Ein neues Retelling der Märchen-Queen: düster und romantischSerilda liebt Geschichten. Und vor allem liebt sie es, Geschichten zu erzählen. Doch im Königreich gelten Fiktion und Fantasie als Lüge und sind verboten. Als eines Tages auch der Erlkönig von ihren fesselnden Märchen hört, entführt er sie in sein düsteres Schloss, um einen unmöglichen Handel vorzuschlagen: Sie soll Stroh zu Gold spinnen oder sie muss sterben. In ihrer Verzweiflung bittet Serilda einen geheimnisvollen Mann um Hilfe, der im Schloss sein Unwesen treibt. Doch sie hat nicht mit den Gefühlen gerechnet, die er in ihr weckt ...
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Gilded – Die Versuchung des Goldes
von Marissa Meyer, Anne Brauner
Ein neues Retelling der Märchen-Queen: düster und romantischSerilda liebt Geschichten. Und vor allem liebt sie es, Geschichten zu erzählen. Doch im Königreich gelten Fiktion und Fantasie als Lüge und sind verboten. Als eines Tages auch der Erlkönig von ihren fesselnden Märchen hört, entführt er sie in sein düsteres Schloss, um einen unmöglichen Handel vorzuschlagen: Sie soll Stroh zu Gold spinnen oder sie muss sterben. In ihrer Verzweiflung bittet Serilda einen geheimnisvollen Mann um Hilfe, der im Schloss sein Unwesen treibt. Doch sie hat nicht mit den Gefühlen gerechnet, die er in ihr weckt ...
Aktuelle Rezensionen(21)
Es ist ziemlich lange her, dass ich eine Märchen-Adaption gelesen habe. Bei Gilded handelt es sich um Rumpelstilzchen, was ich eine richtig tolle Idee finde. Die Umsetzung war für mich jedoch nicht so ganz rund. Serilda liebt es Geschichten zu erzählen. Voller Fantasy beschreibt sie die größten Abenteuer. Doch die Menschen um sie herum sind vorsichtig: ihre Augen sind von Göttern gezeichnet und verheißen Unglück. Das macht sie zu einer Einzelkämpferin, die hauptsächlich in der Schule aushilft und dabei die Kinder mit ihren Geschichten begeistert. Als sie in einer Vollmondnacht den sagenumwobenen Erlkönig mit seiner Wilden Jagd begegnet erzählt sie ihm eine Folgenschwere Lüge, um ihr Leben zu retten: sie könne Stroh zu Gold spinnen. Wir alle (oder zumindest die meisten), kennen das Märchen von der Müllerstochter, die gezwungen wird, Stroh zu Gold zu spinnen. Und so ergeht es auch Serilda. Sie wird vom Erlkönig entführt und dazu verdonnert wahr zu machen, was sie behauptete. Einer der Geister des Erlkönigs erbarmt sich ihr und vollbringt die Tat, doch alles hat seine Konsequenzen. Die Geschichte baut sich nur langsam auf, es dreht sich viel darum, dass Serilda nie wirklich geglaubt wird. Dass sie lügt und betrügt und Unglück bringt. Dabei ist sie eigentlich eine lebensfrohe junge Frau, die niemandem etwas böses will. Sie ist sehr naiv und wirkt unbedarft. Ihre Neugierde bringt sie in Schwierigkeiten und erst nach und nach lernt sie Situationen besser einzuschätzen. Der Erlkönig wird als durch und durch böser Charakter dargestellt, da gibt es vermutlich keine zwei Meinungen. Mir fehlte ein wenig die Sinnhaftigkeit hinter allem. Weshalb er dort ist, wo er ist, wird zwar im Verlauf des Buches erklärt, aber was davor war, ist nicht wirklich klar. Erst gegen Ende nimmt das Tempo zu und ich muss sagen, dass ich dann doch noch emotional wurde.. Es hätte, aus meiner Sicht, nicht zwingend so brutal sein müssen.. Mein Herz ist ziemlich gebrochen.. Alles in allem war es sehr unterhaltsam, jedoch fehlte es an Spannung und Überraschung. Letztlich war recht schnell klar, wohin die Reise gehen würde. Dennoch möchte ich die Dilogie beenden und kann das Buch auf jeden Fall jüngeren Leser*innen sehr empfehlen.
Der Schreibstil und die Ausführlichkeit, mit der die Geschichte von Serilda beschrieben wird, hat mir sehr gut gefallen. Wenn man das Märchen allerdings kennt, weiß man allerdings schon worauf es nach drei Vollmondnächten des Goldspinnens hinauslaufen wird. Das heißt, es ist im zweiten Drittel des Buches sehr vorhersehbar. Ich freue mich auf den zweiten Teil, denn an dem letzten Drittel entfernt sich die Geschichte weiter vom Ursprungsmärchen.
Für das Buch würde ich gern zwei Bewertungen schreiben: Eine für die ersten 80%, und eine für die darauf folgenden 20%. Die Idee der Geschichtenerzählerin finde ich klasse, die Handlung tröpfelte aber vor sich hin, da hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Zum Ende hin wurde hat es mich dann richtig vom Stuhl gehauen. Ich hoffe, der zweite Band knüpft daran an.
Grundsätzlich eine schöne Grundlage eines Märchen Retllings von Rumpelstilzchen. Der Schreibstil in der Erzählerperspektive hat mir gut gefallen. Ihren mutigen Charakter fand ich stellenweise ganz witzig. Leider ist die Geschichte komplett an den Haaren herbeigezogen. Sie wollte nur helfen und wird von einer Scheiße in die Nächste gezogen, vor allem, weil sie nicht aufhören kann zu lügen. Sie denkt immer erst danach über die Konsequenzen nach oder sie waren ihr sogar egal. Das hat mich einfach extrem aufgeregt. Insgesamt hat mich die Geschichte leider nicht komplett fesseln können.
I am not sure what to think. I like the idea of taking the original German Fairytales and their horror and the truth that they weren't happy and spinning a story out of that. But... sometimes it just dragged on and I found it hard to follow Cirilda's storys as their own plotline because I couldn't remember details that she told before and sometimes it was hard to notice that it was the next part of a story / lie. The ending was dissatisfying.