4.1

Fight Club: Roman

von Chuck Palahniuk

Format:Softcover

Sie sind jung, sie sind stark – und sie sind gelangweilt: Normale, berufstätige Männer und Familienväter auf der Suche nach einem Mittel gegen die Leere in ihrem Leben. Sie treffen sich auf Parkplätzen und in Kellern von Bars, um mit nackten Fäusten gegeneinander zu kämpfen. Der Anführer dieser „Fight Clubs“ ist Tyler Durden, und er ist besessen von dem Plan, furchtbare Rache an einer Welt zu nehmen, in der es keine menschliche Wärme mehr gibt …

Literary & Contemporary Fiction
Softcover
Erschienen an: 2004-12-31

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Aktuelle Rezensionen(2)

4.1(12 ratings)
Ein Herz spricht Staub Rezension von Ein Herz spricht Staub

Ich kannte den Film nicht, als ich nun dieses Buch las und trotzdem war mir die Thematik des Buches bekannt. Man hat in der Vergangenheit unglaublich viel dazu gehört und somit war es für mich nichts Neues und es gab nicht viel, was mich in diesem Buch überraschen konnte. Dennoch war es an sich ganz spannend. Was mir gefallen hat, war der Schreibstil. Was mir genau daran aber auch nicht gefallen hat, war, dass Palahniuk immer wieder Sätze wiederholt. Er sagt ständig Dinge zweimal und zwar im selben Wortlaut, direkt hintereinander. Mir ist durchaus bewusst, dass dies vielleicht eine gewisse Nachdrücklichkeit haben sollte oder irgendeinen anderen vom Autor gewünschten Effekt, aber für mich hatte dieses Stilmittel nur einen einzigen: Es war nervig. Ansonsten kann ich aber nichts Negatives zu diesem Buch anmerken. Es war ganz interessant, ganz gut geschrieben, ziemlich spannend, aber für mich leider nicht herausragend vom Unterhaltungswert her. Das Setting und die Menschen in der Story waren spannend und gerade der Einstieg in die Geschichte machte mich wirklich sehr neugierig. Es ist ein eigensinniges Buch und unterscheidet sich tatsächlich von einigen anderen, was ich hoch anrechnen kann. Palahniuk scheint auch an sich ein guter Schriftsteller zu sein. Ich bin nicht abgeneigt, weitere Werke von ihm zu lesen. Da ich hier leider nur volle Sterne ankreuzen kann, gebe ich dem ganzen 3, auch wenn es für mich definitiv 3,5 sind. Da es mich aber nun vom Persönlichen her nicht vom Hocker reißen konnte, kann ich auch keine 4 geben. Dennoch ein gutes Werk, dass man mal lesen sollte, wenn man sich für gewissen Aspekte der Psychologie oder auch der Spannungsliteratur in höherer literarischer Form interessiert.

LeonieRezension von Leonie

Wow, das war ein absoluter Fiebertraum – und sowas liebe ich bei Büchern ja! Ich habe die Ausgabe zufällig auf der Straße gefunden, den Film bisher nicht gesehen – zum Glück! Meine etwas neuere Ausgabe startet mit einem längeren Vorwort des Autors, der versucht, den Hype um den Film vom Buch zu trennen. Es gehe weniger ums Kämpfen, schreibt Palahniuk; ihm ginge es ums Schreiben: eine mitreißende, wirre Story zu erschaffen und gleichzeitig die Leser:innen nicht zu verlieren, sondern durch verschiedene Stilelemente immer wieder abzuholen. Ich denke, das ist ihm außerordentlich gut gelungen. Am Anfang hat mich der Inhalt gar nicht besonders angesprochen, aber der Schreibstil hat mir so gut gefallen, dass ich weitergelesen habe. Der Plot hat mich dann wirklich überrascht und bis zum Ende gefesselt. Es ist mir unklar, wie man diese Stilmittel, wie beispielsweise die Wiederholung bestimmter Sätze, in einem Film darstellen soll, ohne einen völlig neuen Inhalt zu schaffen. Dass der Film dann anders verstanden wurde, als der Autor es beim Buch beabsichtigt hat, verwundert mich gar nicht. Ich werde ihn mir trotzdem anschauen. Zur Story möchte ich gar nicht so viel sagen. Meines Erachtens könnte man sie als Kapitalismuskritik einordnen. Die Sprache ist einfach, brutal. Es wird obszön und gewalttätig. Aber wie gesagt: Eigentlich geht’s nicht ums Kämpfen …

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