Empfehlungen basierend auf "Die Diener des Apostelfürsten"
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von Jean-Baptiste Andrea
Prix Goncourt-Preisträger 2023! Ausgezeichnet als » Lieblingsbuch der französischen BuchhändlerInnen«.»Der Roman strahlt eine unglaubliche Kraft aus. Erzählt über Liebe und Freundschaft. Und weiß um den Trost, den Musik bringen kann.« Christine WestermannWas sucht ein alter Mann wie er dort? Auf Bahnhöfen, am Flughafen? Und spielt dort Klavier? Seine flinken Finger gleiten virtuos über die Tasten. Er spielt Beethoven, wartet auf jemanden, der vielleicht eines Tages aus einem Zug aussteigt. Wartet darauf, dass eine Hand sich auf seine Schulter legt. Es ist eine lange Geschichte. Alles begann vor fünfzig Jahren in einem Waisenhaus in den Pyrenäen. Dort gab es Teufel und Heilige. Und ein Mädchen namens Rose.Voller Wärme und Menschlichkeit erzählt Jean-Baptiste Andrea eine berührende Lebensgeschichte, die vor fünfzig Jahren in einem Waisenhaus in den Pyrenäen beginnt und an einem Klavier in Paris endet. Ein Roman über Liebe und Freundschaft. Über die universelle Kraft der Musik. Über Hoffnung, die nicht stirbt.
von Lew Tolstoi
Russland im 19. Jahrhundert: Vor vielen Jahren hat der Fürst Nechljudow die junge Maslowa verführt. Jetzt ist er Geschworener, sie aber sitzt als Prostituierte auf der Anklagebank. Und Nechljudow erkennt: Er allein trägt die Schuld an ihrem unendlichen Elend. Wie soll er mit diesem Wissen weiterleben? Im Tiefsten getroffen folgt Nechljudow der Maslowa nach Sibirien in die Verbannung. „Auferstehung“ ist eine leidenschaftliche moralische und politische Anklage, das erschütternde Vermächtnis des alten Tolstoi. Barbara Conrad, 2011 für „Krieg und Frieden“ mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, hat „Auferstehung“ neu übersetzt, einen Roman, der bis heute noch viel zu unbekannt ist.
von Leo Maasburg
Mutter Teresa widmete ihr Leben den Ärmsten der Armen. Ohne Geld und Sicherheiten errichtete sie Häuser für Sterbende und Waisenkinder. Weltweit wird die "Heilige von Kalkutta" als Ikone der Nächstenliebe bewundert und verehrt. Leo Maasburg war viele Jahre an ihrer Seite: als Ratgeber und geistlicher Reisebegleiter, als Übersetzer und Priester. In "wunderbaren Geschichten" erzählt er als Augenzeuge, wie Mutter Teresa wirklich war.
von Heinz Schilling
Kein anderer Deutscher hat die Geschichte Europas zwischen Mittelalter und Moderne stärker geprägt als Martin Luther. Der Wittenberger Mönch bietet Kaiser, Papst und Kirche die Stirn, will die Universalreform der Christenheit, begründet aber den Protestantismus. Heinz Schilling, einer der besten Kenner der Epoche, stellt Luther in seine Zeit und schildert ihn nicht als einsamen Helden, sondern als Rebell in einem gewaltigen Ringen um die Religion und ihre Rolle in der Welt. Seine brillante Biographie dringt tief in Luthers Sphäre ein und zeigt den Reformator als schwierigen, widersprüchlichen Charakter, der kraft seines immensen Willens zwar die Welt verändert – in vielem aber auch ganz anders, als er es beabsichtigte.
von Fabienne Sita
Fabienne Sita steckt mitten in einer Lebens- und Glaubenskrise, als Gott in einem Gottesdienst die geheimnisvolle Einladung ausspricht: 30 Tage im Thronsaal. 30 Tage lang soll sie Gelegenheit haben, Gott auf ganz neue Weise kennenzulernen. Fortan macht sie sich jeden Morgen auf, die Treppe zum Thronsaal hinaufzusteigen -- mal erwartungsvoll, mal widerwillig, manchmal fällt es ihr leicht, dann wieder muss sie einen Umweg nehmen. Der Mann in Weiß ist dabei ihr treuer Begleiter. Die gleichnishaften Episoden ermöglichen Ihnen einen ganz neuen Blick auf Gott und schenken Ihnen neue Kraft, Veränderung und Heilung! Ein eindrucksvolles Leseerlebnis für Glaubende und Suchende.
