Empfehlungen basierend auf "Die Entdeckung der Langsamkeit. Geschenkausgabe."
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von Erich Scheurmann
Erich Scheurmann lebte ein Jahr auf der Insel Samoa und schrieb die Reden des Südseehäuptlings Tuiavii nieder. Tuiavii erzählt von seinen Reisen in Europa und beschreibt die verschiedenen Lebensweisen und Einstellungen der Europäer. Nie haben wir uns in derselben gnadenlosen Klarheit beobachtet gefühlt, mit der uns der Südseehäuptling Tuiavii entlarvt. Gut also, wenn wir mit dem Häuptling lernen, über uns selbst zu lachen und nachzudenken. Das bereits 1920 erschienene Buch hält dem 'zivilisierten Mitmenschen' einen Spiegel vor, in dem wir uns auch heute noch erkennen können.
von John Irving
70. Geburtstag von John Irving am 2. März 2012 Der Roman, der Irving über Nacht weltberühmt machte, jetzt für seine Fans in einer einmalig schönen Leinenausgabe"
von Antonio Tabucchi
Die Geschichte eines Sommers im Jahre 1938, die Geschichte des unscheinbaren Lissabonner Kulturredakteurs Pereira, der ganz unversehens zum Helden wird...
von W. Somerset Maugham
Als Gegenstück zu Heldenverehrung und Geniekult erzählt Maugham die psychologische Biographie eines Genies: Charles Strickland, 17 Jahre lang Börsenmakler und makelloser Familienvater, verläßt Beruf, Frau, Kinder, Stellung und Besitz, um Maler zu werden. Kunsthändler entdecken auf Tahiti, seiner letzten Lebensstation, sein Genie und machen das Geschäft.
von Anton Cechov
»Die Steppe erzählt die Geschichte des neunjährigen Egoruska, der von seiner Mutter ans ferne Gymnasium geschickt wird. Was als alltägliche Reise fahrender Händler über Hügel und langgestreckte Weiten beginnt, das verdichtet Cechov zu einer Hymne auf den Menschen im Angesicht von Flora und Fauna zu einem stimmgewaltigen Hohen Lied auf Werden und Vergehen. Ein in seinem erzählerischen Reichtum mitreißendes Prosa-Poem.«
von Bachtyar Ali
Als man dem kleinen Dschaladat die Flöte zum ersten Mal in die Hand drückt, entlockt er ihr Klänge, die alle verzaubern. Im Krieg muss er in einer namenlosen Stadt der Bordelle all seine Kunst wieder verlernen. Ein rätselhaftes Mädchen beschützt ihn und führt ihn auf einen Weg in die Tiefen seines Landes, der unsere Vorstellungskraft übersteigt.
von Carlo Levi
Die große literarische Dokumentation des italienischen Südens – ein Klassiker des italienischen Neorealismus.
von Georges Perec
In der winzigen Pariser Mansarde klingelt wie jeden Morgen der Wecker. Heute gälte es, das Examen anzutreten – doch der junge Mann steht nicht auf. Er beschließt, an diesem Leben, das ihm nichts mehr zu geben hat, keinen Anteil mehr zu nehmen. Während über den Dächern von Paris die Sommerhitze brütet, überlässt er sich einem gefährlichen Selbstexperiment. Georges Perecs drittes Buch ist die Geschichte einer radikalen Verweigerung. Noch vor der Oulipo-Zeit entstanden, ist dieser ganz in der Du-Perspektive geschriebene Roman eine Meditation über den Stillstand, eine Etüde über die Leere. Die brüchige Schönheit, die Perec der Selbstisolation verleiht, und die außergewöhnliche literarische Qualität machen »Ein Mann der schläft« (1967) zu einem modernen Urtext der Melancholie, der eine ganze Schriftstellergeneration inspirierte. Perec adaptierte »Ein Mann der schläft« 1974 zusammen mit Bernard Queysanne für das Kino und erhielt dafür den Jean-Vigo-Preis.
von Joey Goebel
Wussten Sie, dass große Popsongs und Filme von einem unglücklichen, aber genialen Künstler stammen? Und damit einem solchen die Ideen nicht ausgehen, sorgen in diesem Roman 'Beschützer' dafür, dass ihm ständig neues Leid widerfährt. Denn das ist der Rohstoff, aus dem wahre Kunst entsteht. Bringt das Genie das Kunststück fertig, trotzdem ein glücklicher Künstler zu werden? Vincent - ein Chamäleon von einem Roman, der als Satire beginnt, sich in einen bizarren Alptraum verwandelt und am Ende zu Tränen rührt.