbericht eines einfachen Frontsoldaten soll als Mahnung gelten, jederzeit für den Frieden einzustehen und den Krieg zu verachten. So lange, bis das Auge bricht…Über den AutorDr. Andreas Hartinger hat sich schon in jungen Jahren mit Zeitgeschichte auseinandergesetzt und bei beruflichen Reisen in verschiedene Krisengebiete der Welt seine eigenen Erfahrungen mit dem Krieg als unselige Geisel der Menschheit gemacht. Die vorliegende Biografie wurde vom Autor zusammen mit seinem Großvater Hans Kahr in mühevoller Kleinarbeit und unzähligen aufwühlenden Gesprächen niedergeschrieben. Was als Familienprojekt begann, hat sich in kurzer Zeit zu einem internationalen Bestseller entwickelt.

von Stanislav Zámečník

Endlich eine vollständige, wissenschaftliche Darstellung der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau, das am 22. März 1933, zwei Monate nach der Machtübernahme Adolf Hitlers, eröffnet wurde. Dieses Instrument des Terrors wurde zum Vorbild des nationalsozialistischen Vernichtungsregimes. Das Buch stellt die Entwicklung des Lagers in drei Zeitabschnitten dar: Die erste Phase beginnt 1933 mit der Internierung politischer Gegner und der Konsolidierung des NS-Regimes bis hin zum Kriegsbeginn. Es folgt die zweite Phase: die Zunahme der Häftlingszahlen aus den besetzten Gebieten und die damit einhergehende Internationalisierung nach den militärischen Erfolgen Nazi-Deutschlands; und schließlich Phase drei: die militärische Wende 1941/42 mit der systematischen physischen Ausbeutung der Häftlinge in der deutschen Kriegswirtschaft. Durch den zurückhaltenden, präzisen Stil des Autors, der persönliche Erinnerungen mit der wissenschaftlichen Distanz des Forschers verbindet, erfahren die Lesenden die vielen Facetten des Lagers: die von der SS aufgebaute und kontrollierte hierarchische Struktur, die Häftlingskategorien, den Lageralltag, die willkürliche und eskalierende Gewalt, die Selektionen, die medizinischen Experimente und die Rolle der SS-Ärzte, die gezielte und programmierte Vernichtung, die Evakuierung des Lagers, die Typhusepidemie und die Befreiung. Stanislav Zámečník vergleicht und verweist auf viele Quellen, auf Augenzeugenberichte und entkräftet Legenden, analysiert die Solidarität unter den Häftlingen und den Widerstand im Lager, befasst sich mit der Frage der Dachauer Gaskammer und liefert neue Daten zur Zahl der Todesopfer. „Das war Dachau“ ist ein Nachschlagewerk, das dem Leser die tragische Odyssee des Häftlings durch die Welt des nationalsozialistischen Konzentrationslagers näherbringt.

von Tobias Ginsburg

"Ein irrwitzig-wahnsinnig-komisches Buch uber die weitverzweigte Sumpflandschaft der rechtsradikalen Reichsburger. TObias Ginsburg hat sich monatelang in ihrem 'gemeinsamen Nest aus Menschenverachtung' aufgehalten und erzahlt als Literat und Aufklarer von dieser wahrhaft bedrohlichen Szene." Gunter Wallraff Gunter Wallraff

von Neil MacGregor

Mit 335 farbigen Abbildungen und 8 Karten. Vom Autor des internationalen Bestsellers "Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten" "Deutschlands Geschichte ist stärker zersplittert als die der meisten anderen europäischen Länder. Seine Grenzen waren oft in Bewegung, und die längste Zeit der letzten 500 Jahre bestand es aus einem bunten Mosaik von politischen Gebilden. Doch es gibt auch Erinnerungen, die allen Deutschen gemeinsam sind." Neil MacGregor stellt sie uns vor in einem Buch über Deutschland, wie es noch nie eines gab. Seine augenöffnende Reise durch die deutsche Geschichte beginnt mit dem Brandenburger Tor, und sie endet mit der Reichstagskuppel und Gerhard Richter. Unterwegs begegnen wir einem faszinierenden Ensemble, darunter Gutenbergs Buchdruck, Porzellan aus Dresden, deutsches Bier und deutsche Wurst, Goethe, Schneewittchen und Mutter Courage, die Krone Karls des Großen, ein Tauchanzug made in Ostdeutschland und das Tor von Buchenwald. Wie es Neil MacGregor gelingt, all diese Objekte zum Sprechen zu bringen und sie von deutscher Geschichte erzählen zu lassen, dabei die Schrecken der NS-Zeit nicht zu relativieren und doch den Reichtum der deutschen Geschichte begeistert und begeisternd vor dem Leser zu entfalten - das ist so intelligent, so bravourös und so unterhaltsam zugleich, dass man es einfach gelesen haben muss.

von Dietrich Bonhoeffer

Als der Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer im April 1943 verhaftet wird, hat er sich gerade mit der achtzehnjährigen Maria von Wedemeyer verlobt. Wegen des großen Altersunterschieds hat Marias Mutter eine Kontaktsperre verhängt, aber nun, in der Haft, beginnt trotz Zensur und familiären Widerständen ein ungewöhnlicher Briefwechsel über das Leben auf dem Pommerschen Gut und im Gefängnis, über Literatur und vor allem über die Liebe, der erst mit Bonhoeffers Hinrichtung im April 1945 endet. Eines der großen Zeugnisse aus dem deutschen Widerstand.

von Ulla Fröhling

Missbrauch, Elektroschocks, Zwangsarbeit und Psychofolter - Alltag in der deutschen Auswanderersekte "Colonia Dignidad" in Chile. Sektenführer Paul Schäfer hatte unter dem Deckmantel bayrischer Idylle ein perfides Schreckensregime errichtet. Liebe war darin ein Fremdwort. Dennoch gab es sie. Heimlich. Gudrun und Wolfgang Müller, deren Liebesgeschichte dieses Buch erzählt, haben fast fünfzig Jahre Gehirnwäsche und Folter überlebt. Dann erfuhren sie die bittere Wahrheit über Paul Schäfer und zogen die einzige Konsequenz, die ihnen richtig schien: Sie verließen ihr mit Stacheldraht abgeriegeltes Gefängnis in Chile, das sie fast ihr ganzes Leben als Heimat betrachtet hatten ...

von Gerhard Zeillinger

Walter Fantl ist vierzehn, als Hitler in Österreich einmarschiert, mit 18 wird er nach Theresienstadt, mit 20 nach Auschwitz deportiert. Gemeinsam mit seinem Vater geht er am 29. September 1944 über die Rampe von Birkenau, ahnungslos, was geschehen wird. Als der 21-Jährige im Juli 1945 nach Wien zurückkommt, ist ihm nichts von seinem Leben geblieben als ein breiter Ledergürtel: das Einzige, was er nach der Selektion behalten durfte. Bis zur Befreiung ist der Gürtel für ihn ein Überlebenssymbol, an das er sich jeden Tag klammert. Und bis heute ein Stück Erinnerung an die dunkelste Zeit seines Lebens: als er seine gesamte Familie verlor.Heute ist Walter Fantl einer der letzten noch lebenden Zeitzeugen in Österreich. Basierend auf jahrelangen Gesprächen und zahlreichen Originaldokumenten zeichnet der Historiker und Journalist Gerhard Zeillinger den bewegenden Lebensweg nach, der von der behüteten Kindheit in Bischofstetten in Niederösterreich direkt in den Horror der NS-Zeit und in die Stunde null nach der Befreiung mündet. Zeillingers dokumentarisch-erzählender Stil macht diese berührende Geschichte achtzig Jahre später noch einmal lebendig und schildert sehr eindringlich das Bild einer Zeit, die uns bis heute beschäftigt.

von Fritz Stern

Rezension: Fritz Sterns Erinnerungen sind weise, entschieden im Urteil, subtil. Sie sind vor allem das Werk eines leidenschaftlichen Bürgers und Demokraten. Fünf Deutschland und ein Leben legt grandios Zeugnis ab von der Überzeugung, dass die Geschichte uns eine Lehrmeisterin sein kann für ein moralisches Leben als Bürger und als Mensch. Die "deutsche Frage" wirft ihren Schatten auf die moderne Welt: Wie war es möglich, daß eine so zivilisierte Nation für das schrecklichste Verbrechen des 20. Jahrhunderts verantwortlich wurde? In diesem Buch, einer einzigartigen Verbindung aus Erinnerung und Geschichtsschreibung, betrachtet der große Historiker und Friedenspreisträger Fritz Stern die Frage durch das Prisma seines eigenen Lebens. Er verwebt historische Meistererzählung, scharfsinnige Analysen und dramatische Episoden seiner Lebensgeschichte zu einem unvergeßlichen Portrait jener fünf Deutschland, die er selbst miterlebt hat: Weimar, das "Dritte Reich", Bundesrepublik und DDR, das vereinigte Deutschland nach 1989. Seine Freundschaften mit deutschen Intellektuellen und Politikern haben ihm besonders tiefe Einblicke in die Grundlegung der liberalen Demokratie eröffnet. Doch Stern zeigt auch, daß die unruhige deutsche Geschichte politische Lektionen für die Bürger überall bereithält - vor allem für solche, die der Gefahr der Tyrannei entgegentreten wollen. (Verlagstext) (S. Preisler)