Empfehlungen basierend auf "Die Königin der Seidenstraße"
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von Felix Francis
Die Jockette Clare Shillingford stürzt nach einem manipulierten Pferderennen vom Balkon eines Londoner Hotels. Ihr verzweifelter Zwillingsbruder Mark glaubt nicht an Selbstmord und beginnt auf eigene Faust in der Rennsportszene zu ermitteln.
von Sabine Weigand
Sie ist die Königin des Mittelalters: Eleonore von Aquitanien, bewundert, verleumdet, legendenumwoben. 1137 heiratet Eleonore, die schönste Frau ihrer Zeit, den König von Frankreich. Doch die Ehe scheitert. Eleonore tut das Unerhörte: sie lässt sich scheiden. Während ihr Name überall in den Schmutz gezogen wird, heiratet sie erneut: Henry Plantagenet, den König von England. Mit ihm regiert sie, steht im Zenit ihrer Macht. Doch wie soll sie handeln, als Henry sie betrügt? Wird sie aus Rache ihre Söhne zur Rebellion anstacheln und alles aufs Spiel setzen – auch ihr eigenes Leben? Erfolgsautorin Sabine Weigand lässt Eleonore selbst ihr Leben erzählen, das größer ist als jeder Roman.
von Antonia Brauer
Band eins einer wunderschön geschriebenen Saga, die von schwerer Arbeit und Verzicht erzählt. Lesen!
von Ellin Carsta
Schwierige Entscheidungen warten auf die Familien von Falkenbach und Lehmann.Der neue historische Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Ellin Carsta.Bernried am Starnberger See, 1940: Wilhelmine von Falkenbach zieht für einige Zeit nach München und findet dort die Möglichkeit, direktere Kontakte zu wichtigen Personen aus der Widerstandsbewegung zu knüpfen. Außerdem wartet das Springreiten des Lebens mit ihrem geliebten Pferd His Highness auf sie: Paul-Friedrich von Falkenbach musste sich auf eine Wette mit einem NSDAP-Funktionär einlassen, der Gewinner wird das Pferd des Gegners behalten. Doch das ist nicht die einzige Aufregung für Paul-Friedrich, Wilhelm Lehmann vertraut ihm ein schreckliches Familiengeheimnis an, das er erst mal verdauen muss.Gustav von Falkenbach hilft seiner Frau dabei, ein gesundes Baby zur Welt zu bringen. Aber er kann nicht aufhören, an die Kinder im Sanatorium zu denken, in dem er arbeitet, und wird vor eine äußerst schwere Entscheidung gestellt.
von Sabine Weigand
Regentin, Rebellin, Heilige: wer war Elisabeth von Thüringen wirklich? Sabine Weigands erfolgreicher Roman um die berühmteste Frau des deutschen Mittelalters. Seit ihrer Kindheit ist die junge Adlige Gisa die Vertraute von Elisabeth, der Landgräfin von Thüringen. Sie weiß, wie zerrissen Elisabeth ist zwischen ihrer Liebe zum machtbewussten Landgrafen Ludwig und ihrer Suche nach einem gottgefälligen, einfachen Leben. Gisa erlebt, wie Elisabeth gegen den Hof aufbegehrt, welche Unruhe ihre Spenden, ihre Fürsorge für die Armen auslöst. Sie sieht auch, wie der jüngere Bruder des Landgrafen mit unzufriedenen Adligen paktiert und sie gegen den Stauferkaiser Friedrich II. aufbringen will. Gisas drückendstes Geheimnis dreht sich um die verbotenen Treffen einer Ketzersekte, die sie belauscht hat. Als Elisabeth 1226 dem fanatischen Inquisitor Konrad von Marburg begegnet und ihr Leben radikal strengsten Glaubensregeln unterwirft, gerät Gisas Welt völlig aus den Fugen. Wie weit kann sie Elisabeth zur Seite stehen, ohne selbst unterzugehen?
