Empfehlungen basierend auf "Eine höhere Form des Tötens d. unbekannte Geschichte d. B- u. C-Waffen"

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von Friedrich Kalpenstein

Der neunte Provinzkrimi von Bestseller- und #1-Kindle-Humor-Autor Friedrich Kalpenstein »Manche Leut’ leben für die Kunst. Andere sterben wegen ihr!« Karl Hinterleitner wird tot in seiner Garage neben einem alten Traktor aufgefunden. Alles deutet darauf hin, dass er ermordet wurde. Hauptkommissar Tischler nimmt die Ermittlungen auf. Laut Zeugenaussagen war der Ermordete ein paar Tage zuvor auf einem Oldtimertreffen in eine Auseinandersetzung verwickelt. Erste Recherchen ergeben, dass der alte Traktor in Hinterleitners Garage, für den er allem Anschein nach mehrere Interessenten hatte, einen beträchtlichen Wert darstellt. Doch wenig später kommt heraus, dass Hinterleitner noch ein paar Schätze mehr besaß, die ihm niemand zugetraut hätte. Musste er deshalb sterben?

von Yvonne Widler

ist Journalistin, lebt in Wien und leitet das Lebensart-Ressort des Kurier. Für ihre gesellschaftskritischen Reportagen und Porträts wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Prälat-Ungar-Preis für den Artikel „Gedanken von unheilbar kranken Menschen" oder dem Dr. Karl-Renner-Publizistikpreis für ihre Aufarbeitung des Schicksals eines Heimkindes. Als einfühlsame und unnachgiebige Journalistin beschäftigt sie sich regelmäßig mit dem Leben von Frauen, die in Gewaltbeziehungen gefangen sind und auch mit jenen, die das Martyrium nicht überlebt haben.

von Romy Hausmann

So faszinierend, so traumatisierend.

von Laura Backes

Weit über 100 getötete Frauen allein in Deutschland pro Jahr: Morde, über die niemand sprichtJeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter. Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Laura Backes und Margherita Bettoni zeigen in diesem aufrüttelnden Buch, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen. Die beiden Journalistinnen haben mit Überlebenden gesprochen, Experten befragt, die Motive männlicher Gewalttäter untersucht und ihre grausamen Taten hier rekonstruiert. Ihre schockierende Analyse zeigt, dass Femizide uns alle angehen und warum wir jetzt handeln müssen.

von Thomas Heise

Die Gangster von nebenanAuf den Straßen deutscher Großstädte tobt ein Machtkampf: Kriminelle arabisch-stämmige Clans haben in Berlin, Bremen, Dortmund oder Essen über Jahre Großstadtkieze erobert – und kaum jemand hat sie aufgehalten. Lange waren Polizei und Justiz machtlos gegen die um sich greifende Gewalt. Nun hat der Staat den Kampf mit den Familienbanden aufgenommen. Bereits seit 2003 verfolgen die SPIEGEL-TV-Reporter Thomas Heise und Claas Meyer-Heuer die kriminellen Machenschaften dieser Clans. Sie trafen Clan-Mitglieder bei Boxabenden und Gerichtsverhandlungen, sie waren bei Razzien vor Ort oder als auf offener Straße Prügeleien ausbrachen. In ihrem Buch geben sie tiefe Einblicke in die Strukturen der Clans, beschreiben, wie die Familienbanden so stark werden konnten – und analysieren, ob es dem Staat nun gelingen kann, die Kontrolle zurückzuerlangen.

von Oliver Moros

Packend, düster, fesselnd - der neue Thriller von Bestsellerautor Oliver Moros Alteneck, Schleswig-Holstein. Eine Serie brutaler Morde erschüttert die kleine Küstenstadt - die Opfer werden mit herausgetrennter Zunge, ohne Augen und verstümmelten Geschlechtsteilen aufgefunden, außerdem werden Zähne und Hände entfernt, um die Identifizierung zu erschweren. Die Polizei steht vor einem Rätsel, doch schnell wird klar: Der Killer sucht sich seine Beute bewusst unter den Hilflosesten der Gesellschaft, denn die Opfer sind allesamt behinderte Menschen. Für Hauptkommissar Felix Hübler beginnt die Situation außer Kontrolle zu geraten, als er Helene, die Schwester des neuesten Opfers des kranken Serienkillers kennenlernt und sich zu ihr hingezogen fühlt. Weiß sie mehr über die grausamen Morde als sie zugibt? Doch auch in Felix Hüblers eigener Vergangenheit lauern schreckliche Geheimnisse, die ihn erneut heimsuchen, als die Morde beginnen. Kann der Polizist den Wahnsinn stoppen, bevor es zu spät ist - und bevor er selbst seinen Verstand verliert? Spannung bis zur letzten Seite: In diesem düsteren Thriller von Bestsellerautor Oliver Moros ist nichts, wie es scheint. Textauszug: »Ich brauche meine Medikamente«, versuchte er es noch einmal, jetzt im bewusst weinerlichen Ton. Wurde zum Kind, hilflos, ungeschützt. Doch das schien sein Gegenüber nur noch mehr in Rage zu versetzen. Er kassierte einen kräftigen Tritt, taumelte und plumpste ungeschickt auf seinen Hintern. Ausdrucksloses Starren hinter den Gläsern der Maske war die Antwort auf seine Unbeholfenheit. Nein, dachte er. Hier ist kein Mitleid zu erwarten. Und schon gar keine Gnade. Als sie zum ersten Mal versuchte, die Augen zu öffnen, stach ihr das Licht unsagbar grell in die Augen, also presste sie die Lider hastig wieder aufeinander. Ein krächzendes Stöhnen drang über ihre Lippen: »Wasser!«, ihre Kehle fühlte sich an wie ausgetrocknet. Jemand führte den Hals einer Plastikflasche an ihre Lippen und sie begann zu trinken, ohne sich darum zu kümmern, was wirklich in der Flasche war. Stimmen zu "Rosenblut" von O. Moros: »Der Thriller von Oliver Moros hat es in sich. Er ist mit 180 Seiten zwar recht kurz, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Eher im Gegenteil. Die kurzen und knappen Kapitel führen dazu, dass sich der Leser, ganz ohne schlechtes Gewissen, immer wieder sagt: Eines geht noch! Mir ging es jedenfalls so! Ich bin so schnell so tief in die Geschichte eingetaucht, dass ich sie quasi in einem Rutsch durchgelesen hatte.« (Sabine) »Morde mit Liebe zum Detail: Toller Thriller, den ich gerne gelesen habe und von dem ich auch gerne weitere Fälle lesen würde.« (Amaku) »Sehr flüssig geschrieben, liest sich das Buch fast schon von selbst und bietet eine verblüffende Auflösung.« (Gisel) »Eine erfrischende und gelungene Mischung, die den Leser neugierig macht und auf weitere Fälle hoffen lässt. Das Buch liest sich flüssig und der Spannungsbogen ist bis zum letzten Kapitel da. Erst auf den letzten Seiten beginnt man zu ahnen, wer hinter den Morden steckt.« (Kiki77/Leseratte77) »Spannung bis zum Schluss ! Nur zu empfehlen !« (Amazon Kunde)»Ein spannennder Fall! Die Protagonisten sind sehr sympatisch. Habe das Buch sehr schnell gelesen, toller Schreibstil. Es hat gedauert, bis ich drauf kam, wer der Täter ist aber auch danach ist es spannend geblieben bis zum Ende!« (M. G.)

von Brian Freeman

Der Erfolgsroman des Bestsellerautors Brian Freeman jetzt auch auf Deutsch.Was ist deine schlimmste Erinnerung? Mehrere Frauen begehen nach unerklärlichen Nervenzusammenbrüchen Selbstmord – Frost Easton von der San Francisco Police steht vor einem bizarren Fall. Eins war den Opfern gemein: Sie wurden von der brillanten Psychiaterin Francesca Stein behandelt, die in ihrer umstrittenen Therapie traumatische Erinnerungen ihrer Patienten auslöscht. Trägt sie die Schuld daran? Neben Easton stellt auch Stein Ermittlungen an, doch plötzlich bekommt der Fall für sie beide eine persönliche Wendung. Denn sie erhalten kryptische Nachrichten über die Todesfälle und der Verfasser weiß über ihre schlimmsten Erinnerungen beklemmend gut Bescheid. Immer enger zieht er seine Kreise um Easton und Stein, während die Zahl der Toten steigt …

von Lawrence Wright

In einer packenden Erzählung schildert der Journalist Lawrence Wright erstmals umfassend die Vorgeschichte des 11. September. Vier Männer stehen im Mittelpunkt: Osama Bin Laden und seine Nummer zwei, Aiman al-Sawahiri, der FBI-Mann John O'Neill und der saudische Geheimdienstchef Turki al-Faisal. Meisterhaft verknüpft Wright ihre Lebenswege zu einem Gesamtbild der Ereignisse, Wendepunkte, Versäumnisse und Fehleinschätzungen, die den Anschlägen vorangingen.

von Robert D. Hare

Psychopathie ist eine Persönlichkeitsstörung, die durch eine ausgepr- te Kombination von Verhaltensweisen und daraus gefolgerten Charakter- genschaften definiert wird. Die meisten dieser Eigenschaften werden von der Gesellschaft als negativ angesehen; daher ist es keine Bagatelle, jem- den als Psychopathen zu diagnostizieren. Wie bei jeder psychiatrischen S- rung basiert die Diagnose auf zusammengetragenen Indizien dafür, dass eine Person zumindest die Minimalkriterien der Persönlichkeitsstörung - füllt. Bei Fällen aus meinen eigenen Akten sind die jeweiligen Personen sorgfältig auf der Basis umfangreicher Informationen aus Interviews und den Akten diagnostiziert worden. Allerdings habe ich diese Personen durch die Veränderung von Einzelheiten und das Entfernen von Identifikatio- merkmalen unkenntlich gemacht, ohne jedoch die zu treffende Aussage zu verfälschen. Wenn auch das Thema dieses Buches Psychopathie ist, so sind doch nicht alle hier beschriebenen Personen Psychopathen. Viele der verwendeten Beispiele stammen aus öffentlich zugänglichen Berichten, den Nachricht- medien und persönlichen Gesprächen, und ich kann nicht sicher sein, dass die jeweils in Frage stehenden Personen Psychopathen sind, selbst wenn sie von anderen so bezeichnet worden sind. In jedem Falle stehen aber die belegten Aussagen über einen Verhaltensaspekt der jeweiligen Person mit dem Konzept der Psychopathie in Einklang, oder sie illustrieren einen für die Persönlichkeitsstörung zentralen Charakterzug oder ein typisches V- halten. Solche Personen könnten Psychopathen sein oder auch nicht. Aber die Berichte über ihr Verhalten sind ein nützliches Vehikel, um die v- schiedenen Eigenschaften und Verhaltensweisen zu erörtern, die Psycho- thie definieren.

von Harald Welzer

Auf beunruhigende Weise wird gezeigt, wie Tötungsbereitschaft erzeugt wird und wie wenig wir unseren moralischen Überzeugungen trauen können.Über den Holocaust ist viel geschrieben worden, aber die wichtigste Frage ist bis heute nicht Wie waren all die "ganz normalen Männer", gutmütigen Familienväter und harmlosen Durchschnittsmenschen imstande, massenhaft Menschen zu töten? Es gab keine Personengruppe, die sich der Aufforderung zum Morden verschlossen hätte, weshalb Erklärungsansätze, die sich auf die Persönlichkeiten der Täter, ihre Charaktereigenschaften, ihre psychische Verfassung richten, nicht weiterführen.Welzer untersucht Taten aus dem Holocaust und anderen Genoziden in ihrem sozialen und situativen Rahmen und zeigt, wie das Töten innerhalb weniger Wochen zu einer Arbeit werden kann, die erledigt wird wie jede andere auch. Mit seiner sozialpsychologischen Studie öffnet sich eine Perspektive auf die Täter, die auf beunruhigende Weise erhellt, wie Tötungsbereitschaft erzeugt wird, und wie wenig Vertrauen wir in die Stabilität unserer moralischen Überzeugungen haben sollten.