Fantasievolle Geschichte über eine Familie, die auf berührende Weise zusammenwächst.
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Ein Nest voller Träume
von Glendy Vanderah, Andrea Fischer
Fantasievolle Geschichte über eine Familie, die auf berührende Weise zusammenwächst.
Aktuelle Rezensionen(2)
Jo ist Ornithologin und erforscht für ihre Doktorarbeit das Brutverhalten von Vögeln, als auf einmal ein kleines, dreckiges Mädchen (Ursa) ohne Schuhe bei ihrer Hütte auftaucht. Ursa behauptet, sie sei ein Alien, der die Menschen erforschen soll, um so auf ihrem Heimatplaneten promovieren zu können. Um wieder zurückkehren zu können, muss sie allerdings fünf Wunder erleben. Jo nimmt das Mädchen auf und Stück für Stück klärt sich, was mit Ursa geschehen und ob sie tatsächlich ein Alien ist. Ursa hab ich sehr lieb gewonnen und sie würde von mir auch 5/5 Sterne bekommen, ebenso die Nebenfigur Tabby. Von ihr hätte ich sehr gern mehr gelesen. Bei Jo und Gabe, die neben Ursa im Mittelpunkt der Geschichte standen, bin ich im Zwiespalt. Jo verhielt sich manchmal einfach richtig bossy…damit bin ich oft nicht wirklich klargekommen. Wie sie teilweise mit Ursa gesprochen hat, war meiner Meinung nach zu….streng(?), à la „Iss das jetzt“ „Schlaf jetzt“, etc. Die Beziehung zwischen Jo & Gabe empfand ich auch (sehr) problematisch. ….manchmal frage ich mich generell, warum die Charaktere psychische Erkrankungen haben, diese dann aber (meiner Meinung nach) nicht wirklich gut ausgearbeitet werden. Es muss nicht 1:1 stimmen, ist in Filmen schließlich auch nicht so aber ich meine ehrlich, Gabe hat eine Sozialphobie und Depressionen aber eigentlich ist fast alles auf einmal kein Problem mehr. Jo empfand ich oft übergriffig, außerdem hat man das Gefühl, dass sie viel an Gabe verändern möchte. Gabe selbst hatte beispielsweise noch nie intimen Kontakt zu einer Frau und erzählt ihr dies auch. Jo küsst ihn dann direkt, befiehlt ihm kurze Zeit später sich auszuziehen, sich neben sie zu legen etc. & das passiert, obwohl er eigentlich eine Sozialphobie hat und sie sich gefühlt erst zwei Wochen getroffen haben? Passt für mich alles irgendwie nicht zusammen. Ein weiteres Beispiel ist, dass Gabe (aus diversen Gründen) nicht seinen Bart abrasieren wollte. Ich denke, jeder einfühlsame Mensch würde das verstehen…ABER Jo gefallen Männer mit “glatten Gesicht” einfach besser, deshalb wird der Bart, trotz mehreren verneinen seinerseits, von ihr abrasiert. Das ganze ist danach natürlich auch gar kein Problem mehr. Auch später finde ich die ganze Situation einfach unrealistisch. Wie ich gestern schon gepostet habe, finde ich das folgende Zitat fragwürdig. “Doch sie musste wissen, wie genau es um ihn stand. Sie hatte bereits viel in die Beziehung investiert. Wenn sich herausstellen sollte, dass Gabe mit der Außenwelt gar nicht klar kam, würde Jo sich behutsam von ihm lösen müssen!” Meiner Meinung nach hat sie in den zwei, drei Wochen, in denen sie sich bisher näher gekommen waren, nicht wirklich viel investiert und selbst wenn, wenn man nicht einmal bereit ist, den Partner bei psychischen Problemen zu unterstützen, sollte man es vllt auch einfach sein lassen. Am Ende ging dann alles irgendwie sehr schnell…
So eine süße kleine Geschichte. Auch Ursa hat mein Leben leicht verzaubert