3.7

Finsternis im Wunderland (Die Chroniken von Alice, #1)

von Christina Henry, Sigrun Zühlke

Format:Hardcover
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Unglaublich packend: Diese düstere Neuerzählung von »Alice im Wunderland« wird Ihnen den Schlaf rauben.Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital gefangen. Alle halten sie für verrückt, während sie selbst sich an nichts erinnert. Weder, warum sie sich an diesem grausamen Ort befindet, noch, warum sie jede Nacht Albträume von einem Mann mit Kaninchenohren quälen. Als ein Feuer im Hospital ausbricht, gelingt Alice endlich die Flucht. An ihrer Seite ist ihr einziger Freund: Hatcher, der geisteskranke Axtmörder aus der Nachbarzelle. Doch nicht nur Alice und Hatcher sind frei. Ein dunkles Wesen, das in den Tiefen des Irrenhauses eingesperrt war, ist ebenfalls entkommen und jagt die beiden. Erst wenn Alice dieses Ungeheuer besiegt, wird sie die Wahrheit über sich herausfinden – und was das weiße Kaninchen ihr angetan hat …Nichts für schwache Nerven: Henrys Neuerzählung von »Alice im Wunderland« ist brutal – gleichzeitig aber unglaublich packend.Alle Bücher von Christina Henry:Die Chroniken von Alice – Finsternis im WunderlandDie Chroniken von Alice – Die Schwarze KöniginDie Chroniken von Alice – Dunkelheit im SpiegellandDie Chroniken von Peter Pan – Albtraum im NimmerlandDie Chroniken der Meerjungfrau – Der Fluch der WellenDie Chroniken von Rotkäppchen – Allein im tiefen, tiefen Wald Die Bände (außer Alice) sind unabhängig voneinander lesbar.

Science-Fiction & Fantasy
352 SeitenHardcover
Erschienen an: March 16, 2020

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Aktuelle Rezensionen(34)

3.7(193 ratings)
Nisi VoorheesRezension von Nisi Voorhees

Ich fands okay. Habe mir viel versprochen, weil ich die originale Geschichte sehr mag und grausames, düsteres Zeug auch. Aber hier hat irgendwas gefehlt. Irgendwie war es die ganze Zeit recht oberflächlich. Grundsätzlich interessant und wirklich nicht ganz ohne (sexuelle Gewalt etc.), aber es hat mich nicht ganz erreicht, die Geschichte, die Figuren, alles blieb auf Distanz, ohne Nachhall, ohne richtige Emotion. Auch das Tempo der Handlung und die Lovestory waren nicht so richtig stimmig. Ich bin mäßig gespannt, wie es weitergehen wird. Ein großer Pluspunkt ist die Erscheinung der Protagonistin Alice, die nicht das zierliche hübsche Ding ist, sondern mal groß, mit einer wulstigen Narbe im Gesicht und kurzem Haar.

Antonia RoßbachRezension von Antonia Roßbach

Puh, ich sag ganz ehrlich…keine Ahnung. Ich habe mich schwer getan, in das Buch reinzufinden. Als es dann in der Alten Stadt zur Sache ging, wurde das Buch etwas flüssiger. Eigentlich ist der Schreibstil der Autorin nicht sonderlich schwer, aber irgendwas hat es mir schwer gemacht, so manchen Satz zu lesen und zu verstehen. Die Charakterentwicklung von Alice finde ich etwas langsam. Den Part, wo sie sich als Junge ausgeben hat oder eher ausgeben sollte finde ich etwas unnötig. Denn der Punkt wird gar nicht ausgelebt. Ihren Decknamen „Alex“ benutzt sie ein mal … Zweiter Teil? Muss ich mir echt überlegen

AriRezension von Ari

Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital gefangen. Alle halten sie für verrückt, währen sie vor sich hindämmert auf der Suche nach ihrer Erinnerung. Wer ist sie? Warum befindet sie sich an diesem grausamen Ort? Und warum quälen sie jede Nacht Albträume von einem Mann mit Kaninchenohren? Ich hab ein bisschen gebraucht in das Buch zu finden aber jetzt ? Mega. Die Figuren aus Alice wie sie dargestellt werden , vergesst alles was ihr über Alice wisst🤓 spannend, verwirrend. Band 2 wird direkt bestellt .

Julia WernerRezension von Julia Werner

Ich konnte leider weder mit dem nüchternen Schreibstil noch mit der Welt etwas anfangen.

Roxy44Rezension von Roxy44

📖 Rezension zu Alice Finsternis im Wunderwald von Christina Henry ISBN: 978 3734160296 Alice Finsternis im Wunderwald ist für mich eines dieser Bücher, die mich gleichzeitig fasziniert und verstört haben. Die bekannte Geschichte rund um Alice wird hier komplett neu gedacht und in eine düstere, brutale und stellenweise sehr beklemmende Richtung gelenkt. Schon nach den ersten Seiten war klar, dass das hier kein Märchen ist, sondern eine Geschichte, die unter die Haut geht und die man nicht einfach nebenbei liest. 🖤 Worum geht es? Im Mittelpunkt steht Alice, die in einer psychiatrischen Anstalt sitzt und sich angeblich an Dinge erinnert, die niemand für möglich hält. Sie spricht von einem Ort voller Wahnsinn, Gewalt und bizarrer Gestalten. Gemeinsam mit Hatcher, einem Insassen, der ebenfalls seine eigene Geschichte mit sich trägt, gelingt ihr die Flucht. Auf ihrer Reise durch das, was vom Wunderland übrig geblieben ist, wird schnell klar, dass dieser Ort nichts mehr mit der verspielten Welt aus der bekannten Vorlage zu tun hat. Das Wunderland ist hier ein Ort voller Gefahr, Schmerz und Dunkelheit und Alice muss sich nicht nur äußeren Bedrohungen stellen, sondern auch ihren eigenen Erinnerungen. ✍️ Schreibstil und Atmosphäre Christina Henry schreibt direkt, klar und gleichzeitig sehr eindringlich. Der Stil ist nicht verspielt, sondern eher roh und reduziert, was gut zur düsteren Stimmung passt. Die Atmosphäre ist durchgehend schwer und teilweise wirklich beklemmend. Es gibt Szenen, die unangenehm sind und bewusst Grenzen ausloten. Genau das macht das Buch aber auch so intensiv. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, dass ich innerlich angespannt bin, weil man nie genau weiß, was als Nächstes passiert. 👥 Figuren und Entwicklung Alice ist keine klassische Heldin. Sie ist gebrochen, traumatisiert und kämpft mit dem, was sie erlebt hat. Gerade diese Verletzlichkeit macht sie aber auch stark. Ihre Entwicklung ist nicht geradlinig, sondern geprägt von Rückschlägen und inneren Konflikten. Hatcher ist eine ebenso interessante Figur. Anfangs wirkt er unberechenbar, aber im Laufe der Geschichte zeigt sich, dass hinter seiner Fassade mehr steckt. Die Dynamik zwischen ihm und Alice ist besonders, weil sie auf Misstrauen, vorsichtiger Annäherung und gegenseitigem Verständnis basiert. Die Figuren wirken nicht perfekt und genau das macht sie glaubwürdig. 💀 Themen und Wirkung Das Buch beschäftigt sich mit Themen wie Trauma, Gewalt, Wahnsinn und der Frage, was Realität eigentlich bedeutet. Es ist kein Buch, das man liest, um sich gut zu fühlen, sondern eines, das einen fordert. Gerade die Mischung aus psychologischer Spannung und düsterer Neuinterpretation hat mich immer wieder zum Nachdenken gebracht. Es geht nicht nur um das, was passiert, sondern auch darum, wie Menschen mit Extremsituationen umgehen. 📌 Stärken Sehr düstere und intensive Atmosphäre Spannende und ungewöhnliche Neuinterpretation Komplexe und gebrochene Hauptfiguren Psychologische Tiefe Eine Geschichte, die im Kopf bleibt ⚠️ Kleine Schwächen Teilweise sehr harte und belastende Szenen Nicht für jeden Leser geeignet Die Stimmung ist durchgehend schwer 🧠 Mein Gesamteindruck Alice Finsternis im Wunderwald ist für mich eine Geschichte, die ich nicht einfach konsumiert habe. Sie hat mich beschäftigt, teilweise auch erschüttert, aber genau das macht sie so besonders. Ich mochte diese düstere, kompromisslose Art der Erzählung, auch wenn sie nicht immer leicht auszuhalten war. Es ist ein Buch, das Mut hat, bekannte Wege zu verlassen und etwas Eigenes daraus zu machen. ⭐ Fazit und Bewertung 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐ Alice Finsternis im Wunderwald von Christina Henry ist eine düstere, intensive und stellenweise verstörende Neuinterpretation, die vor allem durch ihre Atmosphäre und ihre Figuren überzeugt. Kein leichtes Buch, aber eines, das lange nachwirkt und definitiv im Gedächtnis bleibt.

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