Empfehlungen basierend auf "Geständnisse eines ungeübten Sünders Roman"

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von Lion Feuchtwanger

Fictionalized account of the rise and fall of the Nazi Party.

von Willi Fährmann

Auf der Flucht: 1943. Deutsche Kinder werden mit der "Kinderlandverschickung" in vermeintlich sichere Gebiete gebracht. Über hundert Mädchen und ihre Lehrer versuchen in einem kleinen Ort in Österreich ein geordnetes Leben aufrechtzuerhalten. Doch der Krieg rückt immer näher. Im März 45 müssen Kinder und Lehrer vor den anrückenden Russen fliehen. Auf ihrem abenteuerlichen Weg nach Hause erleben die Mädchen Hunger und Hartherzigkeit, aber auch viele hilfsbereite Menschen, die mit dazu beitragen, das fast alle Kinder glücklich zu Hause ankommen. Millionen Kinder und Jugendliche wurden im zweiten Weltkrieg von der Familie weggebracht, als die Bombardierung in den Städten zunahm. Mir ist jedoch kein anderes Buch bekannt, das das Thema Kinderlandverschickung so eindrücklich aufgreift. Subtil schildert der Autor, wie sehr die Kinder durch Erziehung und Propaganda manipuliert wurden, wie erst langsam, oft durch eigene schlimme Erlebnisse, durchsickert, was in Deutschland in diesen Schreckensjahren passiert ist. Ab 12 Jahren, ****, Irene Beglinger-Flückiger.

von Nikola Hotel

Eines Nachts entdeckt die junge Studentin Isa im Wald einen schwer verletzten Mann. Der beherrschte, zerrissene Alexej fasziniert sie. Obwohl sie sein Verhalten äußerst seltsam findet, kann sie sich seiner Ausstrahlung nicht entziehen. Doch dann verschwindet Alexej, ohne Spuren zu hinterlassen. Als wenig später ein Kolkrabe ihre Nähe sucht, ahnt Isa, dass eine Verbindung zwischen Alexej und diesem Raben bestehen muss … Preisträger Autoren@Leipzig Award der Leipziger Buchmesse 2013 (Platz 3 in der Kategorie Belletristik) »Unglaublich für mich, dass dies ein Erstlingswerk ist. Denn hier stimmt einfach alles.« – Mephista »Lest dieses Buch und spürt, was es bedeutet, wenn einem durch die Brille der Literatur eine sinnliche Welt erschlossen wird.« – Scriba-Redaktion »Ein phantastischer Roman sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene. Intelligent, mystisch, einfühlsam und spannend zugleich.« – Tanja

von Christoph Ransmayr

›Der fliegende Berg‹ ist die Geschichte zweier Brüder, die von der Südwestküste Irlands in den Transhimalaya, nach dem Land Kham und in die Gebirge Osttibets aufbrechen, um dort, wider besseres (durch Satelliten und Computernavigation gestütztes) Wissen, einen noch unbestiegenen namenlosen Berg zu suchen, vielleicht den letzten Weißen Fleck der Weltkarte. Auf ihrer Suche begegnen die Brüder nicht nur der archaischen, mit chinesischen Besatzern und den Zwängen der Gegenwart im Krieg liegenden Welt der Nomaden, sondern auf sehr unterschiedliche Weise auch dem Tod. Nur einer der beiden kehrt aus den Bergen ans Meer und in ein Leben zurück, in dem er das Rätsel der Liebe als sein und seines verlorenen Bruders tatsächliches, lange verborgenes, niemals ganz zu vermessendes und niemals zu eroberndes Ziel zu begreifen beginnt. Verwandelt von der Erfahrung, ja der Entdeckung der Wirklichkeit, macht sich der Überlebende am Ende ein zweites Mal auf den Weg.

von Naǧīb Maḥfūẓ

Den geheimnisvolle Gabalawi, den Stammesvater des Viertels, hat seit undenklichen Zeiten niemand mehr gesehen. Doch seine Propheten Adam, Moses, Jesus und Mohammed tauchen einer nach dem anderen auf und versuchen, der Gewalt in den Gassen ein Ende zu setzen. In den Geschichten, die in den Kaffeehäusern erzählt werden, überleben ihre Taten.

von Wladimir Medwedew

»Der Bürgerkrieg dauerte Jahre, Armut prägt noch heute das Land, an der Geringschätzung von Frauen hat sich nicht viel geändert. Als Hoffnung bleibt nur: Das Leid ist nun bezeugt in einem wirklich großen Roman.«

von Dick Francis

Ein junger englischer Diplomat kommt in seinem Heimatort Cheltenham skrupellosen Tierärzten auf die Spur. - Krimi aus dem Pferdesport-Milieu.

von Milan Kundera

In einem Pariser Fitnessclub beobachtet der Erzähler Kundera, wie eine ältere Dame ihrem Schwimmlehrer zum Abschied zuwinkt. Diese anmutige Geste nimmt er zum Anlass, eine Geschichte zu erzählen: Die Geschichte der gegensätzlichen Schwestern Agnes und Laura, und zwischen ihnen und Agnes’ Ehemann Paul, mit dem sich Agnes nicht mehr recht versteht und zu dem sich Laura hingezogen fühlt. Und dann ist da noch Lauras Ehemann Bernard, von dem diese sich zunehmend distanziert.