3.9

Eisige Schwestern (German Edition)

von Tremayne S. K.

Format:Softcover

Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
Softcover
Erschienen an: 2015-01-01

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.9(13 ratings)
LizaRezension von Liza

Das Buch beginnt auf eine Art und Weise, der ich leider nicht viel abgewinnen kann, nämlich mit der Ich-Perspektive. Irgs. Gibt es etwas Schlimmeres? Für mich eigentlich nicht, aber dann ging es am Anfang direkt weiter mit einem typischen Klischee, dass tatsächlich eher Romane betrifft, nämlich, dass sich die Protagonistin im Spiegel (in diesem Fall war es ein dunkles Fenster) selbst betrachtet und beschreibt. Ganz, ganz schlimm. Ich war fast dabei, das Buch abzubrechen, aber dann kam tatsächlich etwas Spannung ins Spiel, was mich dazu brachte, die Lösung herausfinden zu wollen. (Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob es das wert war.) Im Buch existiert ein Perspektivwechsel, denn man wechselt zwischen Sarah und Angus, den beiden Protagonisten. Das Merkwürdige hierbei ist, dass die Sicht bei Sarah eine Ich-Perspektive ist, während bei Angus alles aus der Er-Perspektive beschrieben wird. Gegenüber den beiden Hauptcharakteren konnte ich während der gesamten Geschichte leider keinerlei Sympathien entwickeln. Sie existierten, waren relativ eindimensional, stumpf und durchlebten die Geschehnisse und das war es auch. Ich konnte mit den Beiden nicht wirklich mitfühlen und mir war ihre Situation relativ egal. <spoiler>Schlimm, fand ich, dass sich Beide gegenüber sich selbst das Fremdgehen legitimierten und das Fremdgehen des Anderen aber verurteilten. Das meine ich jetzt nur ganz allgemein. Zum Ende kann man einen der beiden Charakteren ein wenig verstehen.</spoiler> Während der gesamten Geschichte hatte ich permanent das Gefühl, dass der Autor sein Ego tätschelt und von sich selbst spricht. Ständig war die Rede davon, wie sexy Sarah ihren Mann ja findet, wie maskulin er doch sei, etc.. Und das nicht nur einmal, sondern ständig!! Außerdem griff der Autor zu solch stereotypischen Rollenbildern, dass das mein Bild von ihm bestätigte. Im Buch werden generell viele Wiederholungen aufgegriffen. Das ist auf Dauer auch eher nervig als hilfreich. Sprachlich ist das gesamte Buch sehr einfach gehalten, sodass man ziemlich schnell damit durch ist. Die Idee war an sich ziemlich gut, aber ich finde, man hätte so viel mehr daraus machen können, sodass ich am Ende von der Auflösung enttäuscht war. Außerdem zog sich sehr viel Handlung in die Länge, während das Ende dagegen sehr schnell abgehandelt wurde. Ich habe definitiv mehr erwartet.

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