3.4

Firelight 01. Brennender Kuss

von Sophie Jordan

Format:Hardcover

Loewe Verlag, Bindlach, 2011. 375 S., Pappband mit Schutzumschlag - sehr gutes Exemplar -

Romance
375 SeitenHardcover
Erschienen an: 2011-08-01

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.4(13 ratings)
JennyRezension von Jenny

https://snowyy13.wordpress.com/2018/09/04/firelight-1-brennender-kuss/ Ein Mädchen das sich in einen Drachen verwandeln kann und Feuer spuckt. Ein Junge, der diese Art von Wesen jagt und tötet. Und irgendwie kommt es nicht anders und beide verlieben sich ineinander, obwohl sie sich über die Identität des anderes bewusst sind. Und wäre das nicht schon gefährlich genug, wird schnell klar, dass so viel mehr hinter Jacindas Umzug steckt. Es ist kein Tapetenwechsel, sondern der Versuch von einem Schicksal das ihr in ihrem Rudel widerfahren soll zu entkommen. Ich hatte leider so meine kleinen Probleme mit dem Buch. Die Idee, die Charaktere und das Wordbuilding haben mir wirklich gut gefallen und waren auch anmaßend ausgebaut und weiterentwickelt, aber leider bin ich über die Instalove und die vielen Klischees in einer Highschool gestolpert, die dem Buch (für mich) an Spannung und Echtheit geraubt hat. Ebenfalls empfand ich Jacinda als Hauptprotagonistin wiederholte Male anstrengend. In anderen Worten, sie ist sehr besonders, will es nicht sein, also zieht sie in eine andere Stadt wo sie in der High School dem heiß begehrten Will begegnet, der so zurückhaltend ist, dass die Mädchen um ihn konkurrieren und ausgerechnet Jacinda hat ihn dann letztendlich an der Angel, wobei es fast wie Liebe auf den ersten Blick ist. Und das ist nun mal etwas womit ich nichts anfangen kann, weil die charakterlichen Eigenschaften völlig in den Hintergrund geraten, aber man spüre doch diese unheimliche Anziehungskraft und ach, mein Gegenüber sieht so gut und attraktiv aus. Ich weiß nicht, so laufen glaubhafte Geschichten nicht für mich. Die Handlung war etwas hohl meiner Meinung nach. Um zusammenzufassen was grundsätzlich passiert, kann man behaupten, dass Jacinda mit ihrer Familie umzieht, weil ihr altes zuhause ihr nicht gefällt. Instalove. Und Jacinda zieht wieder zurück. Und zwischenzeitlich gibt es viele Konversationen, die mir eigene Twilight Vibes gegeben haben, sei es die nervige Hauptprotagonistin (die extrem pessimistisch ist) oder der Junge, der auf das Mädchen steht und ihr bei Schritt und Tritt folgt. So ensteht doch keine Liebe sondern ein Haftbefehl. Der Schreibstil an sich war völlig in Ordnung. Ich habe bisher schon andere Bücher der Autorin gelesen und sie kann ja auch gut schreiben. Daran scheitert es bei Sophie Jordan nie. Aber diese Idee hat sie nicht wirklich zu ihren Gunsten umgewandelt. Aber es ist ja schon eine Weile her. Ich meine 2011 gab es auch andere Standards als heutzutage. Nun ja, es ist trotzdem ärgerlich. Das Ende kam für mich aus dem nichts. Es ist ziemlich schnell passiert und leider konnte ich nichts damit anfangen. Ich würde trotzdem gerne noch die anderen Teile lesen, wenn mir danach ist, da die Idee mit den Draki und Jägern an sich total interessant ist, nur muss ich hoffen, dass Jacinda als Hauptprotagonistin einfacher zu handhaben wird. Fazit: Ich hatte leider so meine Schwierigkeiten mit diesem Buch, aber trotzdem möchte ich diese Reihe noch nicht aufgeben und schauen, ob mich etwas erwartet, dass mich mehr positiv stimmen kann. Leider haben Instalove und Bücher mit zu wenig Plot auf mich so eine Wirkung. Gefühlt könnte ich an einer Hand abzählen, was so wichtiges passiert ist. Ich bin gespannt, ob es sich noch bessern wird, denn die Idee der Draki finde ich faszinierend, da ich sowieso ein Fan von Drachen bin und alles was damit zu tun hat. 2 von 5 Sternen

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