Empfehlungen basierend auf "Die Jahre unserer Freundschaft"

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von Jane Crilly

Großbritannien 1938. Für die junge Rose Blake ist Wimbledon der Ort, an dem ihr größter Traum in Erfüllung gehen könnte. Doch die Zeit ist nicht reif: Wenn es nach ihren Eltern geht, und in der Regel geht es nach ihren Eltern, soll Rose eine gute Ehefrau werden und keine Profi-Tennisspielerin. Für Henry Evans ist Wimbledon der Ort, an dem er und Rose sich so nah gekommen sind wie nirgendwo sonst. Denn die beiden Teenager trennen Welten: Rose, Tochter aus besserem Hause, spielt Chopin auf dem Klavier und lernt Französisch, Henry, dessen Mutter viel zu früh verstorben ist, gehört zum Hauspersonal: Er wohnt nur auf dem Anwesen, weil sein Vater bei Familie Blake als Gärtner angeheuert hat. Und doch führt das Leben Rose und Henry zusammen. Er darf ihr Balljunge sein, sie bringt ihm Tennis bei, er nimmt sie auf seinem Fahrrad mit. Sie freunden sich an, sie verlieben sich. Bis der Krieg sie schmerzlich trennt. Henry geht den für ihn einzig denkbaren Weg: Er wird der Gärtner von Wimbledon - und bleibt es fünfzig Jahre lang. Immer in der Hoffnung, dass auch Rose eines Tages zurückkehren wird …

von Rebecca Gablé

"Etwas Furchtbares war in Gang gekommen, das nicht nur seine Familie betraf, sondern ebenso den König, das Haus Lancaster und ganz England. Ihnen allen schien der Blutmond." England 1413: Als der dreizehnjährige John of Waringham fürchten muss, von seinem Vater in eine kirchliche Laufbahn gedrängt zu werden, reißt er aus und macht sich auf den Weg nach Westminster. Dort begegnet er König Harry und wird an dessen Seite schon jung zum Ritter und Kriegshelden. Doch Harrys plötzlicher Tod stürzt England in eine tiefe Krise, denn sein Sohn und Thronfolger ist gerade acht Monate alt ...

von Evelyn Waugh

Charles Ryder befreundet sich in Oxford mit Sebastian Flyte und widmet fortan sein Studium mehr den Drinks als den Büchern. Als Sebastian ihn nach Brideshead in sein prächtiges Zuhause einlädt, ist Charles fasziniert von der exzentrischen aristokratischen Familie, die ihn schon bald als einen der Ihren behandelt. Doch nach und nach erkennt er die Kluft, die ihn von den Flytes trennt: Sie sind geprägt von einer Moral, in der sich Pflichtgefühl und Begehren, Glaube und Glück im Wege stehen. Halb Beteiligter, halb Chronist, erzählt Charles Ryder von seinen Besuchen in Brideshead, von einer trügerisch leuchtenden, scheinbar unbekümmerten Welt – die schließlich unterging und nichts als verbrannte Erde zurückließ.

von Jane Aiven

Der neue Roman über das Leben im Zirkus Rosso: Rosas bewegende Lebensgeschichte zwischen den grünen Hügeln Irlands und bunten Zirkuslichtern.»Ein Traum bleibt so lange ein Traum, bis man sich entscheidet, ihn Wirklichkeit werden zu lassen.«Irland, 1970: Die junge Rosa führt mit ihrer Zwillingsschwester Eireen den Blumenladen ihrer verstorbenen Großmutter. Insgeheim sehnt sie sich jedoch nach einem Leben als Tänzerin und nach großen Bühnen. Von Eireen fühlt sie sich zunehmend eingeengt.Als sie den Artisten Enes trifft, spürt sie sofort eine Verbindung zu ihm. Nach einem heftigen Streit mit Eireen fasst sie den Entschluss, ihren Traum zu leben und Enes zu folgen. Doch im Zirkus hat sie es erst einmal schwer, denn nicht jeder ist von ihrer Beziehung zu ihm begeistert. Und dann taucht Eireen auf und offenbart etwas, das alles verändert …

von Valerie Wilson Wesley

>Gediegene Unterhaltung. Die Heldin ist keine Superfrau, sondern eine glaubwürdige Persönlichkeit mit Witz und Verstand. Ironische Seitenhiebe auf die amerikanische Gesellschaft und die geglückte Übersetzung runden einen Krimi ab, der für vergnügliche Lesestunden sorgen wird.

