Empfehlungen basierend auf "Die kennen keine Trauer"

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von Mickaël Brun-Arnaud

"Demenz ist eine grausame Krankheit – dieses zauberhafte Märchen nimmt ihr ein wenig den Schrecken und weckt Verständnis." - Beate Schräder, Westfälische Nachrichten

von Fredrik Sjöberg

Über einen unbekannten Künstler und die Unvorhersehbarkeit von Ruhm und Scheitern. Fredrik Sjöbergs „wunderbarer Versuch, den Zufall zu kontrollieren.“ (Aftonbladet) 1921 malte ein dänischer Künstler in Südfrankreich die Kusinen Hanna und Lillan Adler. Auf der Spur des Gemäldes und seines Schöpfers Anton Dich, „einzigartig abwesend in allem, was Kunstgeschichte heißt“, findet Sjöberg einen ganzen Schatz an nie erzählten, miteinander verwobenen Geschichten, die fröhlich oder nachdenklich, aber immer klüger machen. Über die unabhängigen Frauen der Familie Adler, Anton Dichs Freundschaft mit Modigliani, die Würgefeigen in Bordighera, einen Karton voller Briefe und den Kater Kanabriel, der eines Tages verschwand. Aber, so schreibt Sjöberg, „ich wundere mich schon lange nicht mehr. Der Zufall, dieser zerstreute Hallodri, ist des Sammlers bester Freund“.

von Fjodor Dostojewskij

In den »Aufzeichnungen aus dem Kellerloch« von Nietzsche als »wahrer Geniestreich der Psychologie« bezeichnet - stellt sich ein kranker, verbitterter »Einzelner«, der seine Existenz in einer erbärmlichen Petersburger Kellerwohnung fristet, gegen die von der Utopie des »Kristallpalastes« und des kollektiven Glücks beherrschte fortschrittsgläubige Ideologie eines Jahrhunderts, verteidigt das Recht auf Freiheit gegen das Diktat einer alles beherrschenden »Vernunft«.

von Erich Kästner

Een Jong Begaafde Letterkundige Weet Zijn Weg Niet Meer Te Vinden In De Volkomen Ontredderde Toestand Van Duitsland Na De Eerste Wereldoorlog.

von Friedrich Torberg

»Ein nobles, schönes, lustiges, trauriges Buch. Eine kleine Recherche der verlorenen Zeit, das Panorama einer gewitzten und geistesgegenwärtigen Menschlichkeit.« Dieter Hildebrandt in Die Zeit

von Hans Kruppa

Ein zutiefst weiser Roman China im 3. Jahrhundert vor unserer Zeit: Als der bedeutende Philosoph Tschuang Tse von einem Spaziergang nach Hause kommt, erwartet ihn ein junger Mann mit dem Befehl, ihn zu töten. Doch Tschuang Tse zeigt nicht die geringste Angst vor dem Tod. Die schicksalhafte Begegnung mit dem Weisen verwandelt den vermeintlichen Attentäter von Grund auf und ebnet ihm den Weg zu seinem wahren Selbst - und zu der Liebe, die eine junge Frau mit einer geheimnisvollen Gabe in ihm erweckt. Die beiden Männer begeben sich auf eine ereignisreiche Reise, in deren Verlauf wesentliche Lebensfragen gestellt und mit faszinierender Klarheit beantwortet werden. Dieser fesselnd geschriebene Roman voller Weisheit, Spannung und Poesie, der vor Jahrtausenden spielt, doch mit einer Fülle von Bezügen zur Gegenwart überrascht, ist ein tiefes und inspirierendes Buch, das zum Nachdenken über die eigene Lebenseinstellung und Weltanschauung anregt. Ein wunderschönes Geschenkbuch in hochwertiger Halbleinenausstattung mit Lesebändchen und Innenillustrationen. Hans Kruppa, geboren 1952 in Marl, studierte Anglistik und Sport in Freiburg und unterrichtete zwei Jahre an einem Gymnasium, bevor er sich 1981 ganz dem Schreiben widmete. Er lebt als freier Schriftsteller in Bremen. Seine Gedichte und Aphorismen, Romane und Kunstmärchen, Erzählungen und Kurzgeschichten hat er in zahlreichen Büchern veröffentlicht.

von Hans Fallada

Rudolf Ditzen alias HANS FALLADA (1893 Greifswald – 1947 Berlin), zwischen 1915 und 1925 Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, zwischen 1928 und 1931 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter, 1920 Roman-Debüt mit »Der junge Goedeschal«. Der vielfach übersetzte Roman »Kleiner Mann – was nun?« (1932) macht Fallada weltbekannt. Sein letztes Buch, »Jeder stirbt für sich allein« (1947), avancierte rund sechzig Jahre nach Erscheinen zum internationalen Bestseller. Weitere Werke u. a.: »Bauern, Bonzen und Bomben« (1931), »Wer einmal aus dem Blechnapf frißt« (1934), »Wolf unter Wölfen« (1937), »Der eiserne Gustav« (1938).

von Thomas Bernhard

Nachrichten von der LebensgrenzebrbrDurch eine schwere Lungenkrankheit wird Thomas Bernhard, nicht einmal achtzehnjauml;hrig, aus seinem Leben gerissen. Sein Kouml;rper zwingt ihn in die Isolation der Krankenhaussauml;le, in die Gesellschaft der gerade noch Lebenden. Seine letzte Station ist das Badezimmer, aus dem nur die Toten wieder herauskommen. Dort weiszlig; er plouml;tzlich, dass er nicht aufhouml;ren darf zu atmen, dass er leben will.

von Dylan Thomas

»Wir erleben diese walisische Stadt Llareggub, ihre Einwohner und ihre Selbstbekenntnisse als ein poetisches Werk, dessen Beschwörung und Provokation sich bei jeder Begegnung wiederholen.« – Hans Bender

von Lew Tolstoj

Tolstoj stellt den Menschen in Lebenssituationen dar, in denen dieser die oft schwere Entscheidung treffen muß, auf sein persönliches Wohl zugunsten der allgemeinen Menschenliebe zu verzichten und selbst an dem erbittertsten Feind keine Vergeltung zu üben. Tolstojs Erzählungen wollen nicht belehren, sie zeigen die Möglichkeit, wie der Mensch durch die Liebe der Selbstvernichtung entgeht.