Zahlreichen Kennern gilt er als Höhepunkt der fantastischen Erzählkunst E. T. A. Hoffmanns - der schaurig düstere Roman "Die Elixiere des Teufels" (1815/16). Überaus effektvoll verbindet Hoffmann hier klassische Sujets der Schauerromantik wie das Doppelgängermotiv mit der irrlichternden Suche nach der eigenen Identität. Seine Geschichte vom Mönch Medardus, der vom geheimnisumwitterten Teufelselixier kostet und den fortan brennende Leidenschaft und Mordlust verzehren, bis er sich seiner Herkunft gewiss wird, ist ein Glanzstück der deutschen Literatur.
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Die Elixiere des Teufels
Zahlreichen Kennern gilt er als Höhepunkt der fantastischen Erzählkunst E. T. A. Hoffmanns - der schaurig düstere Roman "Die Elixiere des Teufels" (1815/16). Überaus effektvoll verbindet Hoffmann hier klassische Sujets der Schauerromantik wie das Doppelgängermotiv mit der irrlichternden Suche nach der eigenen Identität. Seine Geschichte vom Mönch Medardus, der vom geheimnisumwitterten Teufelselixier kostet und den fortan brennende Leidenschaft und Mordlust verzehren, bis er sich seiner Herkunft gewiss wird, ist ein Glanzstück der deutschen Literatur.
Aktuelle Rezensionen(1)
Phasenweise, gerade in Neben-und Familiengeschichten spannend. Schöne Sprache. Ohne Stammbaum (und teilweise auch mit!) ist man aufgeschmissen. Aber vielleicht soll der Leser bei diesen ganzen "frevelhaften Eskapaden" des Mönches Metardus (oder doch nicht?) auch gezielt verwirrt werden. Mehr Abschnitte und Absätze würden es für heutige Leser leichter zugänglich machen.