Eine Kleinstadt in Neuengland, Weihnachten 1964. Die vierundzwanzigjährige Eileen Dunlop hasst sich und die Welt. Sie muss für ihren paranoiden, alkoholkranken Vater sorgen, einen ehemaligen Cop, mit dem zusammen sie in einem heruntergekommenen Haus lebt. Ihren mageren Lohn verdient sie sich als Sekretärin in einer Vollzugsanstalt für jugendliche Straftäter. Als die schöne Harvard-Absolventin Rebecca Saint John ihren Dienst als Erziehungsbeauftragte des Gefängnisses antritt, ist Eileen sofort Feuer und Flamme. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als zu sein wie diese selbstbewusste, unabhängige Frau. Doch die Freundschaft von Rebecca Saint John hat einen hohen Preis. Eileen wird in ein grauenhaftes Verbrechen hineingezogen … In ihrem preisgekrönten Roman beschreibt Ottessa Moshfegh das Schicksal einer jungen Frau, die ausbrechen will aus einer von dunklen Obsessionen und roher Gewalt geprägten Welt. Eigentlich kann man dieser Welt nicht entkommen. Es sei denn, man nimmt das Gesetz in die eigene Hand.
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Eileen
von Ottessa Moshfegh, Anke Caroline Burger
Eine Kleinstadt in Neuengland, Weihnachten 1964. Die vierundzwanzigjährige Eileen Dunlop hasst sich und die Welt. Sie muss für ihren paranoiden, alkoholkranken Vater sorgen, einen ehemaligen Cop, mit dem zusammen sie in einem heruntergekommenen Haus lebt. Ihren mageren Lohn verdient sie sich als Sekretärin in einer Vollzugsanstalt für jugendliche Straftäter. Als die schöne Harvard-Absolventin Rebecca Saint John ihren Dienst als Erziehungsbeauftragte des Gefängnisses antritt, ist Eileen sofort Feuer und Flamme. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als zu sein wie diese selbstbewusste, unabhängige Frau. Doch die Freundschaft von Rebecca Saint John hat einen hohen Preis. Eileen wird in ein grauenhaftes Verbrechen hineingezogen … In ihrem preisgekrönten Roman beschreibt Ottessa Moshfegh das Schicksal einer jungen Frau, die ausbrechen will aus einer von dunklen Obsessionen und roher Gewalt geprägten Welt. Eigentlich kann man dieser Welt nicht entkommen. Es sei denn, man nimmt das Gesetz in die eigene Hand.
Aktuelle Rezensionen(4)
1964. Wenige Tage vor Weihnachten. Eileen Dunlop wohnt mit ihrem alkoholkranken Vater in einer Kleinstadt in Neuengland. Die Stadt trostlos. Sie arbeitet in einer Jungs-Gefängnis. Stalkt ihren Kollegen Randy. Die neue Erziehungsberaterin Rebecca Saint John fängt im Gefängnis an. Der Start einer Freundschaft? ********************* „Eileen“ von Ottessa Moshfegh wurde als 2. Buch für die 1. Buchclubrunde 2026 gezogen. Eileen ist eine 24-jährige Frau, ist Jungfrau, hasst ihre Brüste & ihre Verdauung. Selbsthass steht an der Tagesordnung. Dies wird durch den Vater & trostlosen Alltag unterstützt. Perspektiven gibt es nicht. Der Job gibt nicht die Erfüllung die sie sich wünscht. Wie schafft es Eileen im Roman zu überleben? Hat sich Eileen ein Job gesucht, wo sie ihre Macht demonstrieren kann? Wo es Ordnung & Struktur gibt? Die sie zu Hause nicht erhält. Sie kleidet sich mit den Klamotten ihrer Mutter, aus Nachhaltigkeitszwecken unterstütze ich dies, im Kontext zum Buches ist es verstörend & sagt einiges über Sie aus. Sie ist eine Außenseiterin & schmachtet schöne, selbstbewusste Menschen an. Ist dies Sehnsucht? Als die adrett gekleidete Rebecca sie anspricht & später zusammen in der Bar versacken, kann sie ihr Glück nicht fassen. Wie passen die beiden zusammen? Ist das der Aufbruch in ein neues Leben, raus aus der Ödnis? Beim Lesen ist viel Ausdauer nötig. Die detailgetreue Beschreibung der Tage ist anstrengend & hat sehr viele Längen. Die vulgäre, derbe Sprache macht es nicht einfacher in den Roman zu versinken, er will bewusst mich als Leser*in abstoßen & -schrecken. Jedoch gibt es gute Sätze. Es gibt eine Veränderung der Schreibweise, die schleichend geschieht. Der Wechsel von der Gegenwart in die Vergangenheit mit dem Blick aus der Zukunft. Jedoch war ich im letzten Drittel durch den Plotttwist sehr nah an dem Buch. Das war eine abschließende Überraschung für mich.
Ottessa Moshfegh schafft es immer wieder mit in die Welten ihrer absurden Figuren hineinzuziehen. Die Geschichte ist düster und ungemütlich, hat mich aber sehr gefesselt
Düster, unangenehm und extrem gut geschrieben. Man liest nicht über Eileen…man ist Eileen. Kein Wohlfühlbuch, aber eines, über das man lange nachdenkt.
Ottessa Moshfegh schreibt unglaublich gut über die Abgründe der Menschheit. Die Kapitel sind für mich echt zu lang. Hat mich für eine gewisse Zeit daran gehindert richtig in die Geschichte einzusteigen.