Empfehlungen basierend auf "Die Jahrhundert Saga"
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von Thomas Kielinger
4. Aufl., Beck, Mnchen, 2015. 400 Seiten mit einigen graphischen Darstellungen, Pappband mit Schutzumschlag -Sehr gutes Exemplar-
von Ian Kershaw
In der Endphase des Zweiten Weltkriegs gleich das Leben in Deutschland einem Alptraum, die Städte lagen in Trümmern, Millionen von Menschen waren tot. Warum kämpften die Deutschen bis zum bitteren Ende weiter?Ian Kershaw schildert die letzten Monate des „Dritter Reiches“ vom Attentat auf Hitler im Juli 1944 bis zur Kapitulation im Mai 1945, und zeichnet dabei meisterhaft das Räderwerk nach, das das nationalsozialistische Herrschaftssystem bis zum Schluss in Gang hielt.
von Edlef Köppen
Heeresbericht" schildert den wahnwitzigen Weg des Studenten Adolf Reisiger dessen anfängliche Kriegsbegeisterung im Fronterlebnis der Erkenntnis weichen muß, daß Krieg "befohlener Mord" ist. Erst in der Spätphase der Weimarer Republik veröffentlicht, von den Nazis verboten, viele Jahre nicht lieferbar, ist "Heeresbericht" als eine der bedeutendsten literarischen Verarbeitungen des Ersten Weltkriegs neu zu entdecken.
von Jörn Leonhard
„Dieses Buch ist ein Meisterwerk – elegant geschrieben, klar in der Analyse und vielschichtig in der Perspektive. Eine maßgebliche neue Deutung des Ersten Weltkriegs und eine fesselnde Lektüre.“ Christopher Clark, Autor von „Die Schlafwandler“ Jörn Leonhards grandiose Synthese entfaltet ein beeindruckendes Panorama. Sie zeigt, wie die Welt in den Krieg hineinging und wie sie aus ihm als eine völlig andere wieder herauskam. Sie nimmt nicht nur die Staaten und Nationen in den Blick, sondern auch die Imperien in Europa und weit darüber hinaus. Sie beschreibt die dynamische Veränderung der Handlungsspielräume, die rasanten militärischen Entwicklungen und die immer rascheren Wandlungen der Kriegsgesellschaften. Und sie lässt die Erfahrungen ganz unterschiedlicher Zeitgenossen wieder lebendig werden: von Militärs, Politikern und Schriftstellern, Männern und Frauen, Soldaten und Arbeitern. Doch die Gewalterfahrungen des Weltkrieges endeten nicht mit den Friedensverträgen nach 1918, sondern setzten sich in Europa und der ganzen Welt im Namen neuer Ordnungsvorstellungen und radikaler Ideologien fort – so als wäre damals die Büchse der Pandora geöffnet worden, jenes Schreckensgefäß der antiken Mythologie, aus dem alle Übel der Welt entwichen, als man gegen den Rat der Götter seinen Deckel hob.
von Michael Wildt
Deutschland zwischen 1918 und 1945 – ein Zeitraum von knapp dreißig Jahren, in dem gleich zweimal für Millionen Menschen eine «neue Zeit» anbricht: 1918 nach dem Ende des verlorenen Ersten Weltkriegs und 1933 mit der Machtübernahme durch Adolf Hitler. Als eine «zerborstene Zeit» schildert Michael Wildt diese Jahre in seiner atmosphärisch dichten Darstellung, die die Ereignisstränge der «großen» Geschichte mit den Erfahrungen und Lebenswelten der Zeitgenossen verbindet.Die Straßen Berlins in den Tagen der Novemberrevolution, das Ruhrgebiet 1923 während des Einmarschs der französischen Truppen, Varieté-Shows, die schwarze Community in Deutschland, Lemberg 1941 und Hamburg beim Bombenangriff am Altjahrsabend 1944 – das sind nur einige der Orte, an die Michael Wildt uns in seinem neuen Buch mitnimmt. Es entführt uns in Hinterhöfe, private Heime und Baracken, und es lässt Zeitzeugen wie Käthe Kollwitz und Victor Klemperer, aber auch den unbekannten katholischen Gastwirt oder die national gesinnte Lehrerin zu Wort kommen. Kein anderes Werk hat bislang das «oben» und das «unten» der Geschichte so intensiv in eine kollektive Erzählung überführt wie dieses eindrucksvolle Panorama Deutschlands und der Deutschen im «Zeitalter der Extreme».
