Empfehlungen basierend auf "Die Dame mit dem blauen Koffer Roman"
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von Laetitia Colombani
Das Debüt erzählt von drei Frauen, deren Schicksale auf magische Weise miteinander verbunden sind. Wie in einem Zopf schlingen sich die einzelnen Stränge umeinander und ergeben gemeinsam ein wunderschönes Bild, dass Kraft und Mut vermittelt.
von Kiana Davenport
Rabaul, Neubritische Inseln, 1943.Die Hawaiinerin Sunny wird von den Japanern in einem Frauenlager gefangengehalten und wie Tausende junge Frauen als sogenannte Trostfrau mißbraucht. Um ihren Mitgefagenen ein bißchen Hoffnung auf Leben zu geben, erzählt sie ihnen die Geschichte ihrer großen Liebe. Wie ein Lied aus einer längst vergangenen Zeit umschmeicheln Sunnys Worte die verzweifelten Seelen wie »Talismane, magische Formeln, die sie hier wegzaubern und ihnen das Leben retten würden«.Hawaii, Ende der 30er Jahre. Der junge Keo ist fasziniert von der amerikanischen Jazz-Musik und bringt sich selbst das Trompetenspiel bei. Erste Auftritte mit einer Schwarzenband aus New Orleans bereiten ihm den Weg in die internationale Welt der Musik. Als er sich in Sunny, eine Schönheit koreanisch-hawaiianischer Abstammung verliebt, weiß er, daß er der Liebe seines Lebens begegnet ist.Im Sommer 1940 folgt Sunny ihm auf eine Konzertreise nach Paris, wo sie bis zur Besetzung durch die Deutschen eine unbeschwerte Zeit verleben. Da erfährt Sunny, daß ihre behinderte Schwester Lili, die sie nie gesehen hat, in Shanghai lebt, und obwohl die Stadt bereits von den Japanern bedroht wird, macht sie sich auf, um nach Lili zu suchen. Keo, verzweifelt und voller Schuldgefühle, weil er sie hat allein reisen lassen, folgt ihr mit dem nächsten Schiff. Wird er sie wiederfinden, oder hat er die Liebe seines Lebens für immer verloren?
von Victor Lodato
Bühne frei für Honey Fasinga – eine Heldin, die Sie nicht wieder vergessen werden Honey ist 82. So alt, dass Beerdigungen sich nicht mehr anfühlen wie ein Arrivederci, sondern eher wie ein A presto: ein Bis bald. Nach einem Leben als Kunstexpertin in den besten Auktionshäusern von Los Angeles ist sie nach New Jersey zurückgekehrt – in eine Heimat, die sie als Teenager gegen alle Widerstände verlassen hat. Die interessantesten Tage ihres Lebens liegen hinter ihr, glaubt sie. Aber sie irrt sich. Zurück in der Stadt ihrer Kindheit muss sich Honey ihrer Vergangenheit stellen. Und sie muss sich mit ihrer Familie auseinandersetzen, in deren Garten die Leichen nicht nur sprichwörtlich vergraben liegen. Und plötzlich ist sie sich nicht mehr sicher, was sie wirklich will – Vergebung oder Rache. Victor Lodato erzählt rasant und witzig von Gewaltstrukturen im italo-amerikanischen Milieu und von einer Frau, die mit Witz und Freiheitsliebe ihr ganz eigenes Leben gelebt hat. Ihm gelingt ein einzigartiges Porträt einer hochaltrigen Heldin, das mit seinen liebenswert schrägen Außenseiterfiguren, mit Ironie, Wortwitz und großartigen Dialogen eine Geschichte weiblicher Wut und Rache erzählt, wie man sie so noch nicht gelesen hat. „Sie hatte ihren Vater abgöttisch geliebt. Und sie hatte ihn gehasst. So einfach war das.“ So hat man über weibliches Altern noch nicht gelesen Liebenswert schräge Außenseiterfiguren, die in kein schwarzweißes Weltbild passen Für Leserinnen und Leser von Elizabeth Strout und Rye Curtis, „Cloris“ Für alle Fans der Kult-Serie „Sopranos" – mit weiblicher Patriarchin „Lodato erweckt eine unwiderstehliche Figur zum Leben, die ebenso komplex wie charmant ist.“ Washington Post
von Elif Shafak
Als sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern von Istanbul nach London zieht, erhofft sich Pembe ein erfüllteres Leben. Doch in der fremden Welt zerreißt es die Familie, die weder den Ansprüchen ihrer alten noch der neuen Kultur gerecht zu werden scheint. Pembes Tage sind düster - bis sie den weltoffenen Elias kennenlernt. Sie teilen die Liebe zum Kochen, und Elias zeigt Pembe neue Horizonte auf, geprägt von Zärtlichkeit, Rücksichtsnahme und Verständnis. In der Heimat zurückgelassen hat Pembe ihre Zwillingsschwester Jamila, die dort im Einklang mit der Natur ein einsames Dasein fristet. Jamila spürt, dass sich mit der neuen Bekanntschaft Pembes ein schreckliches Unheil anbahnt, und sie entschließt sich zu einer folgenschweren Reise nach London. Ein monumentaler Generationenroman über Liebe, Familie und eine Tat, deren Wucht niemanden unberührt lässt.
von Louisa May Alcott
Während des amerikanischen Bürgerkriegs müssen die vier March-Mädchen und ihre Mutter ohne den Vater zurechtkommen. Aus der Sicht der zweitältesten Schwester Jo wird mit viel Sinn für Komik aus dem Alltag der Familie berichtet. (Verlagstext).
von Hetty E. Verolme
In die Niederlande zurückgekehrt, beschloss sie 1954, zusammen mit ihrer Tochter nach Australien auszuwandern, und baute sich dort eine neue Existenz auf.-In dieser Zeit entstand nach und nach und unter Zuhilfenahme der frühen Aufzeichnungen das vorliegende Buch. Es erschien 2000 in Australien und wurde dort mit dem National Literary Award ausgezeichnet.