von Madeline Martin

»Berührend«

von Donna Douglas

London, 1914. Die Schwesternschülerinnen Sadie, Anna, Eleanor u.a. beginnen aufgeregt ihren ersten Tag am ehrwürdigen Nightingale Hospital. Sie werden schnell in den Alltag und bald in das Unheil des Ersten Weltkrieges geworfen. Jede der Mädchen bringt seine Vergangenheit mit, die Elternhäuser kommen aus den unterschiedlichsten Verhältnissen. Auch die angehende Ärztin Kate, eine der ersten Medizinstudentinnen, kämpft um Anerkennung. Der 10. Band der erfolgreichen Serie beginnt zeitlich nicht etwa im Anschluss an den 9. Band um 1946 (zuletzt "Ein Weihnachtstraum wird wahr"), sondern springt an den Beginn des 1. Weltkriegs 1914. Hier setzt Donna Douglas ihre gesammelte schriftstellerische Erfahrung ein und zaubert im vertrauten Sujet neue Szenerien, prototypische Charaktere und signifikante Zeitgeschichte hervor. Eklatant beschreibt sie den Deutschenhass, aber auch den Zusammenhalt von Familie und tragische Soldatenschicksale. Mit berührenden Szenen lässt sie die Leser*innen an den Familientischen sitzen und beobachten. Wieder spannend, bewegend, historisch aufhellend, gerne empfohlen.

von Sara MacDonald

Eine wunderschöne Gallionsfigur zierte eins die Lady Isabella - Bildnis einer unerreichten Liebe aus vergangenen Zeiten. Als Mark und Gabrielle versuchen, das Leben der wahren Isabella zu verfolgen, entdecken sie nicht nur eine unendlich tragische Geschichte. Sie müssen plötzlich selbst in eine ungewisse Zukunft aufbrechen ...Die bewegende Geschichte zweier Frauen - ein Roman über Liebe, Verführung, Leidenschaft und gebrochene Herzen.

von Rosanna Pike

Die erste Regel des Landstreicherlebens: Bleib nicht zu lange an einem Ort, sonst fällt es den Mistkerlen auf. Tibb Ingleby hat nichts: kein Zuhause, keine Familie, niemanden, der sie beschützt – nur die Regeln, die ihre Mutter sie gelehrt hat. Als junge Vagabundin trickst sie sich durchs Leben, naiv, aber alles andere als dumm; furchtlos, aber mit einer gehörigen Portion Misstrauen gegenüber der Welt, allen voran den Männern darin. Doch auf ihrem Weg durch die Wälder und Felder des spätmittelalterlichen England trifft sie nicht zuletzt auf ebenso verlorene wie liebenswerte Außenseiter, Ausreißer und Schausteller. Tibb lernt, dass ein Zuhause nicht unbedingt ein Dach über dem Kopf bedeutet. Und endlich nicht mehr allein, wagt sie ihre bisher größte Schwindelei. Pikes Debütroman ist unglaublich originell, frech und gleichzeitig so tief bewegend wie zeitlos.

von Fannie Flagg

Elmwood Springs, Missouri, 1945-2000: In der idyllischen kleinen Stadt ist die Welt noch in Ordnung. Fannie Flagg ist es wieder gelungen, Figuren zu erschaffen, die dem Leser ans Herz wachsen. Sie macht den Leser neugierig auf das bunte Kaleidoskop der Sorgen und Freuden, das diese durchleben. Im Mittelpunkt steht die Familie Smith: Mutter Dorothy versorgt die Bewohner der näheren Umgebung mittels ihrer Radioshow mit dem neuesten Klatsch und leckeren Rezepten. Doc Smith gehört der einzige Drugstore am Ort, und er erfährt in seiner Funktion als Apotheker mehr über die Geheimnisse der Nachbarn, als ihm lieb ist. Teenagertochter Anna Lee wird langsam erwachsen - was natürlich einige Probleme mit sich bringt - und der 10-jährige Bobby hält alle mit seinen Streichen in Atem.