Empfehlungen basierend auf "Günter, der innere Schweinehund, lernt verhandeln: Ein tierisches Businessbuch"
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von Achim Gruber
Haustiere werden von ihren Besitzern geliebt und verwöhnt, sind beste Freunde und vielfach auch Lebensbegleiter. Doch jährlich kommen Tausende von ihnen auf mysteriöse Weise zu Tode. Sie fallenKillerkeimen zum Opfer, werden zu chronisch kranken Monsterwesen herangezüchtet, als Waffe oder Statussymbol missbraucht, vernachlässigt oder aus falsch verstandener Tierliebe gequält. Keiner kenntdiese dunkle Seite der Tierhaltung besser als Prof. Achim Gruber. Er leitet die Tierpathologie der FreienUniversität Berlin und berichtet in seinem Buch von Tierschicksalen, die unter die Haut gehen.
von Konrad Lorenz
Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Fischen - bk1498; DTV Verlag; Konrad Lorenz; pocket_book; 1990
von Christine M. Korsgaard
WAS WIR TIEREN SCHULDIG SIND - EINE RADIKALE ETHIK Hat das Leben eines Tieres einen anderen Wert als das eines Menschen? Nein, sagt die Harvard-Professorin Christine M. Korsgaard und begründet in ihrem Buch "Tiere wie wir", warum Tiere nicht getötet oder benutzt werden dürfen. Sie belässt es aber nicht bei der abstrakten Analyse, sondern erörtert an konkreten Beispielen, warum die handelsüblichen Rechtfertigungen von Massentierhaltung und Tierversuchen moralisch unhaltbar sind. Ihr radikales Buch setzt einen neuen Maßstab in der Debatte und gilt als wichtigster Beitrag zur Tierethik seit Peter Singer. Christine Korsgaard setzt bei der Grundfrage an, was der Wert eines Lebens ist. In einer klar vorgetragenen, von Kants Moralphilosophie und einer Theorie des Guten nach Aristoteles ausgehenden Argumentation gelangt sie zu weitreichenden Schlussfolgerungen: Menschen sind nicht wichtiger als Tiere, und unsere moralische Natur macht uns Tieren auch nicht überlegen. Stattdessen ist es unsere Empathie, die uns erkennen lässt, dass Tieren als bewussten Wesen ebenso wie Menschen ein "Zweck an sich selbst" im Sinne Kants inne sind. Damit erweitert sie Kants Ideen einer moralischen Gemeinschaft grundlegend: Menschen haben nicht nur gegenüber Mitmenschen, sondern auch gegenüber Tieren moralische Pflichten. Anhand praktischer ethischer Fragen veranschaulicht die Philosophin schließlich, warum das Erniedrigen oder Töten von Tieren in keinem Fall moralisch gerechtfertigt ist. "Korsgaards vertritt unbestreitbar eine starke und wenn sie sich durchsetzt, dann wird sie eine der größten moralischen Transformationen in der Geschichte der Menschheit zur Folge haben." Thomas Nagel, The New York Review of Books Dürfen wir das Wohl der Tiere unseren Bedürfnissen unterordnen? Die Achtung des Tierwohls als ethische Grundfrage unserer Gesellschaft Ist die Würde der Tiere unantastbar oder heiligt der Zweck die Mittel? Das bedeutendste Werk zur Tierethik seit Peter Singer Die Autorin setzt neue Maßstäbe in der Debatte um den Tierschutz
von Ute Heberer, Nora Brede, Normen Mrozinski
An der Leine pöbeln, raufen, das Sofa verteidigen und Zähnefletschen am Gartenzaun. Hündische Aggression hat viele Gesichter, die Ursachen sind vielfältig, und sie gehört zu den am häufigsten genannten Hundeproblemen. Sie ist jedoch Bestandteil des normalen Verhaltens jedes Hundes und lässt sich nicht vollständig abtrainieren. Die Autoren erklären die Hintergründe: Wie entsteht Aggression, wie kann man sie vermeiden und wie geht man als Hundehalter richtig damit um? Ein aktuelles Thema, das fast jeden Hundehalter betrifft.
von Michael Grewe, Inez Meyer
Erziehung hat mit Beziehung zu tun, mit Persönlichkeit, mit Herz und mit der Freude aneinander. Dazu gehören aber auch Konfliktbereitschaft und das Setzen klarer Grenzen. Dies wird in der heutigen Gesellschaft, in der Harmonie und Spaß im Vordergrund stehen, häufig übersehen. Michael Grewe lenkt den Blick wieder auf das Wesentliche und zeigt, wie wichtig es ist, sein Gegenüber ernst zu nehmen und klare Strukturen zu schaffen, in denen der Hund Sicherheit findet. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und das man so schnell nicht mehr aus der Hand legen wird.
von Martin Rütter, Andrea Buisman
Klein, tapsig, mit großen Augen und dicken Pfoten purzeln Welpen in ihre neuen Familien und stellen deren Alltag kurzerhand auf den Kopf. Tischbeine werden angenagt, Besuch angesprungen, und fühlt sich der kleine Kerl verlassen, jault er herzerweichend. Jetzt ist guter Rat gefragt! Hundeprofi Martin Rütter zeigt, was Welpen in den ersten Wochen lernen sollten – von der Stubenreinheit über das Alleinbleiben, Entdeckungstouren in die Natur und die Stadt bis hin zu den Grundsignalen wie Fuß, Hier, Sitz und Platz. Durch positives Lernen, klare Regeln und viel Geduld wird so aus einem kleinen Hund ein angenehmer Begleiter.
von Janet L. Jones
Das Gehirn steuert das Verhalten – beim Pferd ebenso wie beim Menschen. Die Neurowissenschaftlerin und erfolgreiche Trainerin Janet Jones erklärt leicht verständlich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Gehirnen von Mensch und Pferd und zeigt, wie man dieses Wissen anwendet, um Ausbildung, Training und Umgang effizient und lösungsorientiert zu gestalten.
von Udo Gansloßer
Warum verhält sich ein Hund so, was bewirken biologische Steuerungen und wo liegen Grenzen der Erziehbarkeit? Dr. Udo Gansloßer und Petra Krivy betrachten Reaktionen wie diese vor deren biologischem Hintergrund. Zahlreiche Fallbeispiele zeigen, wie man kritische Zeiten überbrückt und welche Trainingsmaßnahmen sinnvoll sind.
von Ursula Löckenhoff
Ursula Löckenhoffs Dogwalk-Konzept bietet eine einzigartige Möglichkeit, Hunde ohne klassische Konditionierung erfolgreich zu führen. Das Buch leitet Hundehalter an, ihre Führungsqualitäten auszubauen und gleichzeitig eine glückliche Mensch-Hund-Beziehung zu leben.
von Anton Fichtlmeier
Anton Fichtlmeiers Erziehungsmethode kommt zunächst mit nur zwei Worten aus: Ein freundliches „Ja“ und ein grimmiges „Nein“ in Verbindung mit einer klaren Körpersprache. Mithilfe dieser binären Signale kann jeder Hundehalter von Anfang an mit seinem Welpen hundegerecht kommunizieren und eine vertrauensvolle Bindung aufbauen.