Die Räuber
von Friedrich von Schiller
The Robbers, drama in five acts by Friedrich Schiller, published in 1781 and produced in 1782 as Die Räuber. Set in 16th-century Germany, The Robbers concerns the rivalry between the brothers Karl and Franz, both of whom operate outside conventional morality. A protest against official corruption, the play condemned a society in which men of high purpose could be driven to live outside the law when justice was denied them.
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Die Räuber
von Friedrich von Schiller
The Robbers, drama in five acts by Friedrich Schiller, published in 1781 and produced in 1782 as Die Räuber. Set in 16th-century Germany, The Robbers concerns the rivalry between the brothers Karl and Franz, both of whom operate outside conventional morality. A protest against official corruption, the play condemned a society in which men of high purpose could be driven to live outside the law when justice was denied them.
Aktuelle Rezensionen(2)
1 Stern, weil es leichter verständlich ist als andere Werke dieser Zeit und teilweise noch halbwegs erträglich (Die Stellen, an denen Amalia Franz ablehnt sind tatsächlich recht unterhaltsam). Trotzdem erwecken Bücher wie dieses in mir den Wunsch, in die Politik zu gehen und so etwas als Schulliteratur abzuschaffen. Bis auf diese wenigen Anflüge von Selbstwertgefühl ist Amalia kein gutes Vorbild für irgendjemanden. Franz ist ein gut gestalteter Bösewicht, der Vater ein tragisches Opfer von dessen Gier. Und um mal moderne Begriffe zu verwenden, es gibt schon ein paar gute Plottwists (wenn auch nicht viele). Karl ist eigentlich sehr sympathisch, bis er am Ende anscheinend dem Wahnsinn verfällt und Amalia tötet (weil sie nur durch seine Hand sterben soll). In den letzten Sätzen wird wieder seine Rechtschaffenheit betont, was den Mord(!) an Amalia als unbedeutend und tadelloses Verhalten stehen lässt. Ich glaube auch nicht, dass das im Unterricht ausreichend aufgearbeitet wird. In diesem Buch wird mehrmals von Vergewaltigung (einmal als Drohung gegen Amalia; einmal in einer Schilderung eines Überfalls auf ein Kloster, wo die Räuber mit den Nonnen ihren ,,Spaß'' hatten(S.47, Z.4)) gesprochen, als wäre das vollkommen alltäglich. Das geschieht zwar durch zwielichtige bis boshafte Charktere, trotzdem ist das einfach abstoßend und gehört nicht in die Hände von Schülern. Schiller kann nichts dafür, dass das das Weltbild seiner Zeit war. Aber das unserer Zeit ist anders und so sollte es sich auch in der Schulliteratur widerspiegeln.
0/5 Dieses Buch sollte nicht als Schullektüre erlaubt sein. Die Art wie Frauen diskriminiert werden ist einfach nur ekelhaft! Und wir haben ein weiteres Buch, welches ich für die Schule lesen musste und Abgrundtief gehasst habe. Aber das hier war mit Abstand das schlimmste. Eigentlich möchte ich dem Buch auch gerne 0 Sterne geben, das geht aber nicht, deswegen 1. Hier werden Spoiler drin sein, was aber eigentlich ziemlich egal ist, denn niemand sollte dieses Buch lesen. Ich glaube zum Schreibstil muss ich nichts sagen. Ohne Zusammenfassungen hätte ich nichts verstanden. Ich habe aber um ehrlich zu sein auch nichts anderes erwartet, da dieses Buch vor keine Ahnung wie vielen hundert Jahren geschrieben wurde. Der Plot ist gefühlt nicht existent. Er besteht nur daraus, dass Franz versucht, die ganze Macht an sich zu reißen und zeitgleich sein Bruder Karl Hauptmann einer Räuber Gruppe wird, die irgendwelche illegalen Dinge macht und eine Schlacht mit den Soldaten der Stadt anfängt. Dabei ignoriert Karl natürlich auch die ganze Zeit, dass er eigentlich verheiratet ist. Am Ende bringen sich alle gegenseitig (oder auch selbst) um und NATÜRLICH wird dann auch die einzige Frau, die in diesem Buch existiert hat von ihrem eigenen Ehemann umgebracht. Franz ist jetzt auch offiziell der fictional character, den ich wirklich mit Abstand am meisten hasse (ich hatte wirklich nicht gedacht, dass es schlimmer als Aedion aus ToG geht aber Franz ist der beste Beweis dafür). Er ist einfach nur komplett besessen von Macht und hat ein riesiges Ego-Problem. Dass er diesen Brief gefälscht hat und dann (als er alleiniger Erbe war) seinen Vater ermorden wollte (um alleine über das Schloss zu herrschen) waren die harmlosen Dinge. Können wir bitte mal darüber reden, dass er Amalia ins Gesicht gesagt hat, dass er sie AN IHREN HAAREN IN DIE KIRCHE SCHLEIFEN, SIE ZUR HOCHZEIT ZWINGEN UND DANN VERGEWALTIGEN WILL??? Wie kann niemandem auffallen, dass man das Kinder nicht in der Schule lesen lassen sollte?? Meiner Meinung nach sollte man dieses Buch generell verbieten, das kann ich aber wahrscheinlich wirklich nicht erwarten. Das Franz Frauen als Objekte und nicht als Menschen ansieht ist an diesem Punkt auch wirklich nicht mehr überraschend. Aber auch Karl war am Ende nicht viel besser. Als er am Ende Amalia und seinem Vater (der dannach sofort tot umgefallen ist) erzählt hat, dass er Räuberhauptmann ist, sich dann dazu entschließt bei ihnen zu bleiben und alle natürlich total frauenfeindlich sind, weswegen Amalia natürlich nicht bei ihm bleiben kann, entscheidet diese sich dazu, sterben zu wollen Es wäre ja unmöglich, wenn sie ohne Karl weiterleben müsste! Eigenständige Frauen? Never! Karl weigert sich zwar entscheidet sich dann aber doch dazu, sie zu ermorden, weil sie in ihrer "Not" die Räuber "um Hilfe bittet". Amalia ist ja schließlich SEIN EIGENTUM und NUR ER HAT DAS RECHT IHR LEBEN ZU BEENDEN. Und weil ich mich noch nicht genug aufgeregt habe: lasst uns mal über das Frauenbild in diesem Buch reden. Die EINZIGE Frau, die in diesem Buch überhaupt vorkommt, ist Amalia (und sehr oft ist das auch nicht). Man hatte auch teilweise das Gefühl, als hätte sie eine eigene Meinung und würde diesen auch verteidigen (jedes Mal, als sie Franz gesagt hat, dass sie ihn nicht heiraten möchte). Ich habe auch wirklich lange versucht es so zu sehen. But well, am Ende möchte sie Karl einfach nicht untreu sein. Und ja, es ist gut dass sie sieht, wie scheiße Franz ist aber um ehrlich zu sein war Karl am Ende auch nicht besser. Ich glaube über die Aussage mit der Vergewaltigung muss ich nicht mehr viel sagen. Ich bin sehr froh, dass es (wahrscheinlich) nicht wirklich passiert ist und mir ist durchaus bewusst, wie viele Bücher es gibt, in denen das romantisiert wird. Das macht es trotzdem nicht besser!!! Das Frauen in diesem Buch wirklich NUR Objekte sind ist und glaube ich an diesem Punkt auch allen klar. Und jetzt nochmal Amalias Tod: –sie wird von ihrem EHEMANN ERMORDET!!!!! Hier wird ein Femizid total romantisiert! Es wird so dargestellt, als würde Karl sie "erlösen", da sie gar nicht ohne ihn leben kann!?! –Karl beansprucht sie außerdem komplett für sich. Er bezeichnet sie als "sein Weib" und begründet den Mord damit, dass nur er das *Recht* habe, sie umzubringen, weil er ja ihr Ehemann ist. Nochmal: DAS IST EIN FEMIZID!!!!! Zu diesem gesamten Thema (Frauenbild in klassischer deutscher Literatur) empfehle ich die Folge 92 vom Podcast "Paperback Hoes"