Im Jahr 2050 werden zwei Drittel aller Menschen in Städten leben – wie können Bewohner mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen eine friedliche Koexistenz führen? Richard Sennett stellt die Frage nach der Beziehung zwischen urbanem Planen und konkretem Leben: Wie hat sie sich historisch gewandelt? Wie kann eine offene Stadt aussehen, die geprägt ist von Vielfalt und Veränderung – und in der Bewohner Fähigkeiten zum Umgang mit Unsicherheiten entwickeln? Richard Sennett zeigt, warum wir eine Urbanistik brauchen, die eine enge Zusammenarbeit von Planern und Bewohnern einschließt und voraussetzt – und dass eine Stadt voller Widersprüche urbanes Erleben nicht einengt, sondern bereichert.
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Die offene Stadt. Eine Ethik des Bauens und Bewohnens
von Richard Sennett, Michael Bischoff
Im Jahr 2050 werden zwei Drittel aller Menschen in Städten leben – wie können Bewohner mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen eine friedliche Koexistenz führen? Richard Sennett stellt die Frage nach der Beziehung zwischen urbanem Planen und konkretem Leben: Wie hat sie sich historisch gewandelt? Wie kann eine offene Stadt aussehen, die geprägt ist von Vielfalt und Veränderung – und in der Bewohner Fähigkeiten zum Umgang mit Unsicherheiten entwickeln? Richard Sennett zeigt, warum wir eine Urbanistik brauchen, die eine enge Zusammenarbeit von Planern und Bewohnern einschließt und voraussetzt – und dass eine Stadt voller Widersprüche urbanes Erleben nicht einengt, sondern bereichert.
Aktuelle Rezensionen(1)
„Die offene Stadt“ hat mir insgesamt gut gefallen. Richard Sennett regt dazu an, Städte und das Zusammenleben in ihnen aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Besonders spannend fand ich seine Gedanken darüber, wie wichtig Offenheit, Vielfalt und Begegnungen für eine Stadt sind. An manchen Stellen war mir das Buch etwas zu theoretisch und ausführlich, wodurch sich das Lesen teilweise gezogen hat. Trotzdem waren viele Gedanken interessant und haben mich dazu gebracht, meine eigene Umgebung bewusster wahrzunehmen. Ein anspruchsvolles, aber sehr lesenswertes Buch mit vielen Denkanstößen.