4.2

Die Chemie des Todes

von Simon Beckett

Format:Hardcover

Sterben kann ewig dauern. Der menschliche Körper beginnt zu verwesen. Die Arbeit von Gerichtsmediziner Dr. David Hunter beginnt. David Hunter ist forensischer Anthropologe, vor dem tragischen Unfalltod seiner Frau Kara und seiner Tochter Alice galt er als der beste seines Berufs in ganz England. Schockiert von diesem Schicksalsschlag zieht er aus London in das kleine Dorf Manham und wird dort zuerst Gehilfe des dortigen Landarztes Henry Maitland, der, ebenfalls Witwer, seine Frau, ebenso wie David, bei einem Autounfall verloren hat und seit diesem Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Nach und nach vertritt Hunter den gelähmten Landarzt die meiste Zeit in der Praxis, erzählt aber niemandem von seiner früheren Arbeit.Eines Tages wird die Leiche einer Dorfbewohnerin am Rand des Sumpfes, der am Dorfrand liegt, gefunden. Die Leiche ist bereits zu stark verwest, um festzustellen, wer die Tote ist. Dorfpolizist Mackenzie erfährt von Hunters früherem Beruf und bittet ihn, die Leiche zu untersuchen. Nach erster Ablehnung stimmt Hunter zu und identifiziert die Leiche als die der Dorfbewohnerin Sally Palmer, die den Verwesungsmerkmalen nach zu urteilen seit etwa zehn Tagen tot sein musste. Außerdem hatte ihr der Mörder Schwanenflügel in den Rücken gesteckt. Später stellt sich heraus, dass die aus London stammende Autorin erst kürzlich ein Interview veröffentlicht hatte, in dem sie von Manham schwärmte: Sie könne in dem beschaulichen Ort besser schreiben als in der Großstadt, da sie sich dort frei fühlte, fast so, als besäße sie Flügel. Bei der Durchsuchung ihres Hauses wird ihr toter Hund entdeckt und ein totes Wiesel, das ihr offensichtlich jemand vor die Haustür gelegt hatte.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
605 Seiten • Hardcover
Erschienen an: 2011

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Aktuelle Rezensionen(38)

4.2(517 ratings)
JasminRezension von Jasmin

Die Spannung bleibt bis zur allerletzten Seite des Buches bestehen. Es gibt hier so viele Plottwists, dass es mich wundert, dass ich davon kein Schleudertrauma davongetragen habe. Unfassbar gut geschriebener erster Band einer Reihe von Krimiromanen, die unter die Haut gehen.

AndraRezension von Andra

Ich habe das Buch eine Zeit lang überall gesehen. Auch wenn es an sich schon ein paar Jahre älter ist. Und ganz ehrlich, häufig bin ich von solchen Mini-Hypes sehr übersättigt und greife dann bewusst nicht zu diesem Buch. Vor kurzem habe ich das Buch jedoch geschenkt bekommen, mit den beiden weiteren Teilen der Reihe. Anfänglich war die Geschichte sehr holprig, langweilig. „Schon wieder etwas, was in einer langweiligen Kleinstadt oder einem Dorf spielt. Als ob das bei dem hundertsten Nordkrimi nicht genauso ist.“ Tja. Alles nahm rasant Fahrt auf, wurde für mich gruselig und beklemmend. Die Spannung hat mich irgendwann gar nicht mehr losgelassen. Bis spät in die Nacht habe ich gelesen, nur um endlich einen kleinen Hinweis auf den Mörder zu bekommen. Ja, ich bin immer bis zum Ende des Buches clueless. Wobei ich doch einen kleinen Moment hatte, bei dem ich dachte: "Das ist der Mörder!" und lag richtig, nur um 5 Minuten später wieder jemand anderen zu verdächtigen. Was soll ich sagen? Teil zwei und drei, die ich auch hier liegen habe, werde ich demnächst wohl auch durchsuchten.

AnjaRezension von Anja

Mein Start mit „Die Chemie des Todes“ war anfangs ein bisschen holprig. Im ersten Drittel hat sich die Geschichte für mich etwas gezogen und kam mir noch gar nicht wie ein Thriller vor. Simon Beckett nimmt sich sehr viel Zeit, um die Atmosphäre im Dorf aufzubauen, was anfänglich etwas Geduld erfordert. Was mich aber von der ersten Seite an fasziniert hat, sind die extrem detaillierten und grafischen Beschreibungen der Forensik. Beckett steigt direkt im ersten Kapitel mit den biologischen Prozessen der Verwesung ein. Das ist stellenweise wirklich nichts für schwache Nerven und schrammt scharf am Ekelfaktor vorbei, aber diese wissenschaftliche Präzision gibt dem Buch eine unglaublich realistische und düstere Note. Getragen wird die Geschichte von Dr. David Hunter. Er ist kein unfehlbarer Ermittler, sondern ein gebrochener, zutiefst menschlicher Charakter, der nach dem tragischen Verlust seiner Familie als Landarzt im Nirgendwo eigentlich nur seine Ruhe sucht. Seine Verletzlichkeit macht ihn sofort sympathisch. Das Durchhalten am Anfang hat sich absolut gelohnt. Als die Story dann erst einmal an Fahrt aufgenommen hat, war ich komplett drin. Das Buch entwickelte einen richtig starken Sog und gipfelte in unvorhersehbaren Plot-Twists, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Wer einen rasanten Action-Thriller von Seite eins an sucht, wird hier vielleicht erst mal enttäuscht. Wer sich aber auf einen nahbaren Hauptcharakter, faszinierend-schaurige Forensik und ein gutes Finale einlassen kann, bekommt einen guten Thriller. Für mich insgesamt ein ziemlich gutes Buch und ein starker Auftakt der Reihe!

LapinQuiLit 🐰Rezension von LapinQuiLit 🐰

Dieses Buche habe ich innerhalb von 24h verschlungen! Mein Vater hat es mir in die Hand gedrückt und meinte,dass ich es unbedingt lesen soll und er tatsächlich regelmäßig an dieses Buch im Alltag denken muss! Er hat nicht zu viel versprochen, ich liebe die Geschichte des Dorfes & ihre Bewohner, die Spannung ist manchmal nicht auszuhalten und das Ende..wow! Ich habe die Reihe noch nicht weiter gelesen, aber freue mich drauf!

Sahra ScholzRezension von Sahra Scholz

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Es war mal etwas anderes, über einen Pathologen zu lesen. Am Anfang hatte ich etwas Zweifel, aber die Spannung hat sich schnell aufgebaut. Auch das Dorf und seine Bewohner haben mir sehr gut gefallen.

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