Eine Romantic Comedy im digitalen Zeitalter. Wohl so mancher hat sich beim Online-Dating und bei der Kontaktsuche im Internet schon gefragt: Wer sitzt da wirklich am anderen Ende? Und was kann alles schiefgehen, wenn Mann oder Frau vorgibt, jemand anders zu sein? Eine ganze Menge - das müssen David und Matthias am eigenen Leib erfahren. Die beiden teilen sich in Berlin eine WG mit Putzfrau. Aber die kümmert sich nur um Matthias' Teil der Wohnung. Er kann es sich leisten, David nicht. Ein rotes Klebeband auf dem Boden markiert die Grenze zwischen Ordnung und Chaos. Natürlich müsste David mal aufräumen, aber er braucht die Zeit, um beruflich Tritt zu fassen. Als freier Mitarbeiter der Potsdamer Umschau träumt er von einer großen Titelstory; tatsächlich schreibt er über «Mmmm lecker: Die Lieblingseissorten der Potsdamer» und «Feuerwehr rettet Kater von Baukran». Matthias dagegen hat eine Eventagentur und einen fetten Audi, dafür weder eine Freundin noch Zeit, sich eine zu suchen. Es gibt da zwar das zielorientierte Flirtportal Herzsprung24. Aber da erwarten die Frauen, dass er geistreiche und humorvolle Mails schreibt. Das stresst den Mann der Tat. Er will eine Freundin, und nicht im Chat Interesse an Reiki und Literatur heucheln. Was tun? Matthias hat eine Idee. David, der Romantiker, soll per elektronischer Säuselkorrespondenz für ihn die Datingphase einleiten. Zuerst widerwillig, dann immer motivierter legt David los. Bald schon lernt er „Lisa85“ kennen - blond, sportlich, alles passt. Und sie schreibt so seelenvolle Mails, dass ihm etwas Schreckliches widerfährt: Er verliebt sich. Doch Matthias will Lisa unbedingt im echten Leben treffen - David muss sich schnellstens etwas einfallen lassen.
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Ghostdater
von Sebastian Schnoy
Eine Romantic Comedy im digitalen Zeitalter. Wohl so mancher hat sich beim Online-Dating und bei der Kontaktsuche im Internet schon gefragt: Wer sitzt da wirklich am anderen Ende? Und was kann alles schiefgehen, wenn Mann oder Frau vorgibt, jemand anders zu sein? Eine ganze Menge - das müssen David und Matthias am eigenen Leib erfahren. Die beiden teilen sich in Berlin eine WG mit Putzfrau. Aber die kümmert sich nur um Matthias' Teil der Wohnung. Er kann es sich leisten, David nicht. Ein rotes Klebeband auf dem Boden markiert die Grenze zwischen Ordnung und Chaos. Natürlich müsste David mal aufräumen, aber er braucht die Zeit, um beruflich Tritt zu fassen. Als freier Mitarbeiter der Potsdamer Umschau träumt er von einer großen Titelstory; tatsächlich schreibt er über «Mmmm lecker: Die Lieblingseissorten der Potsdamer» und «Feuerwehr rettet Kater von Baukran». Matthias dagegen hat eine Eventagentur und einen fetten Audi, dafür weder eine Freundin noch Zeit, sich eine zu suchen. Es gibt da zwar das zielorientierte Flirtportal Herzsprung24. Aber da erwarten die Frauen, dass er geistreiche und humorvolle Mails schreibt. Das stresst den Mann der Tat. Er will eine Freundin, und nicht im Chat Interesse an Reiki und Literatur heucheln. Was tun? Matthias hat eine Idee. David, der Romantiker, soll per elektronischer Säuselkorrespondenz für ihn die Datingphase einleiten. Zuerst widerwillig, dann immer motivierter legt David los. Bald schon lernt er „Lisa85“ kennen - blond, sportlich, alles passt. Und sie schreibt so seelenvolle Mails, dass ihm etwas Schreckliches widerfährt: Er verliebt sich. Doch Matthias will Lisa unbedingt im echten Leben treffen - David muss sich schnellstens etwas einfallen lassen.
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