Frodo and the Companions of the Ring have been beset by danger during their quest to prevent the Ruling Ring from falling into the hands of the Dark Lord by destroying it in the Cracks of Doom. They have lost the wizard, Gandalf, in the battle with an evil spirit in the Mines of Moria; and at the Falls of Rauros, Boromir, seduced by the power of the Ring, tried to seize it by force. While Frodo and Sam made their escape the rest of the company were attacked by Orcs. Now they continue their journey alone down the great River Anduin -- alone, that is, save for the mysterious creeping figure that follows wherever they go. JRR Tolkien's great work of imaginative fiction has been labelled both a heroic romance and a classic fantasy fiction. By turns comic and homely, epic and diabolic, the narrative moves through countless changes of scene and character in an imaginary world which is totally convincing in its detail. --amazon.co.uk
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Die Zwei Türme
von J.R.R. Tolkien
Frodo and the Companions of the Ring have been beset by danger during their quest to prevent the Ruling Ring from falling into the hands of the Dark Lord by destroying it in the Cracks of Doom. They have lost the wizard, Gandalf, in the battle with an evil spirit in the Mines of Moria; and at the Falls of Rauros, Boromir, seduced by the power of the Ring, tried to seize it by force. While Frodo and Sam made their escape the rest of the company were attacked by Orcs. Now they continue their journey alone down the great River Anduin -- alone, that is, save for the mysterious creeping figure that follows wherever they go. JRR Tolkien's great work of imaginative fiction has been labelled both a heroic romance and a classic fantasy fiction. By turns comic and homely, epic and diabolic, the narrative moves through countless changes of scene and character in an imaginary world which is totally convincing in its detail. --amazon.co.uk
Aktuelle Rezensionen(2)
Ich habe den zweiten Band von »Der Herr der Ringe« beendet und bin mit einem ziemlich gemischten Gefühl zurückgeblieben. Der erste Band hat mich deutlich stärker erreicht – vor allem, weil er sich wie eine echte Reise angefühlt hat. Man war nah an den Figuren, hat die Welt gemeinsam mit ihnen entdeckt, und selbst die ausführlicheren Beschreibungen haben sich nach Abenteuer angefühlt. Im zweiten Band ist dieses Gefühl für mich weitgehend verloren gegangen. Die Handlung wird größer, verzweigter und auch politischer. Gleichzeitig hat sich für mich etwas Entscheidendes verändert: Ich hatte oft das Gefühl, eher außen zu stehen und die Ereignisse zu beobachten, statt sie mitzuerleben. Die Geschichte wirkt weniger wie ein gemeinsamer Weg und mehr wie ein Überblick über viele parallele Entwicklungen. Auch der Schreibstil trägt dazu bei. Die Detailfülle – Orte, Landschaften, Namen, historische Zusammenhänge – ist beeindruckend, aber sie hat bei mir immer wieder den Lesefluss unterbrochen. Statt einfach im Moment zu sein, war ich häufig damit beschäftigt, mich neu zu orientieren. Das hat die emotionale Nähe zur Geschichte spürbar reduziert. Was mir dabei besonders aufgefallen ist: Ich habe im gesamten Band keine Figur wirklich ins Herz geschlossen. Aragorn ist für mich noch am greifbarsten, aber er bleibt eher eine Art Idealbild als eine Figur mit innerem Leben, das sich mir wirklich erschließt. Legolas wirkt im Buch fast unscheinbar, vor allem im Vergleich zu seiner filmischen Präsenz. Am stärksten ist für mich ausgerechnet eine Figur geworden, die eigentlich schwer zugänglich ist: Gollum. Er ist unangenehm, widersprüchlich und oft schwer auszuhalten – aber gleichzeitig die einzige Figur, die sich für mich wirklich lebendig anfühlt. Nicht, weil er sympathisch ist, sondern weil er innerlich zerfällt und sich ständig zwischen verschiedenen Zuständen bewegt. Ganz anders erlebe ich Samweis Gamdschie. Ich verstehe, warum er für viele das emotionale Zentrum der Geschichte ist. Für mich funktioniert das jedoch nicht. Seine Loyalität wirkt auf mich nicht warm oder unterstützend, sondern eher festgelegt und einengend. Er ist so überzeugt davon, zu wissen, was richtig ist, dass kaum Raum für Zweifel oder andere Perspektiven bleibt. Dadurch entsteht für mich keine Nähe, sondern eher Distanz. Am Ende bleibt für mich vor allem der Eindruck, dass sich die Geschichte in ihrer Größe und ihrem Anspruch immer weiter ausdehnt, während die Figuren gleichzeitig weniger greifbar werden. Vieles wirkt bedeutend, vieles wirkt episch – aber emotional war ich deutlich weniger „drin“ als im ersten Band. Und genau deshalb bleibt dieser Band für mich vor allem eins: beeindruckend in seiner Welt, aber deutlich weniger nah in seinen Figuren.
Mal abgesehen davon, dass die Geschichte, die Figuren und die Welt natürlich unglaublich gut sind, hatte das Buch leider seine Längen. Vor allem in der zweiten Hälfte (viertes Buch), in der wir nur Frodo und Sam begleiten, gab es Passagen, auf die ich mich auch nach mehrmaligem lesen nicht konzentrieren konnte. Nichts desto trotz sind die oben genannten Punkte, vor allem die unglaublich detailreiche Welt einfach fantastisch und machen diese Bücher aus.