Das eigene Leben noch einmal erleben. Soll man sich das wünschen?Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jüngeren Lena. Er erzählt ihr, dass er vor zwanzig Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiß, was ihr bevorsteht. So beginnt ein beispiellos wahrhaftiges Spiel der Vergangenheit mit der Gegenwart, aus dem keiner unbeschadet herausgehen wird. Können wir unserem Schicksal entgehen oder müssen wir uns abfinden mit der sanften Gleichgültigkeit der Welt? Peter Stamm, der große Erzähler existentieller menschlicher Erfahrung, erzählt auf kleinstem Raum eine andere Geschichte der unerklärlichen Nähe, die einen von dem trennt, der man früher war.
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt
von Peter Stamm
Das eigene Leben noch einmal erleben. Soll man sich das wünschen?Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jüngeren Lena. Er erzählt ihr, dass er vor zwanzig Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiß, was ihr bevorsteht. So beginnt ein beispiellos wahrhaftiges Spiel der Vergangenheit mit der Gegenwart, aus dem keiner unbeschadet herausgehen wird. Können wir unserem Schicksal entgehen oder müssen wir uns abfinden mit der sanften Gleichgültigkeit der Welt? Peter Stamm, der große Erzähler existentieller menschlicher Erfahrung, erzählt auf kleinstem Raum eine andere Geschichte der unerklärlichen Nähe, die einen von dem trennt, der man früher war.
Aktuelle Rezensionen(2)
Ich bin so verwirrt, war aber zwischendurch auch sehr inspiriert.
Vielleicht darf man die Erzählung nicht zu streng mit der Frage „was wäre wenn?“ auseinandernehmen. Damit würde man das Buch auf eine viel zu bequeme Art runterbrechen. Zugegeben: Am Ende hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte sich nicht entscheiden konnte, was sie nun ist, oder worauf sie hinauswill. Wenn man sich, trotz des leicht verwirrenden Anfangs, auf die Handlung einlässt, dann ließt sich das Buch bald wie ein kleines Katz und Maus Spiel zwischen Realität und Surrealismus. Es war spannend über Lösungsansätze nachzugrübeln und dann doch wieder in eine andere Richtung gelenkt zu werden. Ich persönlich habe es weniger als philosophisches, sondern mehr als „phantastisches“ Buch gelesen und hatte über diesen Weg meine Freude mit. (Es hat auch manchmal seinen Reiz, vollkommen verwirrt und unaufgeklärt eine Geschichte wieder zu verlassen.)