Fahrenheit 451
von Ray Bradbury
Die beängstigende Geschichte von einer Welt in der das Bücherlesen mit Gefängnis und Tod bestraft wird. Ein Plädoyer für das freie Denken.
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Fahrenheit 451
von Ray Bradbury
Die beängstigende Geschichte von einer Welt in der das Bücherlesen mit Gefängnis und Tod bestraft wird. Ein Plädoyer für das freie Denken.
Aktuelle Rezensionen(36)
Am Anfang fing es mir schwer in die Welt einzutauchen, aber besonders der Hauptteil ist sehr beeindruckend geschrieben und hat eine wichtige Message, indem viele Inhalte auch aktuell erkennbar sind. Sollte jeder einmal gelesen haben.
Die Grundidee von Fahrenheit 451 ist wahnsinnig gut und leider wieder hoch aktuell. Allerdings konnte ich leider keinen Zugang zu der Story finden und habe mich mehr durch das Buch gequält, als das es ein bereicherndes Leseerlebnis für mich war. Vielleicht bin ich auch einfach keine Klassikleserin.
Es ist vielleicht ein visionäres Meisterwerk und sicherlich gesellschaftlich relevant im Zeitgeist damals wie heute, aber ich mochte es einfach nicht. Wirre Passagen mit nicht nachvollziehbaren Handlungselementen ausgeschmückt wie ein ganzer Weihnachtsbaum. Ab der Hälfte habe ich mich wirklich gelangweilt, was bei dieser Geschichte wirklich ironisch ist. Aber Crazy, dass AirPods eine Rolle spielen.
1953 erschien dieses Buch, aber die behandelten Themen sind aktueller denn je. Ein Leben voller medialer Dauerbeschallung, Gespräche ohne Tiefgang, eine Welt in der Bücher verbrannt werden und menschen nicht selbst Denken sollen. Guy Montag ist bei der Feuerwehr und diese löscht keine Brände, sondern entzündet diese. Als Guy auf ein Mädchen trifft, beginnt er Sachen zu Hinterfragen, die er seit Jahren nicht hinterfragt hat und stellt damit seine Welt auf den Kopf. Spannender Roman, fesselnd bis zum Ende und absolut empfehlenswert!
Eine sehr anregende Dystopie darüber, was passiert, wenn wir alle zu sehr nach Unterhaltung durch Medien streben und in einer Bubble leben wollen, in der es nichts schlechtes gibt. Die Kriege, die Politik und der Tod werden verdrängt, Meinungsfreiheit gibt es nicht mehr. Dadurch vergisst man, nachzudenken und zu hinterfragen. Bücher werden verbrannt, weil man durch sie an Wissen gelangt, zum Nachdenken angeregt wird und auch schlechte Emotionen durchlebt. Obwohl dieser Klassiker 1953 erschien, verliert er nach wie vor nicht an Aktualität und lässt sich auch auf die heutige Zeit anwenden.