Als Jim Elliot am 8. Januar 1956 in den Regenwäldern Ecuadors durch die Pfeile von Auca-Indianern starb, sprachen damals viele von einer grauenvollen Tragödie. Doch Gott benutzte den Tod dieses jungen Missionars - er wurde nur 29 Jahre alt - , um unzählige Menschen in aller Welt in die konsequente Nachfolge zu rufen. Jim Elliots Frau Elisabeth hat das Zeugnis dieses Lebens anhand von Tagebuchaufzeichnungen und Briefen zusammengestellt und kommentiert. Beeindruckend zeigt es die geistliche Entwicklung eines begabten jungen Mannes, der zielstrebig und mit großer Klarheit seiner Berufung als Missionar folgte - welchen Preis es auch kosten mochte. Der Weg Jim Elliots fordert heraus, die eigenen Lebensziele und -inhalte neu zu überprüfen. Dieses Buch zeigt einen Christen, der ebenso nüchtern wie kompromisslos lebte, was er glaubte: "Der ist kein Tor, der hingibt, was er nicht behalten kann, auf dass er gewinne, was er nicht verlieren kann."
von Peter Seewald
"Peter Seewald ist mit seiner Ratzinger-Biographie ein großer Wurf gelungen, an dem weder die Theologie noch die Zeitgeschichte vorbeigehen können."
von Noah Martin
In der Renaissance gab es drei herausragende Künstler: Leonardo da Vinci, Michelangelo und Raffael Sanzio aus Urbino. Letzterer kommt auf seinem Weg in viele Städte Oberitaliens, etwa nach Perugia oder Siena, und auf dem Höhepunkt seines Könnens wird er vom Papst nach Rom gerufen. In Siena verliebt er sich unsterblich in die Bäckerstochter Margherita, deren Gesicht immer wieder in seinen Gemälden auftaucht. Doch der adlige und mächtige Bruder des Stadtherren erhebt Anspruch auf sie und sie kann sich nicht widersetzen. Diese unglückliche Liebesgeschichte wird Raffael nicht loslassen. In Rom wird er zum Günstling des Papstes und kann die berühmte Zimmerflucht der Stanzen mit Freskos ausmalen. Immer stärker ist er auch in die Intrigen des päpstlichen Hofes verwickelt und wird von Daniele, seinem Freund aus Kindertagen, der hohe kirchliche Ämter innehat, beschützt. Die faszinierende und blutige Geschichte der italienischen Renaissance bildet den farbigen Hintergrund dieser Biografie. Mit seinem Debüt ist dem Autor ein bildgewaltiger historischer Roman gelungen.
von John Bunyan
Bunyans Klassiker der christlichen LiteraturSeit mittlerweile fast 350 Jahren prägt John Bunyans kraftvolle Allegorie "Die Pilgerreise" den Glauben vieler Christen. Sie erzählt die zeitlose Geschichte von Christian, der auf seinem Weg in die himmlische Stadt mit vielen Hindernissen und Gefahren zu kämpfen hat. Doch es ist viel mehr als eine Allegorie: Es ist einerseits die persönliche Geschichte des Kesselflickers Bunyan und andererseits die Geschichte eines jeden von uns, der die gleiche Reise unternimmt. John Bunyan (1628-1688) war von Beruf Kesselflicker. Er war ein bewunderter, aber auch verfolgter Prediger, der über zwölf Jahre im Gefängnis saß. Dort entstand u. a. "Die Pilgerreise", eines der meistübersetzten Werke der Weltliteratur.