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Die kleinen Lügen der Ivy Lin

von Susie Yang, Kristina Lake-Zapp

Format:Softcover

So abgründig und eindringlich wie Yellowface – das messerscharfe Psychogramm einer Frau, deren Ehrgeiz tödlich istIvy Lin ist eine ausgesprochen talentierte Lügnerin. Doch das würde niemals jemand erahnen. Ihre Lügen erlauben es Ivy, ihre ungeliebte Vergangenheit für immer hinter sich zu lassen und in ein Leben zu schlüpfen, das reicher und auch viel schöner als ihr eigenes ist. Niemand verkörpert diese Zukunft, nach der sie sich so sehr verzehrt, besser als Gideon Speyer. Und so arbeitet Ivy mit jeder Lüge darauf hin, endlich Gideons Ehefrau zu werden. Bis plötzlich ein Mann aus ihrer Vergangenheit auftaucht und ihr gesamtes Leben infrage stellt. Im Alleingang könnte er Ivys Lügengerüst ins Schwanken bringen. Dennoch kann sich Ivy ihm nicht entziehen.Für alle Fans von:•Rebecca F. Kuang und der Netflix Serie Ripley•emotionalen YA und Coming-of-Age-Geschichten•TikTok Büchern

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
496 SeitenSoftcover
Erschienen an: September 13, 2023

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.3(6 ratings)
Monika Rezension von Monika

"Die kleinen Lügen der Ivy Lin" erzählt das Leben eben dieser Titelheldin, von ihrer Geburt und frühen Kindheit in China an bis zu ihren späten 20ern. Von Armut und strengem Elternhaus geprägt fängt Ivy schon früh an zu lügen und zu stehlen, beides in dem Wunsch dazuzugehören und von ihren Mitschülern akzeptiert zu werden. Durch einen Zufall landet sie an einer Privatschule und bald fasziniert sie ihr Mitschüler Gideon, bei dem sie das Gefühl hat, sich verstellen zu müssen um gut genug für ihn zu sein. Sowohl er als auch ihr Jugendfreund Roux begleiten sie auch in ihrem Erwachsenenleben und spiegeln, so gegensätzlich wie sie sind, ihren Kampf mit sich selbst, zwischen dem, wie sie wirklich ist oder sein könnte und dem, was sie eigentlich gern wäre. Was man wissen sollte, wenn man sich für den Roman interessiert, ist, dass durchweg alle Figuren des Romans unglaublich unsympathisch, ja sogar schlechte Menschen sind. Das macht es unglaublich spannend. Beim Lesen hatte ich zwar Sympathie für Ivy, fand sie aber gleichzeitig unausstehlich. Ihre Unehrlichkeit und pathologischer Opportunismus ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, angefangen bei dem Verstecken von Gegenständen, die ihre Eltern nicht gutheißen, über das Vorgeben einer anderen Persönlichkeit, bis zum Betrug am Partner. Den Schreibstil fand ich zunächst gewöhnungsbedürftig, vor allem in den ersten beiden der insgesamt fünf Teile der Geschichte. Ich hatte das Gefühl ich würde auf Distanz gehalten, so wie Ivy ihre Mitmenschen auf Distanz hält. Bei Teil drei, etwa um die 100-Seiten-Marke änderte sich das schlagartig, ab da lernen wir auch die Erwachsene Ivy kennen. Den Plottwist am Ende, fand ich ziemlich flach, habe ihn zwar nicht kommen sehen, aber er erschien mir fast altmodisch. Trotzdem ist das Ende ein runder Abschluss der Geschichte und fügt Fäden zusammen. Empfehlen würde ich den Roman für alle, die sich gerne an der Schlechtigkeit von Menschen ergötzen und gerne darüber Grübeln, was sie an Ivys stelle anders machen würden. Vielen Dank an lovelybooks und Penguin für das Zusenden eines Leseexemplars.

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