»Liebe ist nicht, was diese Arschlöcher von Poeten einen glauben machen wollen. Die Liebe hat Zähne; sie beißen; die Wunden schließen sich nie.«Die vier besten Freunde Gordon, Chris, Teddy und Vern aus Castle Rock hören von der Leiche eines gleichaltrigen Jungen, die in der Gegend an den Bahngleisen liegen soll. Sie wagen sich auf einer abenteuerlichen Suche tief in die Wälder Maines, wo sie bei Sonnenschein und Blitz und Donner mehr über die Liebe, den Tod und die eigene Sterblichkeit erfahren, als ihnen lieb ist.»Herbst«-Geschichte aus dem Erzählband »Frühling, Sommer, Herbst und Tod«.Großartig verfilmt unter dem Titel »Stand By Me« mit Kiefer Sutherland und River Phoenix.
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Die Leiche
von Stephen King, Harro Christensen
»Liebe ist nicht, was diese Arschlöcher von Poeten einen glauben machen wollen. Die Liebe hat Zähne; sie beißen; die Wunden schließen sich nie.«Die vier besten Freunde Gordon, Chris, Teddy und Vern aus Castle Rock hören von der Leiche eines gleichaltrigen Jungen, die in der Gegend an den Bahngleisen liegen soll. Sie wagen sich auf einer abenteuerlichen Suche tief in die Wälder Maines, wo sie bei Sonnenschein und Blitz und Donner mehr über die Liebe, den Tod und die eigene Sterblichkeit erfahren, als ihnen lieb ist.»Herbst«-Geschichte aus dem Erzählband »Frühling, Sommer, Herbst und Tod«.Großartig verfilmt unter dem Titel »Stand By Me« mit Kiefer Sutherland und River Phoenix.
Aktuelle Rezensionen(5)
„The Body“ von Stephen King, ist eine wunderschön kleine Novelle über vier Freunde im Teenageralter, die sich auf machen eine Leiche zu suchen und sich anzusehen. Eine Coming of Age Geschichte voller Nostalgie, die einen gedanklich selbst in die eigene Jugend und Kindheit zurück versetzt und einen in Erinnerungen schwelgen lässt, was man selbst so angestellt hat. Trotz einiger ausführlicher und ausschweifender Beschreibungen (typisch King) wird die Geschichte über Freundschaft, Abenteuer und Zusammenhalt gradlinig erzählt, auch wenn es am Ende nur ein kurzer Rückblick war, hin zu einem Sommer den man nie vergessen wird, auch wenn Freundschaften auseinandergehen, wenn man älter wird. Hervorragend übrigens auch verfilmt von Rob Reiner unter dem Titel „Stand by Me“.
„Die Leiche“ von Stephen King hat mir insgesamt gut gefallen. Obwohl es sich um eine Kurzgeschichte handelt, steckt überraschend viel Tiefe darin. Besonders gefallen hat mir, wie stark das Thema Freundschaft und Zusammenhalt im Mittelpunkt steht. Die Dynamik zwischen den Jungs wirkt sehr echt, ihre Gespräche fühlen sich natürlich an und man merkt deutlich, dass hinter den Neckereien und Konflikten eine echte Verbindung steckt. Spannend fand ich auch, dass die Geschichte in derselben Welt beziehungsweise Zeit wie viele andere Werke von Stephen King spielt. Dadurch bekommt alles nochmal eine besondere Atmosphäre, vor allem wenn man seine Bücher kennt. Gleichzeitig merkt man, dass King hier auch persönliche Erfahrungen und Gefühle einfließen lässt, was die Geschichte nahbarer macht. Manche Gedanken und Situationen lassen sich sogar auf das eigene Leben übertragen. Ein kleines bisschen hat mir allerdings die Spannung gefehlt. Gerade wenn man Stephen King liest, erwartet man oft mehr Nervenkitzel oder dramatische Momente. Hier steht aber eher die Reise der Figuren und ihre Entwicklung im Vordergrund. Das war interessant, aber stellenweise etwas ruhiger, als ich gehofft hatte. Trotzdem ist „Die Leiche“ eine starke, emotionale Geschichte mit glaubwürdigen Charakteren und viel Herz.
Eines der besten Stephen King Bücher.
Es war mein erstes King-Buch. Da es kein richtiger Horror ist, hat es mich doch schon etwas enttäuscht. Ich muss aber sagen, dass es an einigen Stellen super lustig war. Es ist eher eine Geschichte über Jungs, die ein Kleinstadt-Abenteuer erleben, wo sie sich auf den Weg zu einer Leiche machen. Man lernt auf dem Weg viel über die Dynamiken der Gruppe, deren Ängste und Vorstellungen/Weltansichten. Zeitweise war es mir dann doch etwas zu langatmig der Weg. ;)
Ich bin wahrlich kein Stephen King Fan. Tatsächlich habe ich es mal probiert und festgestellt, ich finde keinen Zugang zu seinen Geschichten. Einzig Die Leiche hat mich interessiert. Ich liebe den Film Stand By me- Das Geheimnis eines Sommers und daher hatte ich große Lust auf die Vorlage^^ Und ich muss sagen, es hat mir auch sehr gefallen. Das hat definitiv auch mit meinen nostalgischen Gefühle zu tun. Die Geschichte ist im Grunde vor allem die einer Freundschaft, die sich nach und nach verändert, weil das im Leben eben oft so passiert. Katalysator dafür ist zwar in diesem Fall das gemeinsame Abenteuer, aber im Prinzip braucht es dafür ja oft wenig. Man lebt sich nach und nach auseinander. Wie das halt so läuft. Ich habe schon auch gemerkt, das ich den Film als Teenager sehr oft gesehen habe, denn in meinem Kopf lief er nebenbei mit.^^ Ich persönlich konnte das schwer trennen, von daher würde ich auch sagen, dass dies nicht nur an King liegt lol