Empfehlungen basierend auf "Gipfeltreffen"
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von Tabitha Bühne
„Du bist verrückt!“, sagen ihre Freundinnen. Denn eigentlich liebt Tabitha vor allem Stille, Sport und ihre Heimat. Sie hat von Männern genug und ist von Gott enttäuscht. Doch dann verliebt sie sich in einen deutschen Mann, der in Indien lebt. Tabitha kündigt ihren Job und beginnt das größte Abenteuer ihres Lebens. Am Anfang sieht alles nach einem Horrortrip aus. Als sie in Indien ankommt, herrschen Müll-Chaos und Smog-Alarm, das Klo bricht aus der Wand, auf der Straße attackieren sie drogensüchtige Straßenkinder. Dann endet auch noch eine romantische Tour im Heißluftballon mit einer dramatischen Notlandung. Tabitha sieht nur einen Ausweg: sich ihren Ängsten und Aversionen zu stellen und sich hineinzustürzen in den bunten, lärmenden Trubel. Wenn schon Indien, dann die volle Dröhnung! Es ist der ultimative Härte-, Liebes- und Glaubenstest. Sie taucht ein in den Großstadtmoloch Delhi und reist quer durchs Land. Sie begegnet Kopfgeldjägern und Kindergöttinnen, feiert Massenhochzeiten und beobachtet Massenbegräbnisse, sie geht in einen Yoga-Ashram und zofft sich mit Gurus, besucht Knastkinder und Frauen, die als Hexen verfolgt werden, läuft im Himalaya den höchsten Marathon der Welt und in der Rajasthan-Wüste an der Seite von Kamelen. Tausendundeinen Tag lang lacht, weint, schimpft und staunt sie: über das Leben, über Gott, über sich selbst – und über ihre Story: die verrückte Liebesgeschichte von einer, die auszog, das Fürchten zu verlernen.
von Elena Fischer
»Der Anfang war der letzte Tag vor den Sommerferien. Der Anfang war ein Song im Radio. Der Anfang waren große Pläne.«
von Audrey Niffenegger
Henry ist ein Zeitreisender. Jedes Mal stürzt er plötzlich und unerwartet los in eine andere Zeit, doch immer wieder landet er bei seiner geliebten Clare. Seine Zeitreisen sind das Geheimnis, das die Liebenden mit jeder Trennung noch inniger vereint.
von Jean-Claude Izzo
Im Hafen von Marseille steht die Zeit still. Die Aldebaran liegt fest, der Reeder ist Konkurs gegangen. An Bord drei Männer. Sie leisten Widerstand, wollen sich nicht damit abfinden, den Frachter zu verlassen. Wohin sollen sie auch gehen? Während sie ohne wirkliche Hoffnung darauf warten, wieder auslaufen zu können, beginnen sie zu reden, diese Seemänner, die sich ans Schweigen gewöhnt haben. Sie reden um ihr Leben, erzählen sich ihre Vergangenheit, Geschichten von Frauen, die auf sie warten oder die sie verloren haben, von Kindern, die sie nicht haben aufwachsen sehen, von Ländern, die sie nicht vergessen können. Um sie herum Marseille, Stadt des Exils, Schmelztiegel. In dieser Stadt voller Erinnerungen suchen die drei Männer ihre Zukunft.
von C. M. Spoerri
Eine Traumhochzeit am Strand von Kalifornien. Eigentlich das Letzte, was Giulia aus dem Napa Valley locken könnte, ganz abgesehen davon, dass die Hochzeit ausgerechnet in dem Hotel stattfindet, in welchem sie ihren Ex-Mann geheiratet hat. Als sich jedoch ihr aktueller Freund als Arschloch herausstellt und auch noch ein flirtender Wikinger namens Cley in ihrer Modeboutique auftaucht, lässt sie sich umstimmen. Dabei ahnt sie nicht, dass sie eine Clique kennenlernt, die es in sich hat. Denn Cley ist kein Kind von Traurigkeit und scheut sich nicht davor, Giulia bis an die Grenzen ihrer Geduld zu reizen. Er will ihr wahres Gesicht sehen, das sie bisher hinter ladyliker Contenance verbergen konnte.
