Die ganz großen Gefühle Hannah hat ihre Worte verloren. In der Nacht, als ihre Zwillingsschwester Izzy ums Leben kam. Wer soll nun ihre Gedanken weiterdenken, ihre Sätze beenden und ihr Lachen vervollständigen? Niemand kann das. Egal, was Hannahs Eltern versuchen, sie schweigt. Um Izzy nicht loslassen zu müssen, schreibt sie ihr Briefe. Schreibt und verbrennt sie. Immer wieder. Hannah kann der Stille ihrer Worte nicht entkommen. Bis sie Levi trifft, der mit aller Macht versucht herauszufinden, wer sie wirklich ist …
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Die Stille meiner Worte
von Ava Reed
Die ganz großen Gefühle Hannah hat ihre Worte verloren. In der Nacht, als ihre Zwillingsschwester Izzy ums Leben kam. Wer soll nun ihre Gedanken weiterdenken, ihre Sätze beenden und ihr Lachen vervollständigen? Niemand kann das. Egal, was Hannahs Eltern versuchen, sie schweigt. Um Izzy nicht loslassen zu müssen, schreibt sie ihr Briefe. Schreibt und verbrennt sie. Immer wieder. Hannah kann der Stille ihrer Worte nicht entkommen. Bis sie Levi trifft, der mit aller Macht versucht herauszufinden, wer sie wirklich ist …
Aktuelle Rezensionen(12)
„Die Stille meiner Worte“ ist ein sehr emotionales und feinfühlig geschriebenes Buch, das mich besonders durch seine ruhige, nachdenkliche Atmosphäre überzeugt hat. Ava Reed schafft es, schwierige Gefühle und innere Konflikte auf eine sanfte, aber eindringliche Weise darzustellen. Die Charaktere wirken nahbar und authentisch, und gerade ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist berührend und glaubwürdig. Es geht viel um Verlust, Heilung und darum, wieder einen Weg zu sich selbst zu finden – Themen, die sehr sensibel umgesetzt sind. Der Schreibstil ist ruhig, poetisch und sehr angenehm zu lesen, wodurch man schnell in die Geschichte eintaucht und emotional mitgenommen wird, ohne dass es zu überladen wirkt. Für mich hat das Buch aber noch einmal eine ganz besondere Bedeutung, weil es das erste Buch war, das mich wirklich zum Lesen gebracht hat, als ich 12 war. Es ist damit nicht nur eine schöne Geschichte, sondern auch ein persönlicher Meilenstein. Insgesamt ein sehr bewegender Roman, der leise, aber nachhaltig wirkt und mir bis heute im Kopf geblieben ist.
Als ich das Buch begonnen habe, war ich mir nicht ganz sicher, was mich erwarten würde. Der Anfang hat mich noch nicht komplett gecatched, aber ich war dennoch neugierig und habe mich aufs Lesen abends gefreut. Hannah ist eine interessante Protagonistin. Da sie nicht redet, bekommen wir nur ihre Gedanken mit und vor allem aus Levis Perspektive ist das manchmal frustrierend - auch für ihn, der unbedingt mehr über sie herausfinden möchte. Aber Hannahs Entwicklung anhand ihrer Briefe an Izzy und der Zeit im Camp mitzuerleben, war heftig. Auch die tatsächlichen Geschehnisse bekommen wir erst nach einer Weile mit. Es war schön mitzuerleben, wie Hannah auftaute und trotz ihrer Stummheit Freundschaften schloss und wie Levi langsam zu ihr durchdrang und die beiden sich immer mehr annäherten. Und komplett unerwartet habe ich während des Lesens der letzten paar Kapitel geheult wie ein Schlosshund. Ich kann das Buch wirklich wirklich nur empfehlen :)
Die Stille meiner Worte ist spannend und an manchen Stellen traurig
Ein gutes Buch, hat mich jedoch, besonders zum Schluss nicht zu 100% überzeugt. Die Emotionen von Hannah waren gut geschrieben, jedoch fehlte mir die Tiefe der Charaktere um sie herum und zum Ende hin war für mich zu schnell alles wieder „gut“ und man hatte das Gefühl, dass die Autorin jetzt schnell zum Ende kommen möchte. Alles in Allem habe ich mir etwas mehr davon erwartet, bereue es aber nicht gelesen zu haben.
Eines der schönsten und bewegendsten Bücher die ich je gelesen habe. Hannahs Geschichte ist so tragisch und für sie scheint es so, als würde nichts besser werden. *"Ich Frage mich was schlimmer ist: an das Schicksal zu glauben und daran, dass all diese schlimmen Dinge passieren mussten. Das jemand oder etwas wollte das wir diesen Schmerz spüren. Das ich ihn spüre. Oder daran zu glauben das alles Zufall ist. Das nichts davon hätte passieren müssen." Sie hat ihre Zwillingsschwester bei einem Unfall verloren und fühlt sich seit dem als ob ein Teil von ihr fehlt der ihr die Kraft zum Sprechen raubt. *"Ich bin das weiße Papier. Mir hat das Leben etwas erzählt, mir hat das Leben Izzy geschenkt und dann mit einem Ruck genommen." *"Ich bin Hannah, ich bin Izzy, ich bin nichts, ich bin still und in mir ist alles so laut." "Ich weiß nicht mehr wie man spricht. Es ist kein Automatismus mehr. Nein, es ist etwas wofür mir die Anleitung fehlt." *"Seit Izzy weg ist bin ich kaputt, ich habe Risse, ich bin schon zerbrochen und das, was blieb, sind Stücke von einem alten ich, das irgendwie zusammen fand, aber nicht mehr zusammen passt." *"Du hast gesagt ich wäre der Vogel und du der Fisch, aber jetzt bin ich es die nicht mit dir fliegen kann. Jetzt bin ich der Fisch der nicht schwimmt und der Vogel der nicht fliegt." *"Ich kann dich nicht festhalten aber noch weniger kann ich dich loslassen. Wieso hast du mich halb mitgenommen und halb hier gelassen?" *"Wenn du noch hier wärst, wäre der Tag heller, das Gras grüner, das Glück größer." Bis sie Levi trifft. Die Art wie er mit ihr redet und keine Antwort erwartet, wie er ihr Fragen stellt obwohl er weiß daß er wahrscheinlich nie eine Antwort kriegen wird und nicht locker lässt und weiter an ihr interessiert ist, verunsichert Hannah erstmal bis sie anfängt endlich ihre Situation verändern zu wollen, durch ihn. Durch ihn kriegt sie den Mut und die Kraft an sich und die Zukunft zu glauben und sich dabei auch selbst zu verzeihen. "Ich weiß nicht wie lange es her ist, das mich jemand so angesehen hat. So als wäre ich es wert." "Ich habe Angst davor, izzy. Ich habe Angst, das er in mir das sieht was ich sehe." "Etwas verändert sich. Ich kann es spüren." "Ich hatte immer Angst vor meinen Worten, vor meiner Stille. Bis Levi kam."