Empfehlungen basierend auf "Die Pest: H?rspiel"

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von Thomas Bernhard

Unusual book

von José Jorge Letria

»Krieg hat keine Arme oder Beine und schon gar keine Flügel. Er hat auch keinen Vater, keine Mutter, kein Zuhause und verdient keine Liebe. Krieg ist hässlich, traurig und alt; und schon oft ist er verrückt geworden ... « In einer Welt voller Fußangeln erinnert uns José Jorge Letrias poetischer Text, dass Krieg immer leise und unerkannt daherkommt. Die aphoristischen Sätze, die alle formelgleich beginnen, reflektieren die zeitlosen, tiefgründigen und mächtigen Gedanken und Bilder über Kriegsursachen, den Charakter des Krieges, seine Macht, seine Schrecken und seine enge Verflechtung mit den Menschen

von Thomas Bernhard

von Heimito Doderer

Schauplatz der Geschehnisse ist die alte Donaumonarchie um die Jahrhundertwende. Es ist die Zeit der "Väter". Es gibt Ordnung, keine Ideologien. Die Wohlanständigkeit drückt sich im Dekor aus. Probleme sind tabu. Donald Clayton, einziger Sohn eines englischen Maschinenfabrikanten in Wien, lebt sein "geordnetes" Leben an der Seite seines Vaters und scheint mit ihm wie ein Bruder verbunden. Aber innerhalb jener Welt ist solche Brüderlichkeit von Vater und Sohn trügerisch: Wo der Vater seinen Lebensanspruch durchsetzt, geht der Sohn am Vater zugrunde. "Die Wasserfälle von Slunj" sind der erste "Satz" des (unvollendeten), nach dem Vorbild einer Symphonie in vier Sätzen aufgebauten "Roman No. 7" Heimito von Doderers, dessen Einheit allein in seinen Formelementen liegen sollte. Der zweite "Satz" hat den Titel "Der Grenzwald".

von Hans Kruppa

Ein zutiefst weiser Roman China im 3. Jahrhundert vor unserer Zeit: Als der bedeutende Philosoph Tschuang Tse von einem Spaziergang nach Hause kommt, erwartet ihn ein junger Mann mit dem Befehl, ihn zu töten. Doch Tschuang Tse zeigt nicht die geringste Angst vor dem Tod. Die schicksalhafte Begegnung mit dem Weisen verwandelt den vermeintlichen Attentäter von Grund auf und ebnet ihm den Weg zu seinem wahren Selbst - und zu der Liebe, die eine junge Frau mit einer geheimnisvollen Gabe in ihm erweckt. Die beiden Männer begeben sich auf eine ereignisreiche Reise, in deren Verlauf wesentliche Lebensfragen gestellt und mit faszinierender Klarheit beantwortet werden. Dieser fesselnd geschriebene Roman voller Weisheit, Spannung und Poesie, der vor Jahrtausenden spielt, doch mit einer Fülle von Bezügen zur Gegenwart überrascht, ist ein tiefes und inspirierendes Buch, das zum Nachdenken über die eigene Lebenseinstellung und Weltanschauung anregt. Ein wunderschönes Geschenkbuch in hochwertiger Halbleinenausstattung mit Lesebändchen und Innenillustrationen. Hans Kruppa, geboren 1952 in Marl, studierte Anglistik und Sport in Freiburg und unterrichtete zwei Jahre an einem Gymnasium, bevor er sich 1981 ganz dem Schreiben widmete. Er lebt als freier Schriftsteller in Bremen. Seine Gedichte und Aphorismen, Romane und Kunstmärchen, Erzählungen und Kurzgeschichten hat er in zahlreichen Büchern veröffentlicht.

von Fred Uhlman

Zwei 16jährige Jungen besuchen die gleiche exklusive Schule. Der eine, Hans Schwarz, ist der Sohn eines Arztes, der andere, Konradin von Hohenfels, entstammt einer reichen Adelsfamilie. Zwischen den beiden entspinnt sich eine innige Freundschaft. Bis ein Jahr später die Beziehung zerbricht. Die Geschichte spielt 1933 in Deutschland. (Buchdeckel verso).

von Walter Kempowski

Die Familie Kempowski in den zwanziger Jahren und in den Anfängen des HitlerreichsKarl Kempowski und seine junge Frau Grethe haben nach Ende des Ersten Weltkriegs in Rostock keinen leichten Start. Sie müssen auf eine bürgerliche Villa verzichten und sich im Arbeiterviertel einmieten. Der kleinen väterlichen Reederei setzt die wirtschaftliche Depression schwer zu. Drei Kinder werden geboren, unter ihnen auch der Autor. Seine Schulzeit fällt in die Jahre, in denen Deutschlands Verhängnis seinen Anfang nimmt. Von dieser Familie und allen, die ihren Weg kreuzen, erzählt Walter Kempowski mit der Genauigkeit, dem Humor und der leichten Ironie, wie sie nur ihm eigen sind.

von Hubert Fichte

Hubert Fichte, 1935 in Perleberg geboren, wuchs in Hamburg auf, war Schauspieler, Schafhirte und Landwirtschaftslehrling. Seit 1963 lebte Fichte als freier Schriftsteller in Hamburg. Zu seinen wichtigsten Werken zählen die Romane ›Das Waisenhaus‹ (1965), ›Die Palette‹ (1968) und ›Versuch über die Pubertät‹ (1974), die ethnopoetischen Reiseberichte ›Xango‹ (1976) und ›Petersilie‹ (1980) sowie die mehrbändige ›Geschichte der Empfindlichkeit‹ (ab 1987). Hubert Fichte starb am 8. März 1986 in Hamburg.