von Thomas Kielinger
Als Winston Churchill 25 Jahre alt war, hatte er Kriege auf drei Kontinenten erlebt, fünf Bücher geschrieben und einen Sitz im britischen Unterhaus gewonnen. Als er 60 war, galt er politisch als gescheiterter Mann. Doch dann kam mit dem Zweiten Weltkrieg Churchills größte Stunde. Als Premierminister leistete er den entscheidenden Widerstand gegen Hitler-Deutschland und führte sein Land bis zum siegreichen Kriegsende."Wir sind doch alle Würmer. Aber ich glaube, ich bin ein Glühwurm", hat Winston Churchill (1874–1965) in jungen Jahren einmal verkündet. Kaum einer besaß so reiche Talente, um solchen Ehrgeiz zu befriedigen. Churchill kämpfte als Soldat in Englands Kolonialkriegen, wurde als Kriegskorrespondent und Kriegsabenteurer berühmt, bekleidete im Laufe seines Lebens fast jeden Ministerposten seines Landes und wurde zwei Mal Premierminister. Daneben war er ein anerkannter Maler, ein begeisternder Redner und ein begnadeter Schriftsteller – der einzige Staatsmann, der je den Nobelpreis für Literatur erhielt. Dabei konnte er gleichermaßen inspirieren wie irritieren: als radikaler Sozialreformer und als Imperialist alter Schule, als entschlossener Krieger und als Vordenker einer friedlichen Welt nach den Weltkriegen. Thomas Kielinger erzählt das fesselnde Leben dieser Jahrhundertgestalt mit kritischer Bewunderung und narrativem Glanz.
von Léon Werth
Was für ein faszinierendes Buch! Das Tagebuch von Léon Werth [...] gehört zu den großartigen Entdeckungen in diesem Bücherherbst.
von Walter Kempowski
Ein einzigartiges Zeitzeugnis von einem der großen Autoren der NachkriegszeitDer Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 war der Anfang vom Ende des Hitler-Regimes. Zwischen Berlin und Moskau starben mehr Menschen als an allen anderen Fronten des 2. Weltkrieges. Walter Kempowski hat in seinem einbändigen Werk »Das Echolot – Barbarossa ´41« Dokumente von russischer und deutscher Seite aus jener Zeit zu einer bewegenden Collage verwoben. So zeichnet das Buch ein zeitloses Mosaik des Krieges und ist in seiner Eindringlichkeit berührend und erschütternd zugleich.
von von Suttner Bertha
Mit diesem Buch erinnern wir an die großen Schriftsteller, deren Bücher der Verbrennung durch die Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind. Adolf Hitler wollte erreichen, dass die Werke dieser Autoren in Vergessenheit geraten. Fast wäre es ihm gelungen, denn in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg hat niemand mehr Notiz genommen von den Büchern und den Schriftstellern, die einst die Gesellschaft prägten. Zu Ehren dieser großartigen Autorinnen und Autoren und gegen das Vergessen veröffentlichen wir dieses Buch, das bis heute nicht an Bedeutung verloren hat. Rodja Smolny Verleger
von Phillip M. Hoose
Die Deutschen belächeln Dänemark als ihre »Schlagsahnefront«, weil das Land sich 1940 kampflos ergibt und kaum widersetzt. Doch damit will sich der 14-jährige Knud nicht abfinden. Er gründet den Churchill Club, eine Gruppe Jungs, die sich auf ihren Fahrrädern aufmacht, um die Nazis zu sabotieren: Sie verdrehen Schilder, zerschneiden Stromleitungen und schmieren Parolen an Häuserwände. Was mit einfachen Streichen beginnt, entwickelt sich zu einem gefährlichen Abenteuer. Die Jungs gehen immer strategischer vor, stehlen Waffen und zerstören deutsche Fahrzeuge. Für ihre Prinzipien setzen sie ihr Leben aufs Spiel und ahnen nicht, dass ihre Taten später den Widerstand im ganzen Land entfachen