3.9

Die Verlorenen

von Stacey Halls

Format:Hardcover

London 1754: Die junge Bess Bright, die in bitterer Armut, im Schlamm und Dreck des Londoner Hafens aufgewachsen ist, findet sich von einem Moment zum anderen in einem Alptraum wieder. Vor sechs Jahren musste sie ihre gerade zur Welt gekommene Tochter Clara ins Waisenhaus geben, außerstande, sie zu ernähren. Jetzt, da sie Clara endlich zu sich holen kann, sagt man Bess, dass ihre Tochter schon längst abgeholt wurde. Aber von wem? Im Kampf um Clara muss Bess die gesellschaftlichen Schranken ihrer Zeit überwinden ... um durch Stärke und Liebe schließlich zu sich selbst zu finden.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
384 SeitenHardcover
Erschienen an: 2021-03-01

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Aktuelle Rezensionen(5)

3.9(12 ratings)
ViolaRezension von Viola

Bevor ihr meine Bewertung lest: Vorsicht Spoileralarm! Zuerst dachte ich, ich käme nicht rein in die Geschichte. Ging dann aber doch ganz gut. England, London, 18. Jahrhundert. Zwei Frauen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Bess, das Krabbenmädchen bekommt ein uneheliches Kind und muss es , erst 1 Tag alt in einem Waisenhaus abgeben, da sie zu arm ist um das Mädchen groß zu ziehen. Nach 6 Jahren hat sie etwas Geld gespart und möchte ihr Kind zu sich holen. Es wurde jedoch bereits von einer anderen Frau, die sich als Mutter ausgab, abgeholt. Diese Frau ist Alexandra, die Ehefrau des Kindsvaters, der mit Bess ein Techtelmechtel hatte und mittlerweile verstorben ist. Bess wird im Haus von Alexandra als Kindermädchen eingestellt und lernt so ihre Tochter kennen. Und an diesem Punkt wurde es für mich unrealistisch: ausgerechnet im Haushalt in dem ihre Tochter lebt, fängt Bess als Kindermädchen an? Und erfährt erst dort, dass das Kind ihre Tochter ist? Nach der Entführung der eigenen Tochter, geht das Ganze als Happy end aus: Bess und Alexandra einigen sich auf Zeiten, in denen jede die Tochter bei sich hat und beide Frauen finden eine neue Liebe. Unterhaltsam und anschaulich geschrieben, dennoch zu sehr konstruiert.

MarieRezension von Marie

Schöne und spannende historische Geschichte.

Elke BuchRezension von Elke Buch

schon geschrieben und eine interessante Geschichte. Ich kann es wärmstens empfehlen und werde mir die anderen Bücher der Autorin mal anschauen.

Eileen Dierner Rezension von Eileen Dierner

In London des Jahres 1747 wartet Bess Bright, die Tochter eines Krabbenverkäufers, vor den Toren des Foundling Hospitals. An diesem Morgen hat sie ein uneheliches Kind zur Welt gebracht, das sie wegen Geldnot nicht ernähren kann. Deshalb muss sie es dem Heim übergeben - allerdings mit dem festen Vorsatz, es so bald wie möglich zurückzuholen. Doch als sie ihr Vorhaben sechs Jahre später umsetzen will, muss sie feststellen, dass ihr Kind bereits abgeholt wurde - und das von jemandem, der sich als Bess selbst ausgegeben hat ...<br/><br/>Stacey Halls konnte mich schon mit ihrem Debütroman von ihrem Talent überzeugen. Doch "Die Verlorenen" hat meine Erwartungen übertroffen: Von der ersten Seite an fühlte ich mit Bess mit. Ihr Kummer, ihre Hoffnung und ihre Kraft waren so eindrücklich beschrieben, dass sie mich an die Seiten fesselten. Selten passiert es mir, dass ich ein Drittel eines Buchs am Stück lese - und selbst dann konnte ich es nur schwer aus der Hand legen. Die Spannung wird noch höher, als wir herausfinden, was es mit dem Verbleib des Kindes auf sich hat. Dieser historische Roman hat es in sich: Ich fühlte mich wie auf einer Zeitreise in ein authentisches 18. Jahrhundert, in dem ich einer guten Freundin auf der Suche nach ihrem Kind beistehe.

Der BuchschnackRezension von Der Buchschnack

Tolle Geschichte, die an einigen Stellen zu konstruiert wirkt. Das Ende war für meinen Geschmack recht konstruiert und kam dann doch sehr schnell. Für mich auch etwas zu sehr in Richtung Happy End geschrieben. Dennoch empfehlenswert, hat mich gut unterhalten.

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