4.3

Elisabeth, ein Hitlermädchen. Roman der deutschen Jugend

von Maria Leitner

Format:Hardcover
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Ein Roman über Widerstand und Alltag im »Dritten Reich« Die Schuhverkäuferin Elisabeth ist eine überzeugte Nationalsozialistin, und als sie am 1. Mai den SA-Mann Erwin kennen lernt, scheint zunächst das Glück perfekt. Doch dann wird Elisabeth schwanger, und Erwin rät ihr zur Abtreibung. Auch in politischer Hinsicht entfremden sich die beiden zunehmend, denn Elisabeth wird in ein Arbeitslager geschickt und beginnt dort das System zu hinterfragen. Als ihre Kollegin Selbstmord begeht, entschließt sich Elisabeth zum Protest ... Maria Leitner, die ab 1934 im Exil lebte, reiste undercover durch NS-Deutschland, um den Alltag in der Diktatur möglichst genau beschreiben zu können. Aus diesen gefährlichen Recherchen entstand der vorliegende Roman. »Maria Leitners Waffen waren die Sprache und ihr Mut und ihre Bereitschaft, sich den Gefahren ganz und gar auszusetzen.« Volker Weidermann, Die Zeit

Literary & Contemporary Fiction
Hardcover
Erschienen an: March 26, 2025

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.3(6 ratings)
DeborahRezension von Deborah

Ich kann den vielen positiven Rezensionen zu Elisabeth – Ein Hitlermädchen nur zustimmen. Das Buch hat mich vor allem durch die sehr persönliche und eindringliche Perspektive beeindruckt. Durch die Sicht eines jungen Mädchens wird deutlich, wie stark Ideologie und Propaganda den Alltag im Nationalsozialismus geprägt haben und wie selbstverständlich vieles damals für Kinder und Jugendliche war. Ich finde, das Buch wirkt sehr authentisch und ehrlich erzählt. Gerade dadurch bekommt man einen direkten Einblick in das Leben einer Generation, die in diesem System aufgewachsen ist. Der Schreibstil ist außerdem sehr flüssig, sodass sich das Buch gut lesen lässt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Meine einzige kleine Kritik ist, dass ich ein paar Wörter zunächst nicht verstanden habe und sie nachschlagen musste. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass das Buch in einer anderen Zeit verfasst wurde und die Sprache damals einfach etwas anders war. Fazit: Ein sehr eindrucksvolles und bewegendes Zeitzeugnis.

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