Sechs Lebenswege, die sich unmöglich kreuzen können: darunter ein amerikanischer Anwalt, der um 1850 Ozeanien erforscht, ein britischer Komponist, der 1931 vor seinen Gläubigern nach Belgien flieht, und ein koreanischer Klon, der in der Zukunft wegen des Verbrechens angeklagt wird, ein Mensch sein zu wollen. Und dennoch sind diese Geschichten miteinander verwoben. Mitchells originelle Menschheitsgeschichte katapultiert den Leser durch Räume, Zeiten, Genres und Erzählstile und liest sich dabei so leicht und fesselnd wie ein Abenteuerroman.
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Der Wolkenatlas
von Volker Oldenburg, David Mitchell
Sechs Lebenswege, die sich unmöglich kreuzen können: darunter ein amerikanischer Anwalt, der um 1850 Ozeanien erforscht, ein britischer Komponist, der 1931 vor seinen Gläubigern nach Belgien flieht, und ein koreanischer Klon, der in der Zukunft wegen des Verbrechens angeklagt wird, ein Mensch sein zu wollen. Und dennoch sind diese Geschichten miteinander verwoben. Mitchells originelle Menschheitsgeschichte katapultiert den Leser durch Räume, Zeiten, Genres und Erzählstile und liest sich dabei so leicht und fesselnd wie ein Abenteuerroman.
Aktuelle Rezensionen(2)
Der Wechsel der Epochen und Perspektiven hat mir so gut gefallen. Die Verbindung die zwischen allem aufrecht erhalten wurde, war sehr schön zu verfolgen. Ich mag das Konzept, meist auch die Sprache, aber für 5/5 fehlt mir irgendwas.
Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen. Statt zu Lesen, habe ich das Audiobook gehört. Die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Inhaltlich fand ich die verschiedenen Geschichten, die in unterschiedlichen Zeitepochen spielen (von der Vergangenheit, bis in die weite Zukunft) toll. Jede wird in einem anderen Schreibstil erzählt, passend zu der jeweiligen Epoche. Die Geschichten werden nur bis zur Hälfte erzählt und erst in dem zweiten Teil des Buches beendet. Die ersten Teile enden meistens mit einem Cliffhanger und man muss sich gedulden... Die Geschichten werden miteinander vernetzt, oft sind es Kleinigkeiten, wie ein Muttermal. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht alle erkannt habe und werde das Buch irgendwann noch einmal lesen. Ich denke die Botschaft des Buches ist vielfältig. Für mich sind Unterdrückung und Ausbeutung zwei Schlagworte, die mir im Gedächtnis bleiben werden. In jeder der Geschichten sind sie zu finden, in ganz unterschiedlichen Formen, auch abhängig von der historischen Zeit. Ein sehr empfehlenswertes Buch, auf das man sich jedoch einlassen muss und während des Lesens vielleicht darauf verzichten sollte, schon alles zu verstehen. Ich denke das Gesamtbild ergibt sich erst zum Schluss. Ich freue mich auf den Film von 2012.