Er ist dem Grauen der Schlachtfelder entkommen, doch in den dunklen Gassen Wiens holt ihn das Böse ein ...Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr... Mord auf Wienerischem Pflaster – August Emmerich ermittelt:Band 1: Der zweite ReiterBand 2: Die rote FrauBand 3: Der dunkle BoteBand 4: Das schwarze BandAlle Bände sind eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.
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Der zweite Reiter
von Alex Beer
Er ist dem Grauen der Schlachtfelder entkommen, doch in den dunklen Gassen Wiens holt ihn das Böse ein ...Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr... Mord auf Wienerischem Pflaster – August Emmerich ermittelt:Band 1: Der zweite ReiterBand 2: Die rote FrauBand 3: Der dunkle BoteBand 4: Das schwarze BandAlle Bände sind eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Aktuelle Rezensionen(1)
Die folgen des ersten Weltkrieges sind nach wie vor spürbar. Auch in Wien. Dieser Hintergrund bildet den Rahmen für die Handlung und ich finde, Alex Beer hat die ganze Atmosphäre gut eingefangen. Vor allem, der Kontrast zwischen Arm und Reich tritt immer wieder zu Tage. Auf der einen Seite die Vergnügungssüchtigen gute betuchten Herrschaften in den Kneipen und Cafes und auf der andren Seite Prostituierte, Schwarzmarkthändler und andre Gauner. Und natürlich August Emmerich, einen Kriegsveteranen, der nun für die Polizei arbeitet und sein Assistent Winter. Winter hat bei mir ja zu einigen Lachern geführt, er ist einfach herrlich naiv und trotzdem für eine Überraschung gut. Ich freu mich schon auf weitere Entwicklungen dieser Figur. Emmerich bietet da natürlich den üblichen Gegensatz. Es war vor allem auch realistisch, wie er mit seiner Beinverletzung umgeht. Die Gerichtsmedizin darf für meinen Geschmack auch gerne eine größere Rolle spielen.^^ Der Fall selbst war jetzt nicht soo spektakulär, oder mit großen Überraschungen gespickt. Ich fand ihn aber solide konstruiert. Nur die Aufklärung ging mir am Ende etwas zu schnell. Ich fand es gab kaum Hinweise die in diese Richtung gedeutet haben,das war mir etwas zu konstruiert an dieser Stelle. Ich finde überraschende Wendungen schon wichtig, aber dabei ist es auch immer so eine Sache, ob die Geschichte es dabei schafft, diese glaubwürdig mit dem Rest zu verbinden. Das ist durchaus gelungen, aber wie gesagt, es war eben doch etwas zu überraschend. Auch wenn solche Persönlichkeiten es geschickt schaffen, zu verbergen, wer sie wirklich sind. Ich für meinen Teil hätte mir da schon gewünscht, dass es eben nicht erst ganz am Ende echte Hinweise auf ihn gab. Ich finde das Emmerich hier zu lange in die falsche Richtung ermittelt hat. Alles in allem bin ich aber zufrieden und da ich beide Ermittler sympathisch finde, freu ich mich auf die Fortsetzungen!