von Heike Franke
Ein mitreißender Roman über Loslassen und Neuanfang, über Vergebung und Versöhnung in der Weite der kenianischen Savanne. Manchmal muss man fortgehen, um bei sich selbst anzukommen. Die junge Berlinerin Alexandra hat eine Weltreise mit ihrem Freund geplant, doch kurz vor der Abreise verschwindet Paul samt Wohnmobil mit einer anderen Frau. Alex bleiben ein Abschiedszettel und ein gebrochenes Herz. Als ihre Nachbarin sie bittet, ihre Tochter zu finden, mit der sie seit Jahren keinen Kontakt hat, spürt Alex, dass sich hinter dem Wunsch ein altes Familiengeheimnis verbirgt, und will helfen. Auf ihrer Suche, die sie in die Savanne Kenias führt, begegnet Alex nicht nur dem attraktiven Gabriel, sondern seit langer Zeit endlich wieder sich selbst.
von Sandy Nell
›ALEJANDRO‹, wie es in sein Namensschild hinter der Frontscheibe eingeprägt ist, ist ein leidenschaftlicher Fernfahrer im internationalen Fernverkehr, regelmäßig bereist er die iberische Halbinsel. Der Autor begleitet den Fernfahrer aus Leidenschaft, durch zahllose wahre und überlieferte Erlebnisse rund um die internationalen Touren. Es sind Geschichten von Raubüberfällen bis zum Mord an unliebsamen Zeugen, Situationen zwischen Leben und Tod, von purer Lust am Leben und trüben Momenten, von Sekundenschlaf und totaler Übermüdung. Das Leben auf der Straße, unverblümt und ungeschönt. Bereits als Jugendlicher hatte er eine klare Vorstellung von einem glücklichen Familienleben. Von einer warmherzigen Frau, von drei Kindern, am liebsten alles Mädchen, träumt er seither. Dafür würde er seinen Job jederzeit an den Nagel hängen, das weiß er ganz genau. Im spanischen Albacete lebt die Unternehmers-Tochter Felicia mit ihrer dreijährigen Tochter Pepita. Sie ist unabhängig und intelligent, nach außen wirkt sie selbstbewusst. Im damaligen Spanien, der Neunzigerjahre des letzten Jahrhunderts, genießen Frauen mit unehelichen Kindern geringes Ansehen und haben es schwer einen Mann zu finden, zu groß sind Vorurteile und der Einfluss der katholischen Kirche. Feli, wie sie überall liebevoll genannt wird, ist eine bildhübsche, groß gewachsene junge Frau, doch hat sie es mit ihrer Körpergröße von 1,85 Metern schwer einen passenden Partner zu finden. Sie sehnt sich nach einem Ehemann und Papa für ihre Tochter, mit dem beide durch dick und dünn gehen können, einen Mann, mit dem sie bis an ihr Lebensende lachen und weinen kann. Sind dies nur Wunschträume oder gibt es da draußen tatsächlich ein solches Exemplar? Sie lächelt ihn mit großen Augen an, nein es ist kein normales Lächeln, es ist anders, ihre Augen beginnen zu glänzen und zu funkeln. Ihre Blicke treffen ihn genau in sein Herz. Sein Herz schlägt schneller. Er erwidert ihr Lächeln mit einem freundlichen nicken und strahlt sie dabei an. »Nicht zu lange anschauen, schnell woanders hinsehen, sonst glaubt sie noch ich würde sie anstarren«, schießt es ihm durch den Kopf. Felicia erwidert das Lächeln des Camioneros. Ihr Magen scheint sich zu drehen, sie hat ein Kribbeln in ihrem Bauch, »Was ist los mit mir? Ist er es, ist es der, auf den ich gewartet habe?« Feli hat das Gefühl ihren Verstand zu verlieren, das Herz schlägt bis hinauf in ihren Hals, sie blickt erneut nach draußen, er unterhält sich mit Pedro, dem Lageristen, »Los, schau bitte noch einmal zu mir, bitte, bitte!« Als er sich wieder zu ihr hingewendet hat, hatte sie ihren Kopf bereits erneut auf ihren Schreibtisch gerichtet. Sofort springt sein Kopfkino an, es sind Bilder rund um ein Familienleben, er sieht sich, die wunderschöne Lady und eine kleine Horde Kinder, genau wie in seinen zahllosen Träumen. Alexander fängt sich wieder und wischt die Bilder so schnell weg, wie sie aufgekommen sind. »Hör auf zu träumen«, ruft er sich zur Besinnung. »In einer halben Stunde bist du hier weg und wirst nie mehr zurückkommen«. Er dreht sich erneut zu ihr, sie blickt ihm freudig in seine klaren Au-gen, er lächelt zurück, es ist ein Lächeln, das Felis Herz schmelzen lässt. Sie kann keinen klaren Gedanken fassen. Sie steht auf und läuft schnell nach nebenan in Mamas Büro, sie hat es eilig. Maria fragt, ob der Camionero ein Deutscher sei, dass die Ladung aus Alemania kommt, hat sie bereits an den Behältern gesehen. Ihr Lagerist meint, »Ich glaube schon«.
von Tim Krohn
So schön die Bergwelt ist, so hart ist das Leben auf dem Hof von Niculinas Eltern. Morgens treibt Niculina die Geißen auf die Weide, wo auch die gleichaltrige Ladina eine Herde hütet, die von einem gemeinsamen Hof mit Niculina träumt. Doch zum Träumen hat Niculina keine Zeit, abends muss sie sich um die Nona, ihre Großmutter, kümmern, die den Tod kommen spürt. Als Niculina von einer geheimnisvollen Höhle im Piz Spiert im Wolfstal hört, in der der See des Lebens versteckt ist, weiß sie, was sie zu tun hat. Und ahnt nicht, dass sie dafür alle irdischen Fesseln sprengen muss.Ohne Veränderungen, ohne den Tod gibt es kein Leben, lernt Niculina. Doch einige Dinge, etwa eine Freundschaft, ein Garten voller Lupinen und das unberührte Tal, das durch einen geplanten Steinbruch bedroht wird, sollten für immer bleiben, wie sie sind. Und dafür hat die Nona auch über ihren Tod hinaus gesorgt.
von Lawrence Durrell
Nachts, wenn der Wind um die abgelegene griechische Insel tost, tastet sich der Schriftsteller Darley Glied um Glied an der Kette der Erinnerung zurück nach Alexandria. Erst jetzt, Jahre nach den Ereignissen, meint er alles zu verstehen, die schicksalhaften Begegnungen in der schillernden ägyptischen Hafenstadt, mit der Tänzerin Melissa, dem britischen Diplomaten Mountolive, der Malerin Clea, dem jüdischen Arzt Balthazar, der seine Homosexualität hemmungslos auslebt und vielen anderen, besonders aber seine tragische Affäre mit der rätselhaften, wunderschönen Jüdin Justine, der notorisch untreuen Ehefrau des wohlhabenden koptischen Bankiers Nessim. Doch was geschah wirklich, damals in den 1930er Jahrenin Alexandria, diesem Schmelztiegel der Religionen, Sprachen und Kulturen, der »großen Kelter der Liebe«? Drei weitere Figuren werden von ihren Verstrickungen in diese Geschichte erzählen, für jede von ihnen bedeutet sie etwas anderes. Gemeinsam bilden diese vier Romane einen einzigartigen Liebesreigen, ein Geflecht aus Kriminal- und Spionagegeschichten, das Porträt einer Stadt - eine so kunstvolle wie spannende Tetralogie um Täuschungen und Leidenschaften, die Literaturgeschichte geschrieben hat, in einer Prosa, deren Sog man sich nicht entziehen kann. Eine schriftstellerische Meisterleistung, sinnlich, üppig, einzigartig.
von Roberta Recchia
Vom Wagnis, sich mit dem Leben zu versöhnen Was passiert mit einer Familie, in der einer etwas Schlimmes tut? Luca Nardulli wächst behütet auf in Torre Domizia, einem kleinen Ferienort an der italienischen Küste. Im Sommer verliebt er sich zum ersten Mal, in Betta. Und er bewundert seinen großen Bruder Maurizio über alles. Doch dann erfährt er, dass ausgerechnet Maurizio schuld ist am Tod von Betta. Lucas Welt bricht auseinander. Wem kann er noch vertrauen? Darf er je wieder das Wagnis eingehen zu lieben? Nur dann, das spürt er, wird es wieder schöne Tage geben – für ihn und die ganze Familie. Der bewegende Roman der italienischen Bestsellerautorin - mit dem Flair eines italienischen Spätsommerabends. Ein Wiedersehen mit dem schönen Setting des Erfolgsromans »Endlich das ganze Leben« und völlig eigenständig zu lesen.