3.8

Dream Count

von Chimamanda Ngozi Adichie

Format:Hardcover

A publishing event ten years in the making—a searing, exquisite new novel by the best-selling and award-winning author of Americanah and We Should All Be Feminists—the story of four women and their loves, longings, and desires.Chiamaka is a Nigerian travel writer living in America. Alone in the midst of the pandemic, she recalls her past lovers and grapples with her choices and regrets. Zikora, her best friend, is a lawyer who has been successful at everything until — betrayed and brokenhearted — she must turn to the person she thought she needed least. Omelogor, Chiamaka’s bold, outspoken cousin, is a financial powerhouse in Nigeria who begins to question how well she knows herself. And Kadiatou, Chiamaka’s housekeeper, is proudly raising her daughter in America – but faces an unthinkable hardship that threatens all she has worked to achieve.In Dream Count, Adichie trains her fierce eye on these women in a sparkling, transcendent novel that takes up the very nature of love itself. Is true happiness ever attainable or is it just a fleeting state? And how honest must we be with ourselves in order to love, and to be loved? A trenchant reflection on the choices we make and those made for us, on daughters and mothers, on our interconnected world, Dream Count pulses with emotional urgency and poignant, unflinching observations on the human heart, in language that soars with beauty and power. It confirms Adichie’s status as one of the most exciting and dynamic writers on the literary landscape.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
416 Seiten • Hardcover
Erschienen an: 2025-03-04

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Aktuelle Rezensionen(10)

3.8(76 ratings)
GabrieleRezension von Gabriele

Gut geschrieben und gut übersetzt, allerdings gibt es keinen richtigen Roten Faden. Die Erzählerin berichtet sprunghaft, mal in der ersten, mal in der dritten Person. Die Frauenfiguren definieren sich über Männer, Gesprächsthemen sind Männer, Sexuelle Übergriffe, Pornografie, oberflächlich Beschneidung (es lässt sich mit Mühe ableiten, dass Beschneidung „nicht gut“ ist), aber was genau soll gesagt werden, was soll ich mitnehmen?

ToniCharlotteRezension von ToniCharlotte

Body Count vs. Dream Count: Eine existentielle Hommage an das Frausein Wer bei „Dream Count“ einen rasanten Pageturner erwartet, wird enttäuscht werden – die Spannung liegt hier bei 1 von 5 Sternen. Doch wer sich auf Adichies brillanten Schreibstil (4 von 5) einlässt, findet einen Roman, der so existentiell und tiefgreifend ist, dass ich der Autorin am liebsten die Frage stellen würde: Wie schafft man es, die weibliche Erfahrung so präzise einzufangen? Für mich ist dieses Buch trotz der fehlenden Action ein absolutes 5-Sterne-Highlight. Der Roman verwebt die Leben unterschiedlicher Frauen zu einem dichten Teppich aus Träumen, Realitäten und gesellschaftlichen Erwartungen. Da ist Chia, die mit 41 Jahren beruflich noch „nichts vorzuweisen“ hat und vom Geld ihres Vaters lebt. Sie wirkt wie eine Träumerin, doch der Roman stellt die wichtige Frage: Zählt wirklich nur der berufliche Erfolg, oder sind Freundschaft, Familie und Partnerschaft nicht ebenso valide Lebensleistungen? Zikoras Geschichte hingegen spiegelt die bittere Indoktrination wider, die vielen Mädchen von klein auf eingetrichtert wird: Nicht hinschauen, den Mann glücklich machen, Kinder gebären. Besonders berührt hat mich hier die Entwicklung der Mutter-Tochter-Beziehung rund um die Geburt – wie die anfängliche Härte der Mutter schließlich einer tiefen Offenheit wich. Adichie schreckt auch vor schwierigen Themen wie der Beschneidung von Mädchen oder Ehen innerhalb der Verwandtschaft nicht zurück. Besonders Kadi und ihr Kampf gegen die Machtstrukturen „alter weißer Männer“ im Justizsystem haben mich erschüttert. Die Erleichterung am Ende, als sie und ihre Tochter sich in den Armen liegen, war förmlich greifbar. Ein Zitat aus dem Buch bringt die Essenz der zwischenmenschlichen Verbindungen auf den Punkt: „Unsere engsten Freundschaften geben einen kleinen Einblick in das, was wir sind, schließlich wählen wir sie aus [...] sie werden uns nicht von Natur aus gegeben wie im Falle unserer Verwandtschaft.“ Bei Omelogor hat Adichie eindrucksvoll beschrieben, wie Korruption in Afrika abläuft, wie Frauen nicht ernstgenommen werden und sich sehr lange beweisen müssen und wie Amerika nicht das Leben für jeden ist. Der Amerikanische Traum durchzogen linken Rassismus. Aber auch der Frage, möchte ich Kinder? Kann ich mir vorstellen Single-Mom by Choice zu sein? Mein Fazit Ein Muss für alle, die sich für Feminismus interessieren. Das Buch zeigt schmerzhaft und schön zugleich: Frauen stehen weltweit vor ähnlichen Herausforderungen in Bezug auf die Liebe – doch wenn die Komponente „race“ hinzukommt, wird alles um ein Vielfaches komplexer. Für meine Lesechallenge 2026 war das Buch ebenfalls sehr gut geeignet und ich konnte den Punkt „Lies ein Buch mit einem ungeliebten oder ungewohnten Erzählstil.“

JazfulRezension von Jazful

Another wonderful, flowing story; moving, emotional, profound, and strikingly realistic (and sometimes funny too!). I love Chimamanda Ngozi Adichie’s writing style: clear and fluid, with vivid descriptions of surroundings, thoughts, feelings and atmosphere. She never lingers too long in one scene, yet just long enough for the reader to feel everything deeply. The afterword moved me and gave the entire story a greater significance. I recommend this book to everyone; if only because it tells a story from the perspective of four Black African women and their realities. It left me with many new insights.

Rita RjabowRezension von Rita Rjabow

Rezension folgt

IsaRezension von Isa

Die Geschichten von vier Frauen zwischen Nigeria und den USA werden zu einem bewegenden Roman über Migration, Selbstbestimmung und weiblicher Stärke verwebt - absolut lesenswert!

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