4.1

Ellbogen

von Fatma Aydemir

Format:Hardcover
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Sie ist siebzehn. Sie ist in Berlin geboren. Sie heißt Hazal Akgündüz. Eigentlich könnte aus ihr eine gewöhnliche Erwachsene werden. Nur dass ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern sich in Deutschland fremd fühlen. Und dass Hazal auf ihrer Suche nach Heimat fatale Fehler begeht. Erst ist es nur ein geklauter Lippenstift. Dann stumpfe Gewalt. Als die Polizei hinter ihr her ist, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie zuvor war. Warmherzig und wild erzählt Fatma Aydemir von den vielen Menschen, die zwischen den Kulturen und Nationen leben, und von ihrer Suche nach einem Platz in der Welt. Man will Hazal helfen, man will mit ihr durch die Nacht rennen, man will wissen, wie es mit ihr und mit uns allen weitergeht.

Literary & Contemporary Fiction
Hardcover
Erschienen an: January 30, 2017

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Aktuelle Rezensionen(19)

4.1(136 ratings)
AkayshaRezension von Akaysha

Eine krasse Geschichte, die man erstmal verdauen muss.

AnitaRezension von Anita

Wie das Cover sagt - man fühlt mit Hazal jede Emotion die sie spürt und fiebert in jeder Situation mit ihr mit. Es fühlt sich an als würde man an ihrer Seite die ganze Geschichte selbst erleben. Sehr spannende Story mit einem krassen Ende. Ich liebe den Schreibstil von Fatma Aydemir.

EniRezension von Eni

Ein Impuls, ein Stoß, ein Auflehnen gegen die Ungerechtigkeit, ein Todschlag. Wir erleben den Identitätskampf Hazals der in der Nacht ihres Achtzehntengeburtstags in einer schrecklichen Tat gipfelt, nur um sich dann nicht aufzulösen, sondern noch zu steigern. Warum muss ich gut sein in einer ungerechten Welt? Warum anderen nachempfinden wenn mich keiner versteht? Hazal wird von ihren Eltern und der Gesellschaft in Bilder gepresst denen sie nicht entspricht. Um auszubrechen wird sie unter anderem gewalttätig und freut sich anschliesend darüber die Menschen womöglich damit schokiert haben zu können, dass auch Frauen Menschen zusammenschlagen.

Rita RjabowRezension von Rita Rjabow

15.04.2024 | Berliner Morgenpost „Fatma Aydemirs Debütroman aus dem Jahr 2018 taucht tief in die Suche der Protagonistin Hazal nach ihrer eigenen Identität ein. Die Geschichte der jungen Frau, aufgewachsen im Berliner Wedding, wird ehrlich und sensibel erzählt. Hazals Kampf gegen die familiären Zwänge und gesellschaftlichen Barrieren lässt den Wunsch nach Freiheit und Anerkennung laut werden. Auf der Suche nach dem Gefühl von Heimat begeht Hazal fatale Fehler. Aydemir porträtiert Hazals inneren Konflikt mit einem scharfen Blick für die gesellschaftliche Ungerechtigkeit. Mit Hazal hat Aydemir eine Protagonistin erschaffen, die im Gedächtnis bleibt. „Ellbogen" geht unter die Haut und regt zum Nachdenken über Themen wie gesellschaftliche Normen, persönliche Freiheit und die eigene Identität an. Ein provokativer, reflektierter und empathischer Schreibstil. Unsere Meinung: Ein Spiegel für die Gesellschaft.“ RR — 2. Mal gelesen. Weiterhin sooo gut. —

MelliRezension von Melli

das buch beginnt wie ein wind im herbst, entwickelt sich zu einem heftigen gewitter und endet in einer ruhigen winternacht - sehr bewegend

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