Empfehlungen basierend auf "Glück mit Soße"
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von Petra Hülsmann
Damit hatte Glückskind Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird die beliebte Deutschlehrerin von ihrer Traumschule in Blankenese an eine Albtraumschule im Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind - die Musical-AG, die Annika übernommen hat, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Hilfesuchend wendet sie sich an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen ...
von Christian Schnalke
Als Louma viel zu jung stirbt, hinterlässt sie vier Kinder von zwei Vätern. Die beiden Männer sind wie Feuer und Wasser, Tristan und Mo verbindet nur, dass sie mit derselben Frau verheiratet waren. Noch ehe Louma beerdigt ist, eskaliert die Situation, und die vier Kinder müssen mitansehen, wie sich ihre Väter prügeln. Beide meinen zu wissen, was das Beste für Toni, Fabi, Fritte und Nano ist, keiner von beiden würde dem anderen seine Kinder anvertrauen. Da hat Fritte eine Idee: Damit die Geschwister nicht auseinandergerissen werden, ziehen die ungleichen Väter einfach zusammen. Und während sie alle auf ihre Weise um Louma trauern, müssen sie zueinander finden. Kann aus der Zweck-WG eine richtige Familie werden? Das berührende, mit feinem Humor erzählte Porträt einer Frau, die über ihren Tod hinaus die Menschen, die sie lieben, verbindet. Ein Roman über Familienbande und den Mut, sich seinen Ängsten zu stellen.
von Franca Düwel
Julie wird einmal mehr vom Leben durchgewirbelt: Während sie noch versucht, über den Tod ihrer heiß geliebten Oma hinwegzukommen, stellt der schöne Rafael ihre Freundin Jette im Internet auf fieseste Art und Weise bloß. Klar, dass Julie und die anderen Girlteers da an Rache denken. Was das aber mit Selbstschussanlagen, Kindergarten-Butterbrotdosen und einer Botschaft aus dem Jenseits zu tun hat, das ist mal wieder fast ohne Worte!
von Hilary McKay, Susann Opel-Götz
Ruth verehrt vier Männer gleichzeitig, die sonst so vernünftige Naomi schreibt voller Hingabe unverständliche Liebesgedichte und die 10-jährige Rachel macht dem charmanten Philippe aus Frankreich einen Heiratsantrag, kaum dass er das Haus betreten hat. Nur Phoebe, die Jüngste, bereitet sich auf ihre Karriere als internationale Spionin vor. Bei dem Chaos kann nur Oma die Große helfen, denn die kennt sich mit Ursachen und Wirkungen des Familienleidens bestens aus …
von Victoria Scott
Patience ist Anfang 30 und größtenteils zufrieden mit ihrem Leben, auch wenn es beim Rest der Familie alles andere als rund läuft. Manchmal würde Patience gern eingreifen und ihrer Schwester und den Eltern die Meinung geigen, nur geht das leider nicht: Sie hat das Rett-Syndrom, eine schwere Entwicklungsstörung, weshalb sie nur sehr rudimentär mit ihrer Umgebung kommunizieren kann. Als ihr eine experimentelle Therapie angeboten wird, stellt sich die Frage: Will die Familie für die bloße Chance auf Normalität tatsächlich mögliche Nebenwirkungen in Kauf nehmen? Und was ist überhaupt »normal«?
von India Desjardins
Seit Amélie mit dem beliebtesten Jungen der Schule zusammen ist, ist sie das coolste Mädchen ever – und ständig im Stress. Für ihre beste Freundin Kat hat Amélie nur noch wenig Zeit – Komplikationen vorprogrammiert. Alles in allem gar nicht so easy, auf einmal total beliebt zu sein!
von Katja Alves
Wollt ihr wissen, was echt anstrengend ist? Jemandem etwas Supereinfaches zu erklären! Zum Beispiel, dass Miranda unbedingt die Hauptrolle in einem Film spielen muss, der in ihrer Klasse gedreht werden soll. Das ist ja wohl logisch! Doch mitten in den Vorbereitungen verschwindet plötzlich Mirandas Kindermädchen … Zum Glück weiß der Muffin-Club sofort, was zu tun ist. Und wird dabei beinahe weltberühmt.
von Alice Jakubeit
Vivian lebt in Texas und hat die Nase voll. Von den blöden Kommentaren der Jungs während des Unterrichts. Von den Lehrern, die nichts dagegen unternehmen. Von der absurden Kleiderordnung, die nur für Mädchen zu gelten scheint. Aber vor allem hat Vivian es satt, den Mund zu halten. Als sie einen alten Flyer ihrer Mutter, ein ehemaliges Punkrock-Riot-Grrrl, findet, beschließt sie, etwas gegen die Ungerechtigkeit zu tun. Heimlich gestaltet sie ihren eigenen Flyer, "Moxie", und verteilt ihn an der Schule. Die Mädchen sind begeistert und tragen Vivians Botschaft weiter. Und auch Seth, der neue Junge an der Schule, ist schwer beeindruckt. Doch schon bald begreift Vivian, dass sie damit eine Revolution angestoßen hat, die ihre Leben ganz schön ins Wanken bringt.
von Melissa Fu
Eine fliehende Mutter, ein schweigender Sohn und eine Enkelin, die ihre Wurzeln sucht Melissa Fu hat einen bezaubernden und eindringlichen Roman über die generationenübergreifende Suche einer Familie nach Heimat und die heilende Kraft von Geschichten geschrieben. Als ihre Stadt in Flammen aufgeht, beginnt für die junge Mutter Meilin und ihren vierjährigen Sohn Renshu eine gefährliche Reise durch das kriegszerstörte China der 1930er Jahre. Kaum wähnen sie sich einmal in Sicherheit, müssen sie schon wieder aufbrechen zu einem anderen Ort und in ein anderes Land. Die findige Meilin muss ihren ganzen Einfallsreichtum aufbieten, um ihren einzigen Sohn aufwachsen sehen zu können. Inmitten von Überlebenskämpfen, tragischen Trennungen und bewegenden Wiedersehen finden sie Trost und Zuflucht bei einer alten, seidenen Schriftrolle. Ihre feinen Zeichnungen und die schillernde Legende vom Pfirsichblütengarten beschützen sie vor der harten Realität der Flucht. Jahre später lebt Renshu in den USA. Er heißt nun Henry Dao, hat studiert, geheiratet und eine Familie gegründet. Über seine Kindheit schweigt er sich aus, und auch seine Versuche, einen Obstgarten anzulegen, misslingen – bis eines Tages die Pfirsichbäume wachsen. Hier, im Pfirsichgarten ihres Vaters, kann seine Tochter Lily vielleicht doch etwas über ihre Wurzeln erfahren. Inspiriert von den Erfahrungen ihres Vaters und angetrieben von der Sehnsucht, ihre Familiengeschichte zu kennen, hat Melissa Fu einen bewegenden Roman geschrieben, der sich über Generationen und Kontinente erstreckt. »Mein Vater erzählte nie von seiner Kindheit – bis zu diesem einen Tag in meinen Zwanzigern, als er aus unerfindlichen Gründen entschieden hatte, uns mehr von seinem Leben zu erzählen. Ich schrieb auf, was ich konnte, jedes Detail, jede verstreute Erinnerung. Ich hoffe, dass Familienzweige Ihnen das gleiche Glücksgefühl verschaffen kann, das mein Vater nach vielen Jahren gefunden hat.« Melissa Fu