Ein mitreißender Roman über einen Wendepunkt in Frida Kahlos Leben – ihre Zeit in New York und Paris.Schillernd, charismatisch, spektakulär: So präsentiert sich Frida Kahlo, als sie 1938 in New York ankommt. Ihre Ehe mit Diego Rivera ist an einem Tiefpunkt, doch sie ist fest entschlossen, ihren Lebenshunger in der Metropole zu stillen. Und es scheint ihr alles zu gelingen: Die erste Einzelausstellung ihres Lebens wird ein Triumph, sie schart Freunde und Bewunderer um sich und genießt es, Affären einzugehen – so auch mit dem Fotografen Nickolas Muray, für den sie schon seit langem tiefe Gefühle hegt. In diesen Monaten, die Frida Kahlo nach New York, Paris und schließlich zurück in ihre Heimat Mexiko führen, erobert sie Neuland und folgt unbeirrbar ihrem Weg – als Künstlerin und als Liebende.
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Frida
von Maren Gottschalk
Ein mitreißender Roman über einen Wendepunkt in Frida Kahlos Leben – ihre Zeit in New York und Paris.Schillernd, charismatisch, spektakulär: So präsentiert sich Frida Kahlo, als sie 1938 in New York ankommt. Ihre Ehe mit Diego Rivera ist an einem Tiefpunkt, doch sie ist fest entschlossen, ihren Lebenshunger in der Metropole zu stillen. Und es scheint ihr alles zu gelingen: Die erste Einzelausstellung ihres Lebens wird ein Triumph, sie schart Freunde und Bewunderer um sich und genießt es, Affären einzugehen – so auch mit dem Fotografen Nickolas Muray, für den sie schon seit langem tiefe Gefühle hegt. In diesen Monaten, die Frida Kahlo nach New York, Paris und schließlich zurück in ihre Heimat Mexiko führen, erobert sie Neuland und folgt unbeirrbar ihrem Weg – als Künstlerin und als Liebende.
Aktuelle Rezensionen(2)
Wenn man den richtigen Roman von Frida gelesen hat, den ich wie letztendlich ihre Biographie gesehen habe, sollte man das Buch hier auch lesen. In dem hier wird ihre Zeit in Paris und New York ausführlich beschrieben. Wenn es stimmt war sie u.a mit Picasso Kaffee trinken und er hat ihr Schmuck geschenkt. Ich mochte hier nicht immer ihre Ausdrucksweise wie sie mit/über Diego gesprochen hat aber das ist nur eine Kleinigkeit.
Frida Kahlo. Eine Frau die weit mehr ist als ihr Œuvre. Frida Kahlo hat großartige Bilder geschaffen, aber ihr Vermächtnis geht weit darüber hinaus. Sie ist feministisches Vorbild, Revolutionärin, Mode- und Stilikone. Ein wildes, hartes, schmerzhaftes Leben hat sie geführt, meist an der Seite ihres Ehemannes Diego Rivera, in dessen Schatten sie zeitlebens stand, den sie aber posthum mehr als einfach nur überflügelt hat. Eine starke, kreative Frau, die ich sehr bewundere. Eben deswegen hat mich auch das Buch hier sehr angesprochen. Allein Das Cover von dem aus Frida den Betrachter mit ihren unbarmherzigen Blick niederstarrt, nimmt einen sofort gefangen. Ich konnte gar nicht anders, als es zu lesen. In „Frida“ begleiten wir die Malerin auf ihrer Reise nach Amerika und Frankreich in den Jahren 1938 und 1939 und erfahren viel über ihren Charakter – vom Leben gezeichnet, versucht sie trotz Schmerzen jeden Tag voll auszukosten, schert sich dabei wenig um Konventionen, leidenschaftlich in ihrer Kunst, leidenschaftlich auch in ihren Beziehungen. Ob das nun der on/off Ehemann Diego Rivera ist, oder der amerikanisch-ungarische Fotograf Nick Muray, oder auch nur die zahlreichen losen „Bekantschaften“. Sie liebt Mexiko heiß und innig, zeigt das in ihrem ganzen Auftreten, will sich von den Surrealisten nicht in eine Schublade stecken lassen und feiert ihre „mexicanidad“. Eine Frau, die man nur bewundern kann. Ein schonungsloses und doch liebevolles Portrait einer faszinierenden Frau. „Frida“ ist ein Roman und obwohl man merkt, dass er extrem gut recherchiert wurde, ist es doch kein Tatsachenbericht. Ein Fakt, die die Kunst Frida Kahlos allerdings auch wunderbar wiederspiegelt, wie die Autoin im Nachwort sagt. Ich kann da zustimmen. Frida Kahlo und Fridas Kahlos Kunst umgibt etwas magisches, das ich auch in diesem Roman wiedergefunden habe. Ich mag den Schreibstil von Frau Gottschalk, das Buch lässt sich wunderbar flüssig lesen und sie malt praktisch mit ihren Worten. Sehr poetisch und bildhaft. Ich bin ganz begeistert. Wer dieses Buch liest muss unbedingt den Browser oder einen Bildband nebendran offen haben und die erwähnten Bilder anschauen. Mir haben Bilder in diesem Buch gefehlt, es hätte die Lektüre perfekt gemacht, aber auch so war es eine Freude dieses Buch zu lesen. Ganz große Empfehlung. 4,5 von 5 Sterne