Die Gabe
von Suzumi Suzuki
Eine kleine Wohnung im Rotlichtviertel Tokios. Eine Schriftstellerin will ein letztes Gedicht schreiben. Weil ihr das im Krankenhaus nicht gelingt, ist sie zu ihrer Tochter gezogen, die als Hostess in einem Nachtclub ein ganz anderes Leben führt als sie selbst. Suzumi Suzuki, eine der prägnantesten Stimmen der japanischen Gegenwartsliteratur, erzählt die Geschichte einer schwierigen Beziehung, der zwischen einer Mutter und einer Tochter, zwischen zwei Frauen mit ganz unterschiedlichen Verständnissen von weiblicher Selbstermächtigung, Liebe und Gewalt. Unter der glasklaren Oberfläche dieses Romans sind die Abgründe allgegenwärtig und führen unweigerlich zu der Frage: Was sind wir bereit zu geben für die Menschen, die wir lieben? Und was tun wir für uns selbst?
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Die Gabe
von Suzumi Suzuki
Eine kleine Wohnung im Rotlichtviertel Tokios. Eine Schriftstellerin will ein letztes Gedicht schreiben. Weil ihr das im Krankenhaus nicht gelingt, ist sie zu ihrer Tochter gezogen, die als Hostess in einem Nachtclub ein ganz anderes Leben führt als sie selbst. Suzumi Suzuki, eine der prägnantesten Stimmen der japanischen Gegenwartsliteratur, erzählt die Geschichte einer schwierigen Beziehung, der zwischen einer Mutter und einer Tochter, zwischen zwei Frauen mit ganz unterschiedlichen Verständnissen von weiblicher Selbstermächtigung, Liebe und Gewalt. Unter der glasklaren Oberfläche dieses Romans sind die Abgründe allgegenwärtig und führen unweigerlich zu der Frage: Was sind wir bereit zu geben für die Menschen, die wir lieben? Und was tun wir für uns selbst?
Aktuelle Rezensionen(3)
Dieses Buch als feministisch zu beschreiben finde ich wirklich fehlleitend. Ich habe lange keine Prosa mehr gelesen, in der ein so konservatives Körper- und Männlichkeitsbild gezeichnet wurde. Klar könnte man sagen, dass das den Status quo der japanischen Gesellschaft abbilden soll und eine Kritik an diesem darstellt. Aber ohne jegliche Art von Einordnung ist das einfach nur eine Reproduktion dieser Gesellschaftsbilder und kann sehr leicht unkritisch gelesen werden, was irgendwie das Gegenteil von feministisch ist. Auch sonst hat mich das Buch wenig überzeugt und angesichts des vielversprechenden Klappentextes bin ich sehr enttäuscht. Man bekommt kaum bis keine Einblicke in das Leben einer Sexarbeiterin, was ich sehr schade finde, da ich eine feministische Innenperspektive auf Sexarbeit sehr gern gelesen hätte. Darüber hinaus ist der Sprachstil sehr nüchtern, hauptsächlich finden objektive Beschreibungen von Handlungen statt. Zurück bleibt hauptsächlich der fade Beigeschmack, dass Feminismus hier einfach nur als Marketing-Buzzword verwendet wurde.
Pro: – Einblick in das Leben einer namenlosen Sexarbeiterin, die aus prekären Verhältnissen stammt – Fokus auf eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung Contra: – viele lange, verschachtelte Sätze – sehr nüchterne Erzählweise, wodurch mich die Geschichte emotional nicht gepackt hat – Protagonistin ist schwer greifbar → ihre Beweggründe und Handlungen sind oft schwer nachzuvollziehen – häufig verwirrend, da Hintergrundinformationen fehlen → zusätzliche Perspektive der Mutter wäre sinnvoll gewesen – fehlende Triggerwarnung trotz Themen wie Suizid, Drogenkonsum, Gewalt und Tod
kurze japanische erzählung. lieb ich ja. einige unvorhersehbare wendungen, die einen fesseln und erstaunen. ganz großes kino als snack.