Empfehlungen basierend auf "Frauen und Revolution"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Betiel Berhe

»Betiel Berhe ist studierte Ökonomin und Aktivistin, und sie zeigt in diesem Buch die Missstände unserer Gesellschaft auf. Das tut sie in einem gelungenen Mix aus Daten, Fakten und persönlichen Erlebnissen.«

von Sibel Schick

Schick nimmt (...) die wichtigsten feministischen Debatten in Deutschland auseinander, sucht Quellen zusammen und korrigiert falsche Aussagen, kurz: Sie räumt auf.

von Eva von Redecker

Mit “Bleibefreiheit” ist von Redecker ein Wurf gelungen, der eine Reihe theoretischer und praktischer philosophischer Fragen im Brennpunkt einer fundierten aktuellen Zeitkritik zusammenführt

von Eva Biringer

»Ein Mann bekommt Schmerzmittel. Eine Frau etwas für die Nerven.«Wie weiblicher Schmerz unterschätzt, übergangen und abgewertet wird. Eine feministische ErkundungMänner sollen stark sein, Frauen sind es angeblich nicht. Dabei bekommen sie Kinder und schmerzhafte Perioden, sie leiden häufiger an chronischen Schmerzen und sind stärker von häuslicher und sexueller Gewalt betroffen. Gleichzeitig wird ihr Schmerz weniger ernst genommen und schneller ruhiggestellt: Auf einen schmerzmittelabhängigen Mann kommen gut doppelt so viele Frauen.Was müssen Frauen ertragen, und was tun sie sich selbst an? Gibt es eine spezifische Form von weiblichem Schmerz, und wenn ja, wo liegt sein Ursprung? Und wie könnte eine Welt aussehen, in der weiblicher Schmerz Gehör findet?In ihrem ersten Buch »Unabhängig« zeigt Eva Biringer, wie sich vor allem Frauen mit Alkohol betäuben, um in einer gegen sie gerichteten Welt funktionieren zu können.Mit »Unversehrt« legt Eva Biringer den Finger in die Wunde einer Gesellschaft, die den Schmerz der Frauen systematisch abwertet und gleichzeitig fetischisiert. In der Männerkörper in der Medizin noch immer die Norm sind, Schmerz als Währung für erbrachte Leistung und Lustgewinn akzeptiert ist, während seine unfreiwillige Variante betäubt oder disqualifiziert wird.Ein autobiografisches Plädoyer, weiblichen Schmerz ernst zu nehmen und ein Aufruf an alle Frauen, ihn in etwas Machtvolles zu verwandeln.

von Cesy Leonard

Gegen die OhnmachtIn einer Welt voller Krisen wächst das Gefühl der Ohnmacht. Cesy Leonard hat etwas dagegen: Handeln. Die Aktionskünstlerin steht für radikale Eingriffe in den öffentlichen Raum, die Debatten entfachen und zeigen: Jeder Mensch kann politisch wirksam sein. Mit ihrer Bildungsorganisation »Radikale Töchter« geht sie dahin, wo Demokratie bröckelt – und ruft auf zum Mitmachen. Dieses Buch stellt klar: Nicht die Wut ist unser Feind, sondern die Gleichgültigkeit. Wut, klug eingesetzt, wird zur Ressource für Veränderung.Ein leidenschaftlicher Aufruf zu Mut, Empathie und Widerstand – für alle, denen die Demokratie am Herzen liegt.

von Gilda Sahebi

Wer heute in die deutsche Gesellschaft schaut, könnte denken: Es ist ein Land voller Drama, Gegeneinander und Spaltung. Dass dies so sei, ist eine Erzählung, die politisch generiert und medial verstärkt wird. Gilda Sahebi entlarvt sie als Lüge, als Herrschaftsinstrument autoritärer Kräfte. Studien zeigen immer wieder: Im eigenen Leben sind Menschen viel öfter zufrieden; sie helfen und unterstützen einander, suchen Verbindung, nicht Hass. Wo geht die Suche nach Verbindung auf der gesellschaftlichen Ebene verloren? Und was kann man tun, um der Erzählung von Spaltung keinen Raum im eigenen Leben zu geben?

von Sibel Schick

Dass Schwangerschaftsabbrüche Leben retten können, hat Sibel Schick am eigenen Leib erfahren. Und auch, gegen welche Widerstände sie ankämpfen musste, bevor der rettende Eingriff durchgeführt wurde. Körperliche Selbstbestimmung ist aber keine Privatsache: Ob und unter welchen Bedingungen wir Kinder bekommen wollen, ist hochpolitisch. Reproduktive Freiheit wird heute unter Strafe gestellt, Staaten bestimmen über den Zugang zu medizinischer Versorgung – auch in Deutschland. Berührend und kämpferisch zeigt Schick, dass echte Gerechtigkeit in einer gemeinsamen Befreiung liegt.

von Nussaibah Younis

Nadia, Akademikerin, sitzengelassen von ihrer großen Liebe Rosy, will ihrem miesen Privatleben entkommen und nimmt kurzerhand einen UN-Job im Irak an. Mit der Aufgabe betraut, IS-Frauen zu deradikalisieren, leistet sie sich einen Fehltritt nach dem anderen – und hat schon bald keine Ahnung mehr, in welche Richtung sie eigentlich gehen soll.

von Oliwia Hälterlein

Die Geschichten von Frauen werden nicht vergessen, sie werden oft gar nicht erst erzählt Als Waleria erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann, löst diese Nachricht in ihr Unerwartetes aus, obwohl sie sich nie eigene Kinder gewünscht hat: Was bedeutet es, die Letzte in der Generationenfolge ihrer Familie zu sein? Was schuldet Waleria den Frauen in ihrer Familie? Zart und voller Energie erzählt Oliwia Hälterlein wie im Spinnenflug miteinander verwoben die Geschichte dreier Generationen Frauen. Großmutter Marianna, geboren zum Ende des Zweiten Weltkriegs, hat das Leben einer einfachen Bäuerin gelebt. Ihre Tochter Róza ist - geprägt vom sozialistischen Staat Volksrepublik Polen - wie die Mutter im Dorf aufgewachsen. Durch Zufall lernt sie die Stadt Gdánsk und das Leben inmitten der Solidarnosc-Revolution kennen. Mit ihrer Tochter Waleria wird Róza Polen Ende der 1980er Jahre nach Westdeutschland verlassen. Waleria wächst im wiedervereinigten Deutschland auf, verlernt ihre Muttersprache und die Sprache ihrer Babcia. Mit poetischer Klarheit und erzählerischer Raffinesse verknüpft Oliwia Hälterlein Alltag und Erinnerung, Körper und Sprache, Herkunft und Zukunft - und beschreibt das unsichtbare Band, das die Frauen einer Familie verbindet.

von Hamza Abu Howidy

Hamzas Kindheit ist geprägt von dem Duft von Jasmin und Schießpulver – er wächst auf an einem Ort, den es so nicht mehr gibt: Gaza. Als Kind sammelt er mit seinem Vater Muscheln am Strand, erlebt aber auch tagtäglich den blutigen Einfluss der Hamas auf die Menschen, die dort leben. Jahre später protestiert er dagegen, er wird verhaftet, gefoltert und muss schließlich fliehen. Seine Stimme hat er nicht verloren, immer wieder äußert er sich kritisch gegenüber Extremismus auf beiden Seiten – eine wahre Geschichte von Verlust, Mut und der ungebrochenen Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten.