1.0

From Ashes - Herzleuchten

von Molly McAdams

Format:Softcover

Cassidy Jameson hatte eine schwere Kindheit. Der einzige Mensch, dem sie in all den Jahren vertraut hat, ist ihr bester Freund Tyler. Er war immer für sie da und nimmt sie schließlich mit nach Texas, als er dort sein Studium beginnt. Für Cassidy beginnt ein neues Leben: In einer Wohngemeinschaft mit Tyler und seinem Cousin Gage. Nicht ganz leicht, mit zwei gut aussehenden Männern zusammenzuleben, die ihren Beschützerinstinkt voll ausleben …

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
320 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2018-11-05

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Aktuelle Rezensionen(1)

1.0(1 ratings)
JennyRezension von Jenny

https://snowyy13.wordpress.com/2019/02/28/from-ashes-herzleuchten/ Als Vorwarnung: Das hier wird ein Rant. Mir hat nämlich dieses Buch überhaupt nicht gefallen, weswegen ich auch aufzählen möchte wieso. Cassidy und Tyler sind beste Freunde seit Kindesbeinen. Da sie von ihrer Mutter misshandelt wurde, flüchtete sie sich jede Nacht zu Tyler, der nebenan wohnte und ließ sich schon als Kind von ihm blaue Flecken, Wunden, Gehirnerschütterungen verarzten. Kurz vor ihrem 18. Geburtstag ziehen beide nach Texas zu Tylers Cousin Gage. Es ist wie Liebe auf den ersten Blick. Beide fühlen sich aneinander angezogen, aber Tyler steht ihnen immer wieder im Weg und pfuscht in ihre Karten, da er selber mehr als nur Freundschaft von Cassidy möchte. Zu aller erst: Wie unrealistisch ist es, dass ein Kind ganze Zeit verprügelt, krankenhausreif zunichte gemacht wird und niemand etwas merkt. Alleine die Aussage, dass Tylers Vater, der Arzt ist, nichts angemerkt hatte, hat mich unheimlich wütend gemacht. „Ich bin die Treppe herunter gefallen“ scheint mir nicht wirklich als Ausrede durchzugehen. Nun wirklich: Als Arzt sollte man doch Vorzeichen erkennen. Dazu noch, dass Tyler nicht die Polizei kontaktiert hat oder sich als Kind an seine Eltern gewendet hat. Welches sieben jährige Kind würde nicht zu seinen Eltern gehen, wenn er wüsste, dass einem anderen Kind leid angetan werden würde? Oder das Cassidy nicht wollte, dass die Polizei Wind davon bekam, weil sie nicht „weggebracht“ werden wollte. Aber dafür tagtäglich misshandelt zu werden? Angst zu haben? Punkt zwei: Da ich selber Erzieherin bin (oder in der Ausbildung, wie man’s nimmt), ist ganz klar, was für Schäden so ein Kind eigentlich mit sich ziehen müsste. Was für gravierende psychische Schäden Cassidy haben müsste und das unbedingt eine Therapeutin sie begleiten sollte. Aber nein, davon spürt man nichts. Sie ist ja nur seit elf Jahren jeden Tag geschlagen, getreten oder mit Gegenständen windelweich geprügelt wurden. Das macht doch nichts mit der Psyche, pff. WIE UNREALISTISCH! Das wirft so ein falsches Bild auf das Ganze! Häusliche Gewalt ist IMMER ernst zu nehmen und kann einen Menschen, besonders ein hilfloses Kind zu Mitteln wie Suizid führen! Dann kommt noch der ach so beste Freund Tyler, der Cassidy überall als seine Freundin betitelt, obwohl sie nicht zusammen sind. Und dann noch zu Gage meint „Oh, ich gehe jetzt meine Freundin bumsen. Oh, mir hat Cassi gerade einen geblasen“. Das ist Herrgott noch einmal herablassend und nichts weiteres als ein Mittel der Autorin Drama zu erzeugen! Er hätte eigentlich auch ordentlich psychisch etwas mitgenommen sein, nach dem was er alles mit ansehen musste. Nein, dafür drängt er tatsächlich, ERPRESST er Cassidy dazu eine Beziehung mit ihm einzugehen. Versucht sie zum Sex zu zwingen und steht ihrem Glück aus Selbstsucht im Wege. Das ist keine Freundschaft, so wie die Autorin sie am Anfang gepriesen hatte. Nur unnötiges Drama, das sie bezwecken wollte, denn es ist ja ach so toll, wenn Jungs um ein Mädchen kämpfen. Faktor Instalove: Muss ich nicht viel sagen: Tag zwei ist eingetreten und Cassidy & Gage haben für sich erkannt, dass sie die andere Person lieben und diese am liebsten sofort heiraten würden. Dann noch die Sache mit der Mutter und der verstorbene Vater. Alles nur um Drama zu erzeugen. Eine schlimme Kindheit, bla bla. Es ist alles so unrealistisch. Alleine das die Mutter ihrer Tochter zum Geburtstag einen „schönen Vater-Mörder-Tag“ wünscht. WHAT THE FUCK? Tut mir leid, aber das finde ich ist verzapfte Scheiße. Und immer dieses Hin und Her, dieses Drama von Missverständnissen, weil man nicht miteinander reden kann und lieber starrsinnig bleibt. OH DU HAST MIT EINEM MÄDCHEN VOR MONATEN GESCHLAFEN? DU HAST MICH ANGELOGEN! Was?!!?! Manchmal hatte ich das Gefühl meine Augen wären vom Augenverdrehen schon ganz verschoben. Oh, und es gibt unglaublich viele Klischees. Wie sei es denn mit dieser typischen: am Ende ist sie ungewollt schwanger, aber es ist alles prima und perfekt für das Happy End, NEIN WARTE lass auf den letzten Seiten noch Drama hinzufügen und sie von einem Skorpion stechen lassen! Was zum Teufel.. Auch der Schreibstil ist keine Sensation. Ich hatte das Gefühl eine zwölfjährige hätte etwas besseres hingepfeffert. Es schien nur eine Ansammlung aus Dramen zu sein, aus einem Kampf „um die Eine“. So viel Tragik und nichts dahinter. Es war einfach sooo unrealistisch! Und dazu nur Mittel zum Zweck, total zwanghaft und irreführend. Und nicht zu vergessen, die Zeitsprünge die immer genommen wurden. Die nur nach dem Motto gingen „jetzt ist schon ganz viel Zeit vergangen und Gras über die Sache gewachsen“. Es wurde einfach immer wieder der ganze Prozess weggenommen. Hier einen weiteren Kopfschüttler einfügen. Fazit: Ich hab dem Buch über die 400 Seiten eine Chance gegeben und es zu Ende gelesen. Aber woah, ich finde es wirklich, wirklich schlecht. Sei es das vieles unrealistisch ist, die ganze Tragik und Dramatik erzwungen wurde, nur um eine schlimme Kindheit herzuzaubern und ein armes Mädchen, dass doch nur einen Neubeginn möchte. Aber nach 11 Jahren Misshandlung, wer braucht denn da eine Therapie? Psychisch hat es ihr ja nicht so wirklich was angetan. Es hat mir einfach überhaupt nicht gefallen. Es klingt gemein, aber ich habe lange nicht so ein schlechtes Buch gelesen. Das ist auch keine Provokation gegenüber der Autorin oder sonst wem. Vielleicht ist so viel Drama für manche Leute genau das, was sie bei einem Buch wollen. Aber bei mir war der Überfluss davon ganz daneben. 1 von 5 Sternen

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