Die Leuchtturmwärter
von Emma Stonex
Inspiration für den vorliegenden Roman war das dokumentierte und bislang ungeklärte Verschwinden dreier Leuchtturmwärter auf einer Insel der Äusseren Hebriden im Jahr 1900. Die Autorin - bislang nur unter Pseudonym in England publizierend - entspinnt auf Basis dieses Motivs eine sehr atmosphärische, mysteriös-geheimnisvolle Geschichte über Lügen, das Verhältnis von Realität und Einbildung, Liebe und das Übernatürliche: An Silvester 1972 wird das Verschwinden dreier Leuchtturmwärter auf Maiden Rock vor der Küste Cornwalls festgestellt. 20 Jahre später sucht ein erfolgreicher Thrillerautor im Rahmen einer Buchrecherche den Kontakt zu den hinterbliebenen Ehefrauen. Und nach all den Jahren lösen sich sozusagen Knoten. - Mittels Zeitsprüngen und Perspektivwechseln sehr spannend erzählt; der Erzählduktus (u.a. innerer Bewusstseinsstrom, fingierte Textsorten wie Briefe und Zeitungsartikel) erzeugt einen starken Sog, sodass man sich schnell in einer anderen Welt glaubt. In Grossbritannien positiv besprochen und erfolgreich. Allen und überall sehr gern empfohlen. Für Leser*innen von Sarah Waters und Sarah Perry
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Die Leuchtturmwärter
von Emma Stonex
Inspiration für den vorliegenden Roman war das dokumentierte und bislang ungeklärte Verschwinden dreier Leuchtturmwärter auf einer Insel der Äusseren Hebriden im Jahr 1900. Die Autorin - bislang nur unter Pseudonym in England publizierend - entspinnt auf Basis dieses Motivs eine sehr atmosphärische, mysteriös-geheimnisvolle Geschichte über Lügen, das Verhältnis von Realität und Einbildung, Liebe und das Übernatürliche: An Silvester 1972 wird das Verschwinden dreier Leuchtturmwärter auf Maiden Rock vor der Küste Cornwalls festgestellt. 20 Jahre später sucht ein erfolgreicher Thrillerautor im Rahmen einer Buchrecherche den Kontakt zu den hinterbliebenen Ehefrauen. Und nach all den Jahren lösen sich sozusagen Knoten. - Mittels Zeitsprüngen und Perspektivwechseln sehr spannend erzählt; der Erzählduktus (u.a. innerer Bewusstseinsstrom, fingierte Textsorten wie Briefe und Zeitungsartikel) erzeugt einen starken Sog, sodass man sich schnell in einer anderen Welt glaubt. In Grossbritannien positiv besprochen und erfolgreich. Allen und überall sehr gern empfohlen. Für Leser*innen von Sarah Waters und Sarah Perry
Aktuelle Rezensionen(3)
5 ⭐️; sehr spannend und atmosphärisch geschriebener Roman. Man lebt als Leser am bzw auf dem Leuchtturm. Die Geschichten der Männer sind abwechslungsreich und spannend zu lesen. Die Zusammenhänge sind fließend, dh am Ende ergibt sich ein passendes Gesamtbild.
"Ach, Emma, wo willst Du denn hin mit mir, was möchtest Du mir sagen?" Die wahre Geschichte der im Jahr 1900 spurlos verschwundenen Leuchtturmwärter ist Ausgangspunkt für den Roman. Drei Ehefrauen bleiben zurück und versuchen, zu verarbeiten und weiterzuleben. Aus der Perspektive der drei Männer nähert sich die Autorin dem Höhepunkt der Katastrophe. Aber sie nimmt mich leider nicht mit. Weder verstehe ich die Protagonisten noch kann ich nachempfinden, wie man sich umgeben von so viel Einsamkeit auf einem Leuchtturm fühlt, noch trägt das Geschehen über 400 Seiten. Alle Figuren sind auf ihre Art hilflos und sprachlos, vor allem die Männer sind depressiv, und stumm. Ich bin enttäuscht über den Roman, der sich dennoch gut weggelesen hat.
Review folgt!