4.9

Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück

von Arne Semsrott

Format:Hardcover
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Die rechtskonservative Wende ist Realität geworden – und das ganz ohne die AfD: ein hartes Grenzregime, die Herabwürdigung der sozial Schwächeren, ein Ende des Klimaschutzes und eine Politik der Angst. Arne Semsrott fordert: Gerade jetzt gilt es, wieder in die Offensive zu kommen und Widerstand zu leisten, damit unsere Demokratie offen, vielfältig und lebenswert bleibt und sich nicht von Pessimismus und Verlustängsten treiben lässt. Dieses Buch zeigt, dass jede*r aktiv werden kann, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen: Wir erfahren, was Gesundheitsstreiks bewirken, welche Verantwortung der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat und wie die kollektive Anstrengung von Bürgerräten, Jugendorganisationen, Flüchtlingsräten und zivilgesellschaftlichen Organisationen den Funken für einen progressiven Wandel entzünden kann. Ein Plädoyer für eine politische Vision voller Optimismus, Vielfalt und Tatkraft.

History, Humanities & Society
Hardcover
Erschienen an: June 1, 2026

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Aktuelle Rezensionen(2)

4.9(7 ratings)
Christopher Rezension von Christopher

Arne Semsrott zeigt in seinem neuen Buch Ansatzpunkte für die aktive Zivilgesellschaft von unten auf. Anhand von konkreten Beispielen aus der Praxis, die in der Vergangenheit bereits erfolgreich waren, schreibt er z.B. über strategische Rechtskämpfe, Volkentscheide, erfolgreiche Proteste und die Solidarität bei der Ahrtal-Katastrophe. Es geht aber auch um eine gerechte Verwaltung und die Demokratisierung der Wirtschaft, um Begeisterungsfähigkeit, Glück und Spaß bei der Sache. Daher ist es wichtig, dass sich Menschen in der Zivilgesellschaft engagieren. Gegen den Rechtsruck, für eine gerechte Klimapolitik, für mehr soziale Gerechtigkeit usw. Arne Semsrott macht in seinem Buch immer wieder deutlich: Um die Gesellschaft gerechter und demokratischer zu gestalten muss umverteilt werden: Vermögen, Macht, Bürokratiebelastung. Die Zivilgesellschaft muss von unten eine Gegenmacht aufbauen, sich vernetzen und sich nicht darauf verlassen, dass "die da oben" es schon richten werden. Demokratie ist eben mehr als alle paar Jahre bei einer Wahl ein Kreuz zu machen und beginnt schon direkt vor der eigenen Haustüre, nicht erst in der fernen Hauptstadt. Ein Kritikpunkt wäre der in meinen Augen etwas zu positive Begriff der Zivilgesellschaft. Denn auch diese ist ja durchaus heterogen und genauso durchzogen von Rassismus, Sexismus, Machtverhältnissen usw. Politik und Zivilgesellschaft stehen sich nicht objektiv gegenüber als „die da oben“ und „die da unten“, sondern sind nur in der Theorie getrennte Bereiche. Dennoch fand ich das Buch, ebenso wie sein letztes Buch „Machtübernahme“ sehr gut und kann es allen sehr empfehlen!

KalijaRezension von Kalija

unfassbar starkes Buch und perfekte Anknüpfung an das vorherige Buch „Machtübernahme“. „Gegenmacht“ macht wirklich Mut und gibt Hoffnung auf Veränderung und auf mehr Solidarität

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