ULRIKE JUREIT UND CHRISTIAN SCHNEIDER Unbehagen mit der ErinnerungULRIKE JUREIT Opferidentifikation und Erlösungshoffnung: Beobachtungen im erinnerungspolitischen Rampenlicht I. Erinnerung wird zum Gesellschaftszustand: Eine BeobachtungOlympioniken der Betroffenheit: Ein Unbehagen . . Geliehene Identitäten: Die Figur des »gefühlten Opfers«Everything is under Control: Normierungstendenzen einer opferidentifizierten ErinnerungskulturII. Erinnerung und Erlösung: Ein MissverständnisDas Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung: Eine Inanspruchnahme Formen säkularen Erinnerns: Zwischen Abstinenz, Imitation und IrritationIII. Die Theorie des kulturellen Gedächtnisses: Eine KritikErinnerungen im WechselrahmenAssmann & Assmann: Erinnerung als kulturelle ArterhaltungWir-Gefühle am AbgrundIV. Reichweiten des Erinnerns: Eine PerspektiveSehnsucht nach dem Neuanfang: Generation und GedächtnisGlobal denken - global erinnern? Opferidentifikation als europäisches GemeinschaftsversprechenWem gehört der Holocaust? Deutungskonflikte in der Weltgesellschaft CHRISTIAN SCHNEIDER Besichtigung eines ideologisierten Affekts: Trauer als zentrale Metapher deutscher ErinnerungspolitikV . Grundlagen der Vergangenheitspolitik1966. Theodor W. Adorno: Negative DialektikDie Sprecherposition der »Kritischen Theorie« nach 19451968. Jürgen Habermas: Erkenntnis und Interesse1967. Alexander und Margarete Mitscherlich: Die Unfähigkeit zu trauern VI . Sigmund Freud: Trauer und MelancholieVII. Trauer und Geschichte. Formen der ErinnerungNorbert Elias: Jeder trauert um seine TotenKollektive FehlleistungenVIII. Noch einmal Trauer: Modelle einer anderen AffektkulturTrauer als »Selbstreflexion im verlorenen Anderen« Auf dem Weg zu einer neuen Erinnerungskultur?Anmerkungen
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Gefühlte Opfer
von Ulrike Jureit, Christian Schneider
ULRIKE JUREIT UND CHRISTIAN SCHNEIDER Unbehagen mit der ErinnerungULRIKE JUREIT Opferidentifikation und Erlösungshoffnung: Beobachtungen im erinnerungspolitischen Rampenlicht I. Erinnerung wird zum Gesellschaftszustand: Eine BeobachtungOlympioniken der Betroffenheit: Ein Unbehagen . . Geliehene Identitäten: Die Figur des »gefühlten Opfers«Everything is under Control: Normierungstendenzen einer opferidentifizierten ErinnerungskulturII. Erinnerung und Erlösung: Ein MissverständnisDas Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung: Eine Inanspruchnahme Formen säkularen Erinnerns: Zwischen Abstinenz, Imitation und IrritationIII. Die Theorie des kulturellen Gedächtnisses: Eine KritikErinnerungen im WechselrahmenAssmann & Assmann: Erinnerung als kulturelle ArterhaltungWir-Gefühle am AbgrundIV. Reichweiten des Erinnerns: Eine PerspektiveSehnsucht nach dem Neuanfang: Generation und GedächtnisGlobal denken - global erinnern? Opferidentifikation als europäisches GemeinschaftsversprechenWem gehört der Holocaust? Deutungskonflikte in der Weltgesellschaft CHRISTIAN SCHNEIDER Besichtigung eines ideologisierten Affekts: Trauer als zentrale Metapher deutscher ErinnerungspolitikV . Grundlagen der Vergangenheitspolitik1966. Theodor W. Adorno: Negative DialektikDie Sprecherposition der »Kritischen Theorie« nach 19451968. Jürgen Habermas: Erkenntnis und Interesse1967. Alexander und Margarete Mitscherlich: Die Unfähigkeit zu trauern VI . Sigmund Freud: Trauer und MelancholieVII. Trauer und Geschichte. Formen der ErinnerungNorbert Elias: Jeder trauert um seine TotenKollektive FehlleistungenVIII. Noch einmal Trauer: Modelle einer anderen AffektkulturTrauer als »Selbstreflexion im verlorenen Anderen« Auf dem Weg zu einer neuen Erinnerungskultur?Anmerkungen
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