Empfehlungen basierend auf "Ein Mann, ein Fjord"
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von Petra Hülsmann
Eigentlich ist Elli auf dem Weg zu einer Familienfeier ins Allgäu, zusammen mit ihrer sechsjährigen Tochter Paula und dem chronisch schlecht gelaunten Großonkel Heinz. Aber als ihr der Rechtsanwalt Cano fünfhundert Euro bietet, wenn sie ihn umgehend nach München bringt, greift Elli zu, denn das Geld ist knapp. Die Fahrt quer durch die Republik erweist sich als echte Herausforderung für das ungleiche Quartett. Heinz hat an allem etwas auszusetzen, Cano treibt Elli mit seiner Arroganz zur Weißglut, Murphys Gesetz schlägt erbarmungslos zu, und alles geht schief. Wenn sie jemals in München ankommen wollen, müssen die vier sich zusammenraufen und so manches Vorurteil über Bord werfen. Elli und Cano, die Chaos-Queen und der Paragrafenreiter, kommen sich dabei unerwartet näher, als ihnen lieb ist ...
von Jochen Gutsch
»Das wär nix für mich, so’n Lebenssinn. Erstmal muss man ihn finden. Und dann muss man drauf aufpassen, damit man ihn nicht verliert.«Richard Gold hat alles vorbereitet. Heute ist der Tag, an dem er sich das Leben nehmen wird. Der Strick liegt schon um seinen Hals, als sich ein dürrer Kater vor das Fenster setzt, interessiert glotzt – und Gold komplett aus dem Konzept bringt. Als dann der Kater auch noch bei Gold einzieht, weil der einen großen Fernseher hat, ein „extremst“ weiches Bett und pünktlich Essen serviert, beginnt die skurrile Freundschaft zwischen zwei Außenseitern, von denen zumindest einer ganz fest an ein Happy End im Leben glaubt.Ein Mann, der sterben will. Ein Kater, der ein Zuhause sucht. Eine berührende und zugleich urkomische Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft und den Weg zurück ins Leben.
von Nick Drnaso
»Meisterhaft hantiert Drnaso mit unterschiedlichen Szenen, Konstellationen und Erzählebenen und führt diese geschickt zusammen. Nach seiner Graphic Novel ›Sabrina‹ hat Nick Drnaso mit ›Acting Class‹ ein weiteres, erstaunliches Werk erschaffen. Dramaturgisch vielschichtig, grafisch überzeugend und virtuos erzählt.«
von Frank Baer
April 1945: Angeführt von Maxe Milch, Spitzname »Magermilch«, irren nach Pilsen verschickte Berliner Schüler in den Wirren des Krieges heimwärts – zwischen geschlagenen Soldaten, Gefangenenkolonnen und Flüchtlingstrecks, querfeldein, durch Wälder und Felder, zu Fuß, in Güterwaggons, auf Lastern, mit Pferdefuhrwerken. Sie sehen die Toten am Wegesrand, begegnen amerikanischen Soldaten und Menschen, die sich in ihren Häusern und Höfen verschanzt haben. Als sie endlich zu Hause sind im zerstörten Berlin, findet dort keiner, was er sich während des langen Weges erträumt hat.
von Dirk Reinhardt
Ein Zufall führt zur Freundschaft zwischen Josef Gerlach, einem Überlebenden des Zweiten Weltkrieges, und Daniel, 16. Als der alte Herr ihm sein Tagebuch überlässt, taucht Daniel in eine dramatische Geschichte ein. Josef schildert, wie er mit 14 Jahren die Hitlerjugend verlässt, um sich den Edelweißpiraten anzuschließen. Einer Clique, deren Markenzeichen lange Haare und lässige Klamotten sind. Bald müssen die Freunde jedoch erkennen, dass ihr Lebensstil von den Nazis nicht geduldet wird. Als die Lage und der Druck immer schlimmer werden, planen sie gefährliche Aktionen und beginnen zu kämpfen – für sich selbst und für die Freiheit.
von Jasmin Romana Welsch
Die meisten nennen mich Versager, Nichtsnutz oder Straßenjunge. Aber eigentlich heiße ich Remo und so scheiße bin ich gar nicht – hoffe ich zumindest. Klar, ich wohne in einem Loch, kann mir kaum genug zu essen leisten, aber ich habe Gründe, nach denen niemand fragt, und eine Geschichte, die niemand hören will. Der einzige Mensch, dem ich etwas bedeute, ist das Mädchen, das immer, ohne zu klopfen, in meine Wohnung platzt, mir Cola mitbringt und mit mir vögelt. Claire ist meine beste Freundin und ohne sie würde ich kaputtgehen. Ich kann keine Liebesgeschichte erzählen, in dem all der Mist, der passiert, am Ende keine Rolle mehr spielt, weil geknutscht und geheiratet wird, aber etwas zu erzählen habe ich trotzdem. Drogendealer, Zuhälter, Sex, Nachtclubs und ein Hang zu dummen Sprüchen und schwarzem Humor, der mich am Leben hält – für einen jungen, dummen Ghetto-Köter hat meine Geschichte viele Facetten und Kapitel. Und wenn jemand zuhören möchte, erzähle ich sie auch …
von Jill Barklem
Es wird gelacht, gegessen, gespielt … kurzum: gelebt. Eine behagliche Atmosphäre, in der man sich herrlich verlieren kann. Eric Mayer auf juliliest.net
von Charles Lewinsky
Nachdem man ihnen endlich das volle Bürgerrecht gegeben hat, hoffen die Meijers darauf, gewöhnliche Schweizer werden zu können. Ihr Weg führt sie hinaus aus dem Dorf, erst in die kleine Stadt Baden, dann nach Zürich. Janki versucht sein Glück im Tuchgeschäft, Arthur wird Arzt, bald gibt es sogar einen Landwirt. Aber trotz aller Bemühungen stoßen sie immer wieder gegen eine unsichtbare Wand – so wie es ihnen der unsterbliche Onkel Melnitz vorausgesagt hat.
von Frieda Lamberti
Auftakt zu einer spitzenmäßigen Reihe um echte Kerle von Bestsellerautorin Frieda Lamberti.Von außen betrachtet sind Marek und Inga mit ihrem kleinen Sohn Mika eine glückliche Familie. Doch hinter der Fassade brodelt es. Als Inga auf einer Beziehungspause besteht, gerät Mareks Leben völlig aus den Fugen. Gut, dass seine Freunde Moritz und Claudius fest an seiner Seite stehen. Wird es für den ehemaligen Schlagmann des legendären Ruder-Vierers ein Happy End geben?
von Thomas Meyer
Der Best- und Longseller mit über 200 000 verkauften Exemplaren im ›schejnen‹ Geschenkformat