»Kaspari erzählt vom Ende der Leichtigkeit, von jungen Menschen, die zwischen Klimakrise, Pandemie und Kriegsnachrichten aufgerieben scheinen und sich dennoch zuerst mal um sich selbst kümmern müssen.«
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Freizeit
von Carla Kaspari
»Kaspari erzählt vom Ende der Leichtigkeit, von jungen Menschen, die zwischen Klimakrise, Pandemie und Kriegsnachrichten aufgerieben scheinen und sich dennoch zuerst mal um sich selbst kümmern müssen.«
Aktuelle Rezensionen(3)
Die nüchterne Art und Weise in der Cara Kaspari über die Herausforderungen und Probleme, aber auch die schönen Momente in den 20ern innerhalb der 2020 Jahre schreibt, hat mir sehr gefallen. An einigen Stellen hat die Protagonistin (Franziska) mich wahnsinnig gemacht, im nächsten Moment habe ich mich in ihr selber wiedererkannt. Es gibt keinen richtig abgeschlossenen Plot. Es ist mehr ein Fragmet aus Franziskas Leben. Die Zeitsprünge haben es teilweise etwas anstrengend gemacht folgen zu können. Gleichzeitig haben die Sprünge es auch interessanter gemacht. Ambivalent ist wohl das Wort das zu diesem Buch passt. Im besten Sinn. 🩵💚
„Freizeit“ von Carla Kaspari reiht sich problemlos in die klassischen Coming of Age Romane der letzten Jahre ein. Mit den bekanntesten wie Allegro Pastell verbindet sie die Rastlosigkeit und das Nichtankommen der Protagonisten. Auch die Beziehungen der Hauptfigur sind nichts Neues, dennoch ist der Handlungsstrang spannend und man bleibt in der Geschichte gefangen. Der Schreibstil von Carla Kaspari ist an manchen Stellen etwas gewöhnungsbedürftig, auf mich macht es den Anschein, als experimentiere die Autorin selbst noch etwas herum, um ihren Stil zu finden. Nichts desto trotz hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen und für alle jungen Seelen da draußen, die einen Spagat zwischen der Profilierung seiner selbst und der Befriedigung der eigenen Bedürfnisse verspüren ein toller Roman um zu erkennen, dass man mit diesen Gefühlen nicht alleine ist, sondern eine ganze Generation danach schreit!
Ehrliche und interessante Gedanken einer 27-Jährigen! Franziska ist 27 Jahre und hat Paris und ihren Ex-Freund nach 2 Jahren verlassen. Sie hat ein abgeschlossenes Studium und kann von ihrem Einkommen ganz gut leben. Jedoch fehlt es ihr an Motivation, den Alltag zu meistern und ihre Freundschaften zu pflegen. Das Cover hat mich nicht umgehauen, passt jedoch zum Buchtitel und der Lässigkeit der Protagonistin. Ich vermute, dass der Schreibstil nicht jedem gefallen wird, da er recht einfach ist. Das Buch lässt sich aber somit flüssig lesen. Mir hat der Schreibstil sehr gefallen, da Franzsikas Gedanken perfekt zum Ausdruck kommen. Ich konnte mich in sie hineinversetzen. Durch die Zeitsprünge in die Vergangenheit wurde ein Spannungsbogen aufgebaut. Man erfährt wirklich viel über Franziskas Gedankenwelt und auch einzelne Details über ihre Freunde. Diese kommen auch in ihrem Buch vor, welches sie momentan schreibt. Mir hat der kurzweilige Roman gut gefallen, ich habe Franziskas Gedanken und Handlungen mit Neugier verfolgt. Viele Gedanken von ihr kenne ich zu gut und konnte sie dementsprechend nachvollziehen. Carla Kaspari greift dabei viele Themen auf, wie z.B. den Umgang mit Social Media, den Smartphone-Konsum, den Drogenkonsum, die Ernährungsweise oder mögliche Schwierigkeiten in Beziehungen aller Art. Es wird zwar alles eher oberflächlich angerissen, jedoch mochte ich diese subtil kritische Sichtweise.