Als Milliardärstochter genießt die 16-jährige Evening Spiker so manches Privileg: zum Beispiel einen Aufenthalt in der Privatklinik ihrer Mutter, wo sie nach einem schweren Verkehrsunfall genesen kann. Damit Eve sich im tristen Krankenhausalltag nicht langweilt, soll sie eines Tages ihren Traummann am Computer entwerfen. Augenfarbe, IQ - Eve darf entscheiden. Sie erschafft ihren virtuellen Adam und hält es für ein lustiges Spiel. Doch kurz darauf steht ihr Adam leibhaftig gegenüber ...
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Eve & Adam
von Katherine Applegate, Michael Grant
Als Milliardärstochter genießt die 16-jährige Evening Spiker so manches Privileg: zum Beispiel einen Aufenthalt in der Privatklinik ihrer Mutter, wo sie nach einem schweren Verkehrsunfall genesen kann. Damit Eve sich im tristen Krankenhausalltag nicht langweilt, soll sie eines Tages ihren Traummann am Computer entwerfen. Augenfarbe, IQ - Eve darf entscheiden. Sie erschafft ihren virtuellen Adam und hält es für ein lustiges Spiel. Doch kurz darauf steht ihr Adam leibhaftig gegenüber ...
Aktuelle Rezensionen(1)
Handlung & Stil. Dieses Buch beinhaltet im Grunde eine ganz andere Geschichte, als man auf den ersten Blick erwarten würde. Wer sich für Experimente der Wissenschaft interessiert und vor allem illegale Machenschaften hinter verschlossenen Türen, der ist hier definitiv an der richtigen Stelle. Mir persönlich hat das Thema nicht viel geben können und ich hätte mindestens 100 Seiten weglassen können und immer noch alles verstanden. Vieles in der Geschichte erschien mir überflüssig, aber natürlich gehörte es dazu. Anders wäre sie auch nicht rund gewesen. Der Stil hat mir von Anfang an absolut nicht zugesagt. Zuerst dachte ich, dass ich mich sicher einfinden würde, aber leider passierte das nicht wirklich. Das Buch konnte mich nicht fesseln oder mitreißen, weil ich einfach bis zur Hälfte nicht wusste, auf was die Geschichte hinauswill und was das Ganze eigentlich soll. Bis man da mal bei einer richtigen Handlung angekommen ist, die Sinn ergibt und Spannung erzeugt, ist die Hälfte des Buches schon mal weg. Als die Spannung mal da war und die Story etwas in Fahrt geriet und auch die wichtigen Charaktere ein wenig mehr zusammenarbeiten mussten, wurde das ganzer wirklich interessanter und das hat die Geschichte dann letztendlich auch vor einer Ein-Stern-Bewertung bewahrt. Aber leider konnte mir das Buch nichts Nachhaltiges mitgeben. Das einzige, was mir wirklich ganz gut gefallen hat, war eine Szene zu Schluss und eine irgendwo mittendrin. Somit konnte die Story mit dem absolut genialen Cover leider nicht mithalten. Charaktere & Schauplatz. Die Charaktere in dem Buch waren erstaunlich real. Im Grunde war die Geschichte so plump und nichts sagend, dass es mir ein Rätsel ist, wie die Autoren es dennoch geschafft haben, die Charaktere so lebendig und ausgefeilt wirken zu lassen. Das muss ich dem Buch wirklich als positiven Punkt anrechnen. Vom Schauplatz bin ich leider ebenso enttäuscht worden. Wenn man schon eine Geschichte in einer solchen Klinik spielen lässt, die sich scheinbar in irgendeiner Form doch von anderen Kliniken abhebt, wünsche ich mir doch zumindest mal ein bisschen Raumführung. Ein paar Anhaltspunkte, wie es dort ausschaut und nicht nur, wo irgendwelche Kameras installiert wurden. Das Buch ist sicherlich nichts, was man lesen muss, aber wenn man sich für die Thematik interessiert, kann es etwas sein, was einem ein paar spannende Stunden beschert.