4.2

Farm der Tiere

von George Orwell, Michael Walter

Format:Hardcover
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Orwells Meisterwerk der politischen Satire mit dem geflügelten Resümee: »Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere.« Mit Zeichnungen von F. K. Waechter, Essays und Dokumenten.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
208 Seiten • Hardcover
Erschienen an: April 26, 2017

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Aktuelle Rezensionen(81)

4.2(734 ratings)
Cyr🪽Rezension von Cyr🪽

Mein erstes Buch von diesem Autor, ich fand es echt unfassbar gut. Der Inhalt war so ziemlich immer Politisch geprägt, aber dafür ist es ja bekannt. Ich kann es jedem weiter empfehlen :)

Julia TelyatnikRezension von Julia Telyatnik

Absolut aktuelles Buch! ❣️ Dieses Buch hat so eine starke Message, das es zur Zeit der Veröffentlichung sogar Probleme hatte wegen der politisch eingeschränkten Pressefreiheit übernommen zu werden! Es zeigt durch eine Metapher mit Tieren auf trotzdem realistische und perfekte Weise, wie einfach es zu Machtkorruptionen in einer anfänglichen Gesellschaftsordnung kommen kann. Dieser Zyklus wiederholt sich auf ähnliche Weise historisch seit hunderten Jahren, wo nach einer Revolution Stück für Stück die eigentlichen Wünsche der Bevölkerung mit Intressen einer einzelnen Bevölerungsgruppe überschrieben werden, die eigentlich ihre Intressen vertreten sollten. Egal ob es Tiere oder Menschen sind, das Konzept bleibt absolut gleich. Es hat mich unglaublich mitbenommen, im Verlaufe des Buches die Ungerechtigkeit für die Tiere mitzulesen zu müssen und fühlte mich wie die Tiere selbst, die es immer wieder akzeptieren mussten, wie stück für stück die Grundfäller ihres Wunschlebens genommen worden sind. Wie sachlich es geschrieben worden ist, dass die Tiere ebenfalls jedesmal geglaubt haben, welche Lügen man ihnen erzählt hat, hat mich genau deswegen mitgenommen. Immer wieder aufs neue wiederholt sich der Einfluss der Schweine auf die Tiere, die dadurch immer mehr Leiden (besonders der aufbau der Windmühle hat mich traurig gemacht). Man hat sich so sehr gewünscht, das sie früh genug dagegen rebellierten, aber man merkt, dass erst die absolute Schmerzengrenze erreicht werden musste, bis die (Tier)gesellschaft endlich zusammen gegen die Machthaber (Schweine) rebelliert haben. (Leider auch historisch immer wieder bewiesen) Das Buch hat keine Art von Machtmissbrauch und systematischen Methoden ausgelassen und hat mich in ihrer Extreme auch sehr an die nordkoreanische Gesellschaft heutzutage erinnert. Der ältere Film dazu gibt sogar noch ein gutes tröstendes Ende, wo die Schweine wieder gestürzt worden sind. Trotzdem hat das Buch dieses Ende geschickt ausgelassen: denn wieder gegen die Schweine zu rebellieren, ist nichts anderes als der Anfang des Buches und zeigt, dass der Kreislauf so oder so weitergeht. Das Buch gibt einem zu Überlegen, wie dreckig die schlechte Seite der Menschheit sein kann und ob der Mensch an sich in der Lage ist, Macht jemals verantwortungsvoll nutzen zu können. Absolute Lesensempfehlung!💯

JannisRezension von Jannis

Auch wenn Orwells Fabel eine Metapher für den Stalinismus der Sowjetunion darstellt, enthält es auch heute noch wichtige Lektionen über Klassismus, Machtergreifung, Manipulation, Vergessen, Freiheit und die Schaffung von Feindbildern. Außerdem an manchen Stellen auch sehr humorvoll!

BücherversumRezension von Bücherversum

Eine animalisch-politische Satire noch immer erschreckend aktuell. Literarisch-intellektueller Klassiker der Literatur, den man gelesen haben sollte.

SabrinaRezension von Sabrina

Eine kürzere und vereinfachte Form von 1984.

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