von Ellin Carsta
Das neue Abenteuer um die mutige Heilerin Madlen von Beyenburg aus der Feder von Bestsellerautorin Ellin Carsta.Worms 1414: Sie sind die bekanntesten Medici ihrer Zeit: Madlen und Franz von Beyenburg kümmern sich hingebungsvoll um ihre Patienten und können deren Leid oft lindern, auch wenn gegen viele Krankheiten ihrer Zeit noch kein Kraut gewachsen ist. Nur mit dem Neubau ihres Hospitals geht es zu langsam voran und die beengten Verhältnisse für die Patienten und die Familie kosten Madlen viel Kraft.Da schickt der Erzbischof von Köln nach ihr. Über ein Vierteljahrhundert ist er Madlen ein kluger und warmherziger Freund gewesen, doch der alte Mann spürt, dass seine Zeit gekommen ist. Mit Madlen an seiner Seite und als Zeugin will er wichtige Angelegenheiten ordnen und seine Nachfolge regeln. Sie ahnt nicht, dass ihr letzter Freundschaftsdienst für den Erzbischof sie in große Bedrängnis bringen wird …
von Simon Sebag Montefiore
Die vielleicht größte Romanze der Geschichte Katharina die Große war eine Frau von berüchtigter Leidenschaft, politischer Brillanz und faszinierendem Charme. Fürst Potemkin – ein gut aussehender Lebemann und äußerst gewandter Politiker - war die Liebe ihres Lebens, heimlicher Gemahl und Mitherrscher. Kein anderer nahm so großen Einfluss auf ihre politischen Entscheidungen wie er. Obgleich es nicht an Differenzen zwischen Katharina und Potemkin mangelte, er Affären mit seinen hübschen Nichten hatte und sie mit ihren Günstlingen, hörten sie nie auf, einander zu lieben. Simon Sebag Montefiore hat Zugang zu bisher unbekannten und unveröffentlichten Dokumenten gefunden, er hat die intimen Briefe der Kaiserin und des Fürsten gelesen. Nur so konnte er diese faszinierende Geschichte von Liebe und Macht in all ihren Dimensionen ans Licht bringen und Potemkin den zentralen Platz in der russischen Geschichte zuweisen, der ihm zusteht. Eine wundervolle Biographie voller Details und literarischem Flair.
von Klaus Kordon
Immer wieder wirft August Jacobi kleine Steinchen an Nellys Fenster in der Berliner Grünstraße. Drinnen brennt noch Licht, vermutlich Nellys Petroleumlampe, und der Gymnasiast lässt nicht locker, bis seine geliebte Freundin das Fenster öffnet. Denn es ist Krieg zwischen Deutschland und Frankreich in diesem Schicksalsjahr 1870, in dem Otto von Bismarck die deutsche Einheit unter Preußens Führung will. August muss noch nicht mit in den Krieg, er ist zu jung. Aber er will sich, wie viele seiner Klasse, freiwillig melden, und Nelly hält ihn nicht zurück, sondern ist stolz auf ihn. Deutschland ist im Kriegsfieber, und so geht August an eine Front, die ihn für immer verändert. Fünf Finger hat die Hand, und fünf Mitglieder hat die Familie von August Jacobi. Bis der Krieg und die emotionalen, mit Politik verknüpften Wirren der Zeit sie auseinander reißen und am Ende nichts mehr so ist, wie es war.Fünf Finger hat die Hand ist der zweite Teil einer Trilogie (1848) über die Anfänge der Demokratiebewegung in Deutschland aus der Feder des renommierten Jugendbuchautors Klaus Kordon. Kordon hat also eine Botschaft, und es ist schön zu lesen, dass ihn dieser Idealismus nicht zu einem platten Buch mit erhobenem Zeigefinger inspiriert hat, sondern zu einem imposanten Familienepos, in dem sich Welt- und Privatgeschichte auf eindringliche -- und überaus glaubwürdige -- Art und Weise mischen. Als besondere Zugabe hat Kordon für seinen Band ein ausführliches, sehr subjektiv geprägtes Nachwort geschrieben, das die geschichtlichen Ereignisse nicht an Hand der Fiktion, sondern an Hand der Fakten noch einmal kritisch beleuchtet. Da bekommt man dann die Ereignisse rund um den deutsch-französischen Krieg noch einmal aufgeschlüsselt. Die Biographie der wichtigsten historischen Persönlichkeiten beschreibt ein Glossar. So macht Geschichtsunterricht richtig Spaß. Ab zwölf Jahre. --Stefan